Unser WM-TickerWatzke über Klopp: „Ich weiß, dass Jürgen Deutschland liebt”

Jürgen Klopp
Es dürfte nur noch eine Frage der Zeit sein, bis Jürgen Klopp Bundestrainer ist.
IMAGO / ZUMA Press Wire

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Manuel Lippert

Alles geben für Heilsbringer Klopp

Der genaue Ort und der Tag des ersten Rendezvous' sind noch geheim, aber von einem Blind Date kann keine Rede sein. „Ich weiß, dass Jürgen Deutschland liebt“, sagte Hans-Joachim Watzke schon vor dem sehnlichst erwarteten Stelldichein mit DFB-Traumpartner Jürgen Klopp. Doch trotz der schon geleisteten Treueschwüre stellt sich der „Brautvater “auf ein langes Werben ein: „Vier Wochen längstens“ könne es dauern.

In der zweiten Wochenhälfte wird DFB-Präsident Bernd Neuendorf mit DFB-Vize und Liga-Präsident Watzke einen Linienflieger in die USA besteigen. Mit dem vor Ort weiter für MagentaTV arbeitenden Experten Klopp und dessen Berater Marc Kosicke soll dann konkret gesprochen und verhandeln werden.

Die Agenda für das Gipfeltreffen in Manhattan ist umfangreich. Finanzen, Vertrags-Laufzeiten, strategische Ausrichtung, zählte Watzke auf. Er sprach von „gewaltigen Hürden“, die noch zu überwinden seien. Angefangen mit Klopps Engagement als Head of Global Soccer bei Red Bull, das noch bis 2029 vertraglich vereinbart ist. Eine Freigabe dürfte auch Geld kosten.

Jürgen Klopp setzt derweil bei einem möglichen Engagement als Bundestrainer auch auf Sportdirektor Rudi Völler. Der 59-Jährige hat laut Bild bereits mit Völler telefoniert. Dabei soll Klopp dem Weltmeister von 1990 versichert haben, dass er ihn gerne beim DFB behalten und mit ihm zusammenarbeiten würde.

Auch DFB-Präsident Bernd Neuendorf und Hans-Joachim Watzke hatten zuvor bereits um Völler geworben, dessen Vertrag beim Deutschen Fußball-Bund (DFB) noch bis 2028 läuft.
Fabian Klein

Trump-Tanz und fiese Spitze! Belgier machen sich nach Sieg über US-Präsident lustig

Der belgische Fußball-Verband (RBFA) hat den Achtelfinal-Triumph über die USA in den sozialen Medien mit einer Spitze in Richtung Donald Trump gefeiert. Nach dem 4:1 postete der Verband bei X ein Bild von Torschütze Romelu Lukaku mit einer Hand am Ohr. Dazu hieß es: „Macht das mal rückgängig." Viele deuteten das als Anspielung auf US-Präsident Donald Trump, der mit einem Anruf bei FIFA-Präsident Gianni Infantino um eine Überprüfung der Rot-Sperre von Folarin Balogun gebeten hatte. Der Anruf und die daraufhin tatsächlich aufgehobene Sperre hatten für große Empörung gesorgt.
Lukaku und Co. hatten schon während des Spiels auf dem Platz mit einer kleinen Showeinlage den Takt vorgegeben. Nach dem 4:1 in der Nachspielzeit führten sie beim Torjubel einen Tanz auf, der nach dem berühmten „Trump-Dance" aussah und deshalb durchaus als Imitation des US-Präsidenten verstanden werden konnte. In den sozialen Medien verbreitete sich der Clip, teils mit Musik unterlegt, auf zahlreichen Kanälen. Zudem griffen etliche Internet-Memes den belgischen Sieg humorvoll auf.
Schon vor der Partie hatte es in sozialen Medien viele hämische Beiträge zum besagten Trump-Anruf bei Infantino gegeben. Besonders oft geteilt wurde dabei ein KI-Video, das Balogun im Streitgespräch mit einem Schiedsrichter zeigt, der ihn gerade über die Rote Karte informiert. „Nein, Bruder, ich habe die Trump-Karte – ich gewinne", antwortet Balogun im Video. 
Romelu Lukaku bittet zum Tanz.
Romelu Lukaku bittet zum Tanz. Imago
Manuel Lippert

Klose und Messi hatten ihr erstes Mal

Gratuliert hatte Miroslav Klose dem neuen WM-Rekordtorschützen Lionel Messi schon, jetzt haben sie auch das erste Mal miteinander telefoniert.

„Messi ist ein brutales Phänomen. Der argentinische Nationaltrainer Lionel Scaloni war mein Mitspieler bei Lazio Rom, wir stehen noch regelmäßig in Kontakt. Er hat ein Telefonat von Messi und mir arrangiert, nachdem er meinen WM-Torrekord eingestellt hat. Das war schon sehr bewegend“, erklärte der Trainer des 1. FC Nürnberg bei einem WM-Talk des Fußball-Zweitligisten am vergangenen Donnerstag.

„Messi und ich sind uns natürlich immer mal wieder auf dem Platz begegnet, das war immer schön und respektvoll. Das Telefonat jetzt war aber das erste Mal, dass wir abseits davon etwas länger miteinander gesprochen haben. Er hat gesagt, er schickt mir ein unterschriebenes Trikot“, sagte der 48 Jahre alte Klose laut Clubmitteilung weiter. 


Der 39 Jahre alte Messi, der vor dem Achtelfinale gegen Ägypten auf 20 WM-Tore kommt, hatte Klose bei der Vorrundenpartie gegen Österreich mit seinem 17. WM-Tor als Rekordtorschütze abgelöst. Bis zum Beginn des Turniers in den USA, Kanada und Mexiko hatte 2014er-Weltmeister Klose den WM-Torrekord mit 16 Treffern gehalten. Inzwischen ist auch Frankreichs Kylian Mbappé mit 19 Toren vorbeigezogen.
Manuel Lippert

Spieler veräppeln Trainer Tuchel

Ein kleiner Schockmoment für Englands Trainer Thomas Tuchel hat nach dem umjubelten Achtelfinal-Erfolg gegen Mexiko für Lacher in der englischen Kabine und den sozialen Medien gesorgt. Das Team spielte seinem Coach einen Streich, wie ein Instagram-Video der Three Lions zeigte.

Darin ist zu sehen, wie sich Verteidiger John Stones nach dem Spiel mitten in den Feierlichkeiten in der Kabine plötzlich mit schmerzverzerrtem Gesicht die rechte Schulter hält. Mittelfeldspieler Declan Rice macht den deutschen Trainer auf die vermeintliche Verletzung aufmerksam, Tuchel schaut tatsächlich mit besorgter Miene in die Richtung seines Verteidigers.

Als dann im Hintergrund der Refrain des Songs Talk To You der niederländischen House-Musikgruppe ANOTR einsetzt, beginnt Stones, mit seinem scheinbar verletzten Arm zur Musik zu tanzen. In der Kabine der Three Lions bricht Gelächter aus, auch Tuchel fängt an zu lachen und nimmt seinen Schützling in den Arm. Die Szene gibt's hier:
Fabian Klein

DFB will Skandal um zurückgenommenen Platzverweis weiter verfolgen

Für den Deutschen Fußball-Bund (DFB) und die Europäische Fußball-Union (UEFA) ist der „Fall Balogun" trotz der „Unschulds-Beteuerungen" des Weltverbands FIFA um Präsident Gianni Infantino längst nicht ausgestanden. „Wir haben die Reaktion der FIFA zur Kenntnis genommen", sagte DFB-Präsident Bernd Neuendorf, der für die UEFA im FIFA-Council sitzt, auf SID-Anfrage: „Ich bin mir mit der UEFA einig, dass dieser Vorgang nicht zu den Akten gelegt werden darf, zunächst aber unter den europäischen Fußballverbänden weiter besprochen werden muss."
Die UEFA hatte scharf wie selten zuvor das Gebaren der FIFA kritisiert und von der Überschreitung einer „roten Linie" gesprochen. Infantino hatte daraufhin beteuert, dass weder er noch US-Präsident Donald Trump Einfluss auf die Entscheidung der Disziplinarkommission genommen hätten. Das Gremium selbst untermauerte dies und beteuerte seine Unabhängigkeit.
Fabian Klein

Uli Hoeneß empfiehlt dem DFB diesen Weltmeister

Ehrenpräsident Uli Hoeneß vom FC Bayern hat sich für ein Engagement von Per Mertesacker beim Deutschen Fußball-Bund (DFB) starkgemacht. „Wenn man acht Jahre lang bei Arsenal war, muss man etwas können – und genau das ist es, was wir jetzt brauchen", sagte der Münchner Patron der Bild-Zeitung.
Mertesacker (41) habe als ehemaliger Profi „große internationale Erfahrung", betonte Hoeneß (74): „Er hat immer gezeigt, wie gut er mit Menschen umgehen kann. Und: Er würde es niemals des Geldes wegen machen, sondern weil es ihn reizt, mit seiner Leidenschaft etwas aufzubauen und voranzubringen. Genau diese Leute, die sich selbst hochgedient haben und bereit sind, hart zu arbeiten, brauchen wir jetzt."
Auch in seiner Rolle als TV-Experte beim ZDF gefällt der Rio-Weltmeister dem langjährigen Bayern-Macher. „Alles, was Per Mertesacker im Fernsehen sagt, hat Hand und Fuß. Er ist nie beleidigend und trotzdem kritisch", sagte Hoeneß.
Mertesacker hatte seine Bereitschaft, im Zuge des Neuaufbaus nach dem neuerlichen WM-Desaster einen Posten beim DFB zu übernehmen, bereits erklärt. „Irgendwann mal beim DFB zu arbeiten und dem deutschen Fußball, dem ich so viel zu verdanken habe, etwas zurückzugeben, reizt mich. Dafür stehe ich natürlich zur Verfügung." 
Thorsten Berger

Trump gibt zu: „Ich habe die FIFA um eine Überprüfung gebeten” 

 
US-Präsident Donald Trump hat bestätigt, dass er Fifa-Chef Gianni Infantino persönlich um die Aufhebung der roten Karte für den US-Stürmer Folarin Balogun gebeten hatte. Trump sagte am Montag in Washington, er habe den Chef des Weltfußballverbands um eine Überprüfung gebeten, weil die Schiedsrichter-Entscheidung "unfair" und "schrecklich" gewesen sei. Trumps politische Einflussnahme auf die Fußball-Weltmeisterschaft hat einen Skandal ausgelöst.
"Wir müssen unsere besten Spieler haben, und sie müssen auch ihre besten haben", sagte Trump über das bevorstehende Achtelfinale der US-Elf gegen Belgien am Montagabend (Dienstagfrüh MESZ). Die Fifa hatte die Sperre für Balogun am Sonntag ohne Erklärung aufgehoben.
Der Weltfußballverband habe eine "wirklich brillante Entscheidung" getroffen, sagte Trump. Er zog zudem die Kompetenz des Unparteiischen Raphael Claus aus Brasilien in Zweifel, der die rote Karte gegeben hatte. Dieser habe eine "sehr verdächtige" Vergangenheit, sagte der Präsident. 
Fabian Klein

Belgien erhebt schwere Vorwürfe gegen die FIFA

Belgiens Fußballverband (RBFA) wird die Aufhebung der Sperre gegen den US-Amerikaner Folarin Balogun anfechten – und hat die FIFA gleichzeitig mit heftigen Vorwürfen konfrontiert. In einer Mitteilung zeigte sich der RBFA „zutiefst besorgt über den Verlauf der Ereignisse“. Der Verband habe von der FIFA „nicht die geringste Erklärung“ für ihre Entscheidung erhalten und daher „keine andere Möglichkeit, als die Einsatzberechtigung des Spielers für das nächste Spiel anzufechten“.
Zunächst beklagte der Verband, aus Medienberichten von der Entscheidung erfahren zu haben. Aus einer Anfrage nach einer Kopie der Entscheidung habe die FIFA einen Einspruch „konstruiert“ und diesen „umgehend als unzulässig verworfen“, hieß es in dem Schreiben: „All dies geschah, während sich die FIFA gleichzeitig weigerte, auf die berechtigten Anfragen der RBFA zu reagieren.“
Darüber hinaus sorgte auch die Spielsitzung für Ärger. In dieser bespricht die FIFA gemeinsam mit Vertretern beider Nationalverbände den Ablauf einer Partie. In diesem Fall strich der Weltverband „bewusst den Abschnitt über die automatische Spielersperre aus ihrer Präsentation. Dabei war dieses Thema Bestandteil aller entsprechenden Sitzungen vor den vier vorangegangenen Spielen gewesen“, schrieb der RBFA.
„Um es klar zu sagen: Bis zum jetzigen Zeitpunkt hat die RBFA weder eine Entscheidung noch eine Erklärung der FIFA zu dieser Angelegenheit erhalten“, hieß es weiter. Deshalb werde der Verband das Urteil anfechten und unabhängig vom Spielausgang „auch in den kommenden Stunden, Tagen und Monaten für die grundlegenden Prinzipien der Ethik, des fairen Wettbewerbs und die Interessen des Fußballs als Ganzes eintreten.“ 
Fabian Klein

Sogar die UEFA schießt gegen Infantino

Der Skandal um die aufgehobene Sperre des amerikanischen Stürmers Folarin Balogun macht die Europäische Fußball-Union fassungslos. „Die gestrige Entscheidung, die Umsetzung der automatischen Sperre für ein Spiel nach der Roten Karte für den Spieler Folarin Balogun für eine Probezeit von einem Jahr auszusetzen, hat eine rote Linie überschritten", schrieb die UEFA in einem Statement. „Wir bringen unsere Fassungslosigkeit angesichts einer solch beispiellosen, unverständlichen und ungerechtfertigten Entscheidung zum Ausdruck."
Der Fußball-Weltverband FIFA hatte die Rot-Sperre von US-Torjäger Balogun aufgehoben. Laut übereinstimmenden Medienberichten soll US-Präsident Donald Trump bei FIFA-Boss Gianni Infantino angerufen und Druck ausgeübt haben, die Sperre zu überprüfen. „Der Fußball stützt sich, wie jede andere Sportart auch, auf Regeln, die die Grundlage für einen fairen, ehrlichen und transparenten Wettbewerb bilden. Manchmal lassen Regeln Raum für Interpretationen. In diesem Fall jedoch nicht. Eine automatische Mindestsperre von einem Spiel nach einer Roten Karte ist keine Ermessensentscheidung und erfordert keine Entscheidung einer zuständigen Instanz, um in Kraft zu treten", hob die UEFA hervor. „Es handelt sich um einen in den Vorschriften verankerten Grundsatz, der keinen Ausnahmen unterliegen darf." Andere Spieler in ähnlicher Situation hätten ihre Sperre verbüßt.
„Wenn die Rechtssicherheit der Regeln nicht mehr von ihren Hütern gewährleistet wird, steht die Integrität des Spiels auf dem Spiel und die Glaubwürdigkeit eines Wettbewerbs wird untergraben", warnte der europäische Dachverband. Außerdem würden Präzedenzfälle geschaffen. Gerade Turniere wie die Weltmeisterschaft hätten die Macht, „positive oder negative Auswirkungen auf den Sport als Ganzes zu haben."
 
Fabian Klein

Bayern-Star erlebte schmerzhafte Heim-WM

Alphonso Davies hat als Kapitän der kanadischen Fußball-Nationalmannschaft auf seine sehr schmerzhafte WM-Erfahrung zurückgeblickt. „Persönlich war dieses Turnier eine der härtesten Herausforderungen meiner Karriere", schrieb der Münchner bei Instagram. „Nach einer Oberschenkelverletzung konnte ich nicht auf dem Niveau spielen, zu dem ich fähig bin. Es schmerzt mich, dass ich nicht alles geben konnte, als mein Team und mein Land es am dringendsten gebraucht hätten.“
Kanada war durch das 0:3 im WM-Achtelfinale gegen Marokko aus dem Turnier ausgeschieden. Verletzt hatte sich in diesem Spiel auch Bayern-Neuzugang Ismael Saibari. Der Offensivspieler soll aber nicht langfristig ausfallen. „Kanada auf der größten Bühne des Fußballs zu vertreten, ist etwas, das ich niemals als selbstverständlich ansehen werde. Ich bin stolz darauf, dieses Wappen zu tragen und an der Seite einer Gruppe von Spielern zu stehen, die alles für unser Land gegeben haben“, schrieb Davies. „Wir werden daraus lernen, wir werden daran wachsen, und wir werden zurückkommen."
Ausreden gebe es nicht, sagte der 25-Jährige. „Im Fußball gibt es viele Rückschläge, und wie man darauf reagiert, macht einen aus. Diese Enttäuschung wird mich nur motivieren, mich zu erholen, noch härter zu arbeiten und stärker denn je zurückzukommen.“
Fabian Klein

Ex-FIFA-Chef Blatter: „Rote Karten werden nicht durch politische Telefonanrufe aufgehoben"

Nach Berichten über eine angebliche Einflussnahme von US-Präsident Donald Trump bei der Rot-Sperre des amerikanischen Stürmers Folarin Balogun hat der frühere FIFA-Präsident Joseph Blatter (90) den Weg des Weltverbandes kritisiert. „Rote Karten werden nicht durch politische Telefonanrufe aufgehoben. Sie werden auf der Grundlage von Regeln, Beweisen und durch unabhängige Gremien revidiert. Wenn ein US-Präsident beim FIFA-Präsidenten interveniert – und ein Spieler plötzlich vor einem K.-o.-Spiel der Weltmeisterschaft freigesprochen wird –, stellt sich unweigerlich die Frage: Quo vadis, FIFA?", schrieb Blatter bei X.
„Der Fußball darf niemals zum Spielball politischer Machtinteressen werden", führte der langjährige FIFA-Präsident vor dem WM-Achtelfinale zwischen den USA und Belgien aus.

Fußball-WM 2026 ist das größte Turnier der FIFA-Geschichte

Vom 11. Juni bis 19. Juli steigt in den USA, Mexiko und Kanada die Fußball-Weltmeisterschaft – das größte Turnier der FIFA-Geschichte. Insgesamt 48 Nationalteams kämpfen in 104 Spielen um den Titel. Das Eröffnungsspiel wird am 11. Juni im legendären Aztekenstadion in Mexiko-Stadt angepfiffen, das Finale am 19. Juli (beide 21 Uhr/MagentaTV und ZDF) im MetLife Stadium in New York. TV-Fans in Europa benötigen ein besonderes Stehvermögen: Zahlreiche Partien werden wegen der Zeitverschiebung erst spätabends oder nachts angepfiffen.

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Wer sind die Favoriten bei der Fußball-WM 2026?

Titelverteidiger Argentinien gehört mit Superstar Lionel Messi erneut zum engsten Favoritenkreis – auch wenn offen ist, welche Rolle der inzwischen 38-Jährige noch spielen wird. Ebenfalls hoch gehandelt wurden im Vorfeld WM-Dauerbrenner wie Frankreich, Spanien, England und Brasilien. Allerdings: Bislang gab es außerhalb des europäischen Kontinents mit Spanien (2010 in Südafrika) und Deutschland (2014 in Brasilien) erst zwei Weltmeister aus Europa.

Was ist bei der Fußball-WM 2026 neu?

Die WM wird größer denn je: Statt bislang 32 nehmen erstmals 48 Teams teil. Dadurch steigt die Zahl der Spiele von 64 auf 104. Von den zwölf Vierergruppen erreichen jeweils die zwei besten Mannschaften sowie die acht besten Gruppendritten die K.-o.-Runde. Dadurch gibt es erstmals ein Sechzehntelfinale, für die Finalisten steigt die maximale Zahl der Spiele somit von sieben auf acht. Außerdem wird das Turnier erstmals in drei Ländern gespielt – den USA, Mexiko und Kanada. Für die FIFA ist die WM ein gigantisches Prestigeprojekt, Kritiker sprechen dagegen von einer weiteren Aufblähung des Kalenders.

Video-Tipp: Kreative Fußball-Snacks zur Fußball-WM 2026

Wo sind die Spiele der Fußball-WM 2026 im TV zu sehen?

In Deutschland zeigt die Telekom mit einem Abo von MagentaTV alle 104 WM-Spiele live, davon 44 exklusiv. Die öffentlich-rechtlichen Sender ARD und ZDF übertragen insgesamt 60 Partien im Free-TV, darunter die Spiele der deutschen Nationalmannschaft, das Eröffnungsspiel, die Halbfinals und das Finale. So kann jeder in den Genuss dieser XXL-WM kommen! (mit sid)

Verwendete Quellen: SID, dpa, afp, spot on news