Unser WM-TickerOb mit Klopp oder nicht – Rudi Völler bleibt DFB-Sportdirektor

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Manuel Lippert

Völler macht weiter!

Nach dem WM-Desaster wird auch über die Zukunft von Rudi Völler diskutiert. Nun ist die Entscheidung gefallen: Rudi Völler bleibt nach Informationen von Sky und RTL Sportdirektor des DFB.

Völler wird auch künftig als Sportdirektor beim DFB arbeiten. Nach Informationen von RTL/ntv und Sky erfüllt der Weltmeister von 1990 seinen Vertrag bis 2028, einschließlich der Europameisterschaft. Dass Völler weitermacht, soll auch der klare Wunsch des designierten Bundestrainers Jürgen Klopp sein, der laut Bild-Zeitung schon mit dem 66-Jährigen gesprochen hat.

DFB-Präsident Bernd Neuendorf und sein Vize Hans-Joachim Watzke hatten zuvor bereits um Völler geworben. „Ich spreche nur für mich und glaube, da das Gefühl von vielen anderen beim DFB zu treffen: Ich würde gerne mit Rudi weitermachen“, sagte Watzke dem ZDF: „Rudi mit seiner Erfahrung und seiner Art und Weise – ich glaube, dass er und Jürgen wunderbar zusammenarbeiten würden.“

Nach dem WM-Desaster war auch über die Zukunft von Völler bei der Nationalmannschaft spekuliert worden. Dabei ging es unter anderem darum, ob das mit Klopp und Völler überhaupt funktionieren würde. Für Watzke keine Frage: „Jürgen ist durchaus dominant, aber teamfähig.“
Manuel Lippert

Alles geben für Heilsbringer Klopp

Der genaue Ort und der Tag des ersten Rendezvous' sind noch geheim, aber von einem Blind Date kann keine Rede sein. „Ich weiß, dass Jürgen Deutschland liebt“, sagte Hans-Joachim Watzke schon vor dem sehnlichst erwarteten Stelldichein mit DFB-Traumpartner Jürgen Klopp. Doch trotz der schon geleisteten Treueschwüre stellt sich der „Brautvater “auf ein langes Werben ein: „Vier Wochen längstens“ könne es dauern.

In der zweiten Wochenhälfte wird DFB-Präsident Bernd Neuendorf mit DFB-Vize und Liga-Präsident Watzke einen Linienflieger in die USA besteigen. Mit dem vor Ort weiter für MagentaTV arbeitenden Experten Klopp und dessen Berater Marc Kosicke soll dann konkret gesprochen und verhandeln werden.

Die Agenda für das Gipfeltreffen in Manhattan ist umfangreich. Finanzen, Vertrags-Laufzeiten, strategische Ausrichtung, zählte Watzke auf. Er sprach von „gewaltigen Hürden“, die noch zu überwinden seien. Angefangen mit Klopps Engagement als Head of Global Soccer bei Red Bull, das noch bis 2029 vertraglich vereinbart ist. Eine Freigabe dürfte auch Geld kosten.

Jürgen Klopp setzt derweil bei einem möglichen Engagement als Bundestrainer auch auf Sportdirektor Rudi Völler. Der 59-Jährige hat laut Bild bereits mit Völler telefoniert. Dabei soll Klopp dem Weltmeister von 1990 versichert haben, dass er ihn gerne beim DFB behalten und mit ihm zusammenarbeiten würde.

Auch DFB-Präsident Bernd Neuendorf und Hans-Joachim Watzke hatten zuvor bereits um Völler geworben, dessen Vertrag beim Deutschen Fußball-Bund (DFB) noch bis 2028 läuft.
Fabian Klein

Trump-Tanz und fiese Spitze! Belgier machen sich nach Sieg über US-Präsident lustig

Der belgische Fußball-Verband (RBFA) hat den Achtelfinal-Triumph über die USA in den sozialen Medien mit einer Spitze in Richtung Donald Trump gefeiert. Nach dem 4:1 postete der Verband bei X ein Bild von Torschütze Romelu Lukaku mit einer Hand am Ohr. Dazu hieß es: „Macht das mal rückgängig." Viele deuteten das als Anspielung auf US-Präsident Donald Trump, der mit einem Anruf bei FIFA-Präsident Gianni Infantino um eine Überprüfung der Rot-Sperre von Folarin Balogun gebeten hatte. Der Anruf und die daraufhin tatsächlich aufgehobene Sperre hatten für große Empörung gesorgt.
Lukaku und Co. hatten schon während des Spiels auf dem Platz mit einer kleinen Showeinlage den Takt vorgegeben. Nach dem 4:1 in der Nachspielzeit führten sie beim Torjubel einen Tanz auf, der nach dem berühmten „Trump-Dance" aussah und deshalb durchaus als Imitation des US-Präsidenten verstanden werden konnte. In den sozialen Medien verbreitete sich der Clip, teils mit Musik unterlegt, auf zahlreichen Kanälen. Zudem griffen etliche Internet-Memes den belgischen Sieg humorvoll auf.
Schon vor der Partie hatte es in sozialen Medien viele hämische Beiträge zum besagten Trump-Anruf bei Infantino gegeben. Besonders oft geteilt wurde dabei ein KI-Video, das Balogun im Streitgespräch mit einem Schiedsrichter zeigt, der ihn gerade über die Rote Karte informiert. „Nein, Bruder, ich habe die Trump-Karte – ich gewinne", antwortet Balogun im Video. 
Romelu Lukaku bittet zum Tanz.
Romelu Lukaku bittet zum Tanz. Imago
Manuel Lippert

Klose und Messi hatten ihr erstes Mal

Gratuliert hatte Miroslav Klose dem neuen WM-Rekordtorschützen Lionel Messi schon, jetzt haben sie auch das erste Mal miteinander telefoniert.

„Messi ist ein brutales Phänomen. Der argentinische Nationaltrainer Lionel Scaloni war mein Mitspieler bei Lazio Rom, wir stehen noch regelmäßig in Kontakt. Er hat ein Telefonat von Messi und mir arrangiert, nachdem er meinen WM-Torrekord eingestellt hat. Das war schon sehr bewegend“, erklärte der Trainer des 1. FC Nürnberg bei einem WM-Talk des Fußball-Zweitligisten am vergangenen Donnerstag.

„Messi und ich sind uns natürlich immer mal wieder auf dem Platz begegnet, das war immer schön und respektvoll. Das Telefonat jetzt war aber das erste Mal, dass wir abseits davon etwas länger miteinander gesprochen haben. Er hat gesagt, er schickt mir ein unterschriebenes Trikot“, sagte der 48 Jahre alte Klose laut Clubmitteilung weiter. 


Der 39 Jahre alte Messi, der vor dem Achtelfinale gegen Ägypten auf 20 WM-Tore kommt, hatte Klose bei der Vorrundenpartie gegen Österreich mit seinem 17. WM-Tor als Rekordtorschütze abgelöst. Bis zum Beginn des Turniers in den USA, Kanada und Mexiko hatte 2014er-Weltmeister Klose den WM-Torrekord mit 16 Treffern gehalten. Inzwischen ist auch Frankreichs Kylian Mbappé mit 19 Toren vorbeigezogen.

Fußball-WM 2026 ist das größte Turnier der FIFA-Geschichte

Vom 11. Juni bis 19. Juli steigt in den USA, Mexiko und Kanada die Fußball-Weltmeisterschaft – das größte Turnier der FIFA-Geschichte. Insgesamt 48 Nationalteams kämpfen in 104 Spielen um den Titel. Das Eröffnungsspiel wird am 11. Juni im legendären Aztekenstadion in Mexiko-Stadt angepfiffen, das Finale am 19. Juli (beide 21 Uhr/MagentaTV und ZDF) im MetLife Stadium in New York. TV-Fans in Europa benötigen ein besonderes Stehvermögen: Zahlreiche Partien werden wegen der Zeitverschiebung erst spätabends oder nachts angepfiffen.

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Wer sind die Favoriten bei der Fußball-WM 2026?

Titelverteidiger Argentinien gehört mit Superstar Lionel Messi erneut zum engsten Favoritenkreis – auch wenn offen ist, welche Rolle der inzwischen 38-Jährige noch spielen wird. Ebenfalls hoch gehandelt wurden im Vorfeld WM-Dauerbrenner wie Frankreich, Spanien, England und Brasilien. Allerdings: Bislang gab es außerhalb des europäischen Kontinents mit Spanien (2010 in Südafrika) und Deutschland (2014 in Brasilien) erst zwei Weltmeister aus Europa.

Was ist bei der Fußball-WM 2026 neu?

Die WM wird größer denn je: Statt bislang 32 nehmen erstmals 48 Teams teil. Dadurch steigt die Zahl der Spiele von 64 auf 104. Von den zwölf Vierergruppen erreichen jeweils die zwei besten Mannschaften sowie die acht besten Gruppendritten die K.-o.-Runde. Dadurch gibt es erstmals ein Sechzehntelfinale, für die Finalisten steigt die maximale Zahl der Spiele somit von sieben auf acht. Außerdem wird das Turnier erstmals in drei Ländern gespielt – den USA, Mexiko und Kanada. Für die FIFA ist die WM ein gigantisches Prestigeprojekt, Kritiker sprechen dagegen von einer weiteren Aufblähung des Kalenders.

Video-Tipp: Kreative Fußball-Snacks zur Fußball-WM 2026

Wo sind die Spiele der Fußball-WM 2026 im TV zu sehen?

In Deutschland zeigt die Telekom mit einem Abo von MagentaTV alle 104 WM-Spiele live, davon 44 exklusiv. Die öffentlich-rechtlichen Sender ARD und ZDF übertragen insgesamt 60 Partien im Free-TV, darunter die Spiele der deutschen Nationalmannschaft, das Eröffnungsspiel, die Halbfinals und das Finale. So kann jeder in den Genuss dieser XXL-WM kommen! (mit sid)

Verwendete Quellen: SID, dpa, afp, spot on news