Er ist eine Ikone des Deutschen Fußballs - als Spieler wird er 1990 Weltmeister, 2002 als Trainer und Teamchef Vize-Weltmeister.
Seit nun drei Jahren ist Rudi Völler DFB-Sportdirektor. Der Nachfolger des damaligen Team-Managers Oliver Bierhoff sollte die Nationalelf nach der WM-Pleite 2022 wieder nach vorn bringen.
„Nach einigen Tagen und vielen Gesprächen habe ich mich dann überzeugen lassen, dass es dann vielleicht vor allen Dingen für diese Zeit bis zur Europameisterschaft, gerade weil wir eine EM haben, glaube ich, eine gute Lösung ist, dass ich mit meinem, mit meiner Erfahrung, mit meinem Input einige Dinge mitgeben kann, um am Ende des Tages, dass wir eine erfolgreiche Europameisterschaft spielen."
Mit Herz und Leidenschaft ist er dabei, springt im kriselnden September 2023 sogar als Interimstrainer in die Bresche - und bringt die Euphorie nach Fußball-Deutschland zurück.
„Es gibt nur einen Rudi Völler, einen Rudi Völler!"
Bei den Fans beliebt. Als Sportdirektor sollte er die Verbindung zwischen dem DFB und den Bundesliga-Clubs stärken und die Jugendarbeit verbessern. Zuletzt hat er vor allem Ex-Bundestrainer Julian Nagelsmann immer wieder den Rücken gestärkt und trotzte den Kritikern – selbst Jürgen Klopp.
„Und zum Glück stellt Julian Nagelsmann die Mannschaft auch noch auf. Noch!"
„Ihr seid ja so ein bisschen mehr für die. Für die Komik zuständig. Deshalb muss ich mir ein bisschen aufpassen."
Schon bald sollen sie gemeinsam daran arbeiten, die Nationalmannschaft wieder zu alten Erfolgen zurückzuführen.
Verwendete Quellen: eigene RTL-Recherche, UEFA Nations League, FIFA