Unser WM-TickerÄgypten schäumt nach WM-Aus vor Wut

Hossam Hassan
Ägyptens Nationaltrainer Hossam Hassan wittert nach dem WM-Aus gegen Argentinien Beschiss
IMAGO / ZUMA Press

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Manuel Lippert

Wut nach Messi-Sieg: Ägypten legt Beschwerde ein

In einem denkwürdigen Achtelfinale haben Messis Argentinier die Pharaos in der Schlussphase regelrecht mumifiziert. Doch nach dem 3:2 des amtierenden Weltmeisters schäumen die tapferen Ägypter vor Wut und wittern die große Messi-Verschwörung. „Vielleicht wollte man den Weltmeister im Wettbewerb behalten. Vielleicht wollte man, dass Messi weiter im Rennen bleibt“, schimpfte Ägyptens Nationaltrainer Hossam Hassan bei BeIN Sports nach dem bitteren K.o. und legte sich fest: „Das war ein manipuliertes Spiel und die ganze Welt hat es gesehen.“

Er habe Beschwerde gegen den französischen Referee François Letexier und seine Assistenten eingereicht, sagte Verbandspräsident Hany Abo Rida nach dem Spiel vor Reportern im Mannschaftshotel. Zudem habe er den Ausschluss des Schiedsrichterteams vom Turnier gefordert.

Eine Szene, die Hassan erzürnte: Unmittelbar vor dem 3:2-Siegtreffer der Argentinier durch Enzo Fernández in der Nachspielzeit (90.+2) hatte dessen Teamkollege Alexis Mac Allister den Ägypter Hamdi Fathi beim Eindringen in den argentinischen Strafraum am Trikot gezogen. Die Ägypter forderten Elfmeter, Letexier ließ weiterspielen. „Für mich, und da bin ich relativ deutlich, ist das eigentlich ein Strafstoß“, sagte der frühere Bundesliga-Schiedsrichter Ittrich in seiner Rolle als MagentaTV-Experte: „Er macht nichts, als das Trikot zu ziehen. Der Impuls ist da, den Spieler dadurch zu hindern, eventuell an den zweiten Ball zu kommen.“
Manuel Lippert

Schweiz-Star enthemmt wie nie

Nach dem Schweizer Sieg im Elfer-Krimi gegen Kolumbien brechen bei Granit Xhaka alle Dämme. Der sensationelle Einzug ins Viertelfinale lässt den sonst so beinharten Nati-Kapitän in Tränen niedersinken. Den emotionalen Zusammenbruch seht ihr hier im Video:
Manuel Lippert

Norwegen-Fan lässt sich in Nyland Haaland umbenennen

Ok, das ist schräg: Nach dem historischen Achtelfinal-Triumph der "Wikinger" über Brasilien hat ein Fan seinen Namen geändert - und heißt jetzt nach den Helden des Abends, Torwart Örjan Nyland und Stürmerstar Erling Haaland. Die ganze Sache sei eine Wette unter Freunden gewesen, berichtete Vidar Nyland Haaland Midttun in der Zeitung Verdens Gang.

Und so klickte er sich in der Nacht auf Montag durch die Seiten des Einwohnermeldeamtes (Skatteetaten). „Ich wusste gar nicht, dass es so einfach ist, seinen Namen zu ändern“, sagte er. 

Die Reaktionen? Seine Kumpels in Trondheim hätten es klasse gefunden, berichtete der 26-Jährige, aber: „Meine Mutter hat einfach nur den Kopf geschüttelt, mein Bruder war auch nicht gerade beeindruckt.“ 

Und ja: Er denke bereits über eine erneute Änderung nach: „Ich kann ja nicht für den Rest meines Lebens so heißen. Ich glaube nicht, dass 'Nyland Haaland' auf meinem Grabstein stehen wird.“

Aber vielleicht heißt er ja zwischendurch auch mal Sörloth Ödegaard ...
Manuel Lippert

Völler macht weiter!

Nach dem WM-Desaster wird auch über die Zukunft von Rudi Völler diskutiert. Nun ist die Entscheidung gefallen: Rudi Völler bleibt nach Informationen von Sky und RTL Sportdirektor des DFB.

Völler wird auch künftig als Sportdirektor beim DFB arbeiten. Nach Informationen von RTL/ntv und Sky erfüllt der Weltmeister von 1990 seinen Vertrag bis 2028, einschließlich der Europameisterschaft. Dass Völler weitermacht, soll auch der klare Wunsch des designierten Bundestrainers Jürgen Klopp sein, der laut Bild-Zeitung schon mit dem 66-Jährigen gesprochen hat.

DFB-Präsident Bernd Neuendorf und sein Vize Hans-Joachim Watzke hatten zuvor bereits um Völler geworben. „Ich spreche nur für mich und glaube, da das Gefühl von vielen anderen beim DFB zu treffen: Ich würde gerne mit Rudi weitermachen“, sagte Watzke dem ZDF: „Rudi mit seiner Erfahrung und seiner Art und Weise – ich glaube, dass er und Jürgen wunderbar zusammenarbeiten würden.“

Nach dem WM-Desaster war auch über die Zukunft von Völler bei der Nationalmannschaft spekuliert worden. Dabei ging es unter anderem darum, ob das mit Klopp und Völler überhaupt funktionieren würde. Für Watzke keine Frage: „Jürgen ist durchaus dominant, aber teamfähig.“

Fußball-WM 2026 ist das größte Turnier der FIFA-Geschichte

Vom 11. Juni bis 19. Juli steigt in den USA, Mexiko und Kanada die Fußball-Weltmeisterschaft – das größte Turnier der FIFA-Geschichte. Insgesamt 48 Nationalteams kämpfen in 104 Spielen um den Titel. Das Eröffnungsspiel wird am 11. Juni im legendären Aztekenstadion in Mexiko-Stadt angepfiffen, das Finale am 19. Juli (beide 21 Uhr/MagentaTV und ZDF) im MetLife Stadium in New York. TV-Fans in Europa benötigen ein besonderes Stehvermögen: Zahlreiche Partien werden wegen der Zeitverschiebung erst spätabends oder nachts angepfiffen.

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Wer sind die Favoriten bei der Fußball-WM 2026?

Titelverteidiger Argentinien gehört mit Superstar Lionel Messi erneut zum engsten Favoritenkreis – auch wenn offen ist, welche Rolle der inzwischen 38-Jährige noch spielen wird. Ebenfalls hoch gehandelt wurden im Vorfeld WM-Dauerbrenner wie Frankreich, Spanien, England und Brasilien. Allerdings: Bislang gab es außerhalb des europäischen Kontinents mit Spanien (2010 in Südafrika) und Deutschland (2014 in Brasilien) erst zwei Weltmeister aus Europa.

Was ist bei der Fußball-WM 2026 neu?

Die WM wird größer denn je: Statt bislang 32 nehmen erstmals 48 Teams teil. Dadurch steigt die Zahl der Spiele von 64 auf 104. Von den zwölf Vierergruppen erreichen jeweils die zwei besten Mannschaften sowie die acht besten Gruppendritten die K.-o.-Runde. Dadurch gibt es erstmals ein Sechzehntelfinale, für die Finalisten steigt die maximale Zahl der Spiele somit von sieben auf acht. Außerdem wird das Turnier erstmals in drei Ländern gespielt – den USA, Mexiko und Kanada. Für die FIFA ist die WM ein gigantisches Prestigeprojekt, Kritiker sprechen dagegen von einer weiteren Aufblähung des Kalenders.

Video-Tipp: Kreative Fußball-Snacks zur Fußball-WM 2026

Wo sind die Spiele der Fußball-WM 2026 im TV zu sehen?

In Deutschland zeigt die Telekom mit einem Abo von MagentaTV alle 104 WM-Spiele live, davon 44 exklusiv. Die öffentlich-rechtlichen Sender ARD und ZDF übertragen insgesamt 60 Partien im Free-TV, darunter die Spiele der deutschen Nationalmannschaft, das Eröffnungsspiel, die Halbfinals und das Finale. So kann jeder in den Genuss dieser XXL-WM kommen! (mit sid)

Verwendete Quellen: SID, dpa, afp, spot on news