400 Kilogramm Heroin geschmuggelt? Gastronom Muhammad Ashraf wird in XXL-Drogenfund verwickelt − und das völlig unschuldig!

Plötzlich steigen Polizisten durchs Fenster!
Mitten in der Nacht wird die Familie von Muhammad Ashraf von Polizei und Zoll aus dem Schlaf gerissen. Vor den Augen seiner Frau und der beiden Kinder durchsuchen die Beamten das Familienhaus. Der Grund: Der Gastronom soll an einer 400 Kilogramm schweren Heroin-Lieferung beteiligt sein. Später stellt sich heraus: Muhammad Ashraf hat mit den Drogen nichts zu tun. Wie die Familie die Horror-Nacht erlebt hat, seht ihr im Video.

Stundenlange Durchsuchung

Im Januar 2026 kommen plötzlich Polizisten und Zollbeamte durch ein Fenster ins Haus von Muhammad Ashraf in Osterholz-Scharmbeck (Niedersachsen). Anlass für den Polizeieinsatz ist ein Container im Hamburger Hafen, gefüllt mit 400 Kilogramm Heroin. Als Empfänger auf den Papieren steht Muhammad Ashrafs Import-Export-Firma für Gastronomiebedarf. Stundenlang werden das Haus der Familie und sein angrenzendes Restaurant samt seiner Foodtrucks durchsucht. Auch sein Handy wird beschlagnahmt.

„In keinster Weise beteiligt”

Doch die Ermittlungen zeigen: Muhammad Ashraf hat nichts mit dem XXL-Drogenfund zu tun! Die Staatsanwaltschaft Bremen äußert sich im Gespräch mit RTL zu dem Fall: „Nach dem aktuellen Stand der Ermittlungen gehen wir davon aus, dass er an der Einfuhr des Heroins in keinster Weise beteiligt gewesen ist. Und demgemäß haben wir das Verfahren gegen ihn eingestellt.“

Gastronom Muhammad Ashraf
Familienvater Muhammad Ashraf ist fassungslos.
RTL Nord

Mittlerweile geht die Staatsanwaltschaft davon aus, dass seine Firmenanschrift missbraucht wurde. Muhammad Ashraf ist mit seinem Unternehmen Opfer von Identitätsdiebstahl geworden.

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Der Kampf um seinen Ruf

Muhammad Ashraf weiß bis heute nicht, wer seine Daten geklaut hat. Doch der Fall verändert, wie er mit persönlichen und geschäftlichen Daten umgeht. „Daten gebe ich nicht mehr. Jetzt habe ich so eine Angst und die Angst bleibt ja im Kopf, das ist garantiert“, erzählt er.

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Für Muhammad Ashraf ist der Fall juristisch zwar geklärt, in Osterholz-Scharmbeck aber bleibt die Geschichte weiter Thema. Nachbarn grüßen nicht mehr und weniger Kunden kommen in seinen Imbiss, erzählt er im Gespräch mit RTL. Die Ermittlungen gegen die eigentlichen Täter laufen weiter. Muhammad hofft jetzt, dass sich auch in seinem Ort herumspricht, was die Staatsanwaltschaft längst festgestellt hat: Er war nicht Täter, sondern Opfer.

Verwendete Quellen: eigene RTL-Recherche