59-Jähriger tot im ZimmerUngelöster Kriminalfall aus Glückstadt: „Wir haben ein paar Hinweise”

Die Polizei geht nach der TV-Ausstrahlung Hinweisen nach.
Die Polizei geht nach der TV-Ausstrahlung Hinweisen nach. 
Markus Lenhardt/dpa

Gibt es endlich den entscheidenden Hinweis?
Im Juli 2025 wird ein 59-jähriger Mann tot in seinem Zimmer in einer Unterkunft in Glückstadt in Schleswig-Holstein gefunden. Der Fall ist auch heute, mehr als ein Jahr später, noch ungelöst. Am Dienstag (19. August) wird der Fall für die ZDF‑Sendung „Aktenzeichen XY” noch einmal aufgerollt und es gehen zahlreiche Hinweise ein. Aber ist der entscheidende dabei?

Ermittler müssen Hinweise erst auswerten

Nach der Vorstellung des Falls rund um den 59‑jährigen Roland Färber klingeln die Telefone bei der Polizei. „Wir haben ein paar Hinweise bekommen, das auf jeden Fall“, sagte Björn Gustke von der Polizei Itzehoe im Gespräch mit RTL. Diese Angaben müssen nun mit den bisherigen Ermittlungsergebnissen abgeglichen werden.

Lese-Tipp: „Man hätte den Pool am besten abgepumpt“ – neue Details zur Suche nach Bella (†3)

Der 59-jährige Roland Färber ist im Juli 2025 tot in seinem Zimmer in einer städtischen Unterkunft an der Stadtstraße in Glückstadt im Kreis Steinburg gefunden worden. Eine zweite Leichenschau hatte laut Rechtsmedizin Hinweise auf Verletzungen ergeben, die durch Fremdeinwirkung entstanden sein müssen.

Video-Tipp: Autounfall endet für Mutter tödlich

Anzeige:
Empfehlungen unserer Partner

Polizei sucht Zeugen vom 13. und 14. Juli 2025

Die Ermittler bitten weiterhin darum, dass sich Zeugen melden, die am 13. oder 14. Juli 2025 verdächtige Personen oder Fahrzeuge im Bereich der Stadtstraße beobachtet haben. Auch Informationen zu den Lebensumständen von Färber oder Beobachtungen zum möglichen Tatgeschehen könnten wichtig sein. „Die Ermittler werden den Hinweisen jetzt erst mal nachgehen und dann werden wir sehen“, ergänzt Björn Gustke. Für Hinweise, die zur Aufklärung der Tat führen, ist eine Belohnung von 3.000 Euro ausgesetzt.

Verwendete Quellen: dpa, Polizei Itzehoe