Niedersachsen investiert MillionenGegen die Bedrohung aus der Luft! Forscher entwickeln Drohnen-Abwehrsysteme
Wie können Drohnen im Ernstfall abgewehrt werden?
Inzwischen gehören sie zu unserem Alltag, aber nicht immer werden sie korrekt eingesetzt: Allein im Januar gab es laut Polizei in Niedersachsen 55 Vorfälle mit Drohnen. Innenministerin Daniela Behrens (SPD) und Wirtschaftsminister Falko Mohrs (SPD) waren am Donnerstag (5. Februar) zu Gast am Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) in Braunschweig. Wie groß die Gefahr ist und wie Niedersachsen zum Thema Drohnenabwehr aufgestellt ist, erfahrt ihr im Video.
Drohnen-Forschung in Braunschweig
Die Bedrohung aus der Luft stellt Sicherheitsbehörden in Niedersachsen vor neue Herausforderungen. Experten erforschen am DLR, wie man Drohnen abwehren und aufspüren kann. „Wir sind einerseits Partner dafür, unterschiedlichste Infrastrukturen, die gegen Drohnen beschafft werden, also etwa Detektionssysteme oder aber auch andere Drohnen, zu testen. Wir wissen, was Drohnen können, weil wir eben selber auch Drohnen bauen. Wir beschäftigen uns auch mit Software, etwa zur Frage der Verfolgung von Drohnenschwärmen, der Erkennung von Drohnenschwärmen und Ähnliches”, sagt Anke Kaysser-Pyzalla, Vorstandsvorsitzende des DLR.
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In Laboren testen Forscher, wie Drohnen im Ernstfall abgewehrt werden können. „Wir sind überzeugt in Niedersachsen, dass wir nur mit Innovationen, mit der Forschung eben Sicherheit nicht nur heute, sondern auch morgen gewährleisten müssen und können. Und dafür brauchen wir Partner, dafür haben wir Partner wie das DLR und die Fragen von Forschung in Sicherheitsfragen ist einer der Schwerpunkte für uns in Niedersachsen”, sagt Wissenschaftminister Falko Mohrs.
Rund sieben Millionen Euro investiert das Land Niedersachsen in diesem Jahr in die Drohnentechnik, um die niedersächsische Polizei auszustatten.
Verwendete Quellen: Eigene RTL-Recherche


































