Er verlor plötzlich das BewusstseinMann (33) stirbt nach Krampfanfall im Polizeigewahrsam

In einer Polizeiliegenschaft in Hannover kam es zu einem medizinischen Notfall – die Hintergründe werden ermittelt. (Symbolbild)
In einer Polizeiliegenschaft in Hannover kam es zu einem medizinischen Notfall. (Symbolbild)
Julian Stratenschulte/dpa

Die Todesumstände sind noch unklar!
Nach einer Auseinandersetzung mit Beamten landet ein 33-Jähriger in Polizeigewahrsam. Zwei Tage später soll er entlassen werden – doch plötzlich beginnt er zu krampfen und verliert das Bewusstsein.

Mann stirbt nach Zoff mit der Polizei

Ein Mann ist zwei Tage nach einer Auseinandersetzung mit Polizeibeamten und einem Krampfanfall auf einer Polizeistation in Hannover gestorben. Der 33-Jährige starb am Mittwoch (4. Februar) im Krankenhaus, wie die Polizei am Donnerstag in der niedersächsischen Landeshauptstadt mitteilte. Zur Aufklärung der Todesumstände wurde eine Obduktion angeordnet.

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Der Mann war in der Nacht zu Montag in Polizeigewahrsam gekommen. Zuvor hatte er einen Platzverweis ignoriert, den er bei einem Einsatz „im häuslichen Bereich” bekommen hatte. Hintergrund des Einsatzes waren laut Polizei Streitigkeiten und eine Sachbeschädigung.

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Mann wollte Polizeiliegenschaft nicht verlassen

Der 33-Jährige leistete Widerstand gegen die Ingewahrsamnahme und wurde durch Polizeibeamte leicht verletzt, wie es hieß. Die Besatzung eines hinzugezogenen Rettungswagen untersuchte den Mann daraufhin und bestätigte, dass keine medizinische Versorgung im Krankenhaus nötig war. Anschließend untersuchte ein Arzt den Mann laut Polizei erneut und stellte „Gewahrsamfähigkeit” fest.

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Als der Mann am Morgen aus dem Gewahrsam entlassen werden sollte, weigerte er sich den Angaben zufolge, die Polizeiliegenschaft zu verlassen. Als die Einsatzkräfte ihn aus der Schleuse schieben wollten, krampfte er plötzlich und verlor das Bewusstsein. Die Polizisten begannen eigener Aussage zufolge sofort mit Reanimationsmaßnahmen und alarmierten einen Krankenwagen. Dieser brachte den Mann schließlich in eine Klinik. (fkl/afp)

Verwendete Quellen: afp