Tragödie bei ForstarbeitenGefällter Baum tötet Grundschulkind in Oberbayern

Jede Hilfe kommt zu spät.
Eigentlich soll das Kind bei den Forstarbeiten nur zuschauen und auf kindgerechte Weise mithelfen. Doch dann geschieht das Unglück: Ein gefällter Baum trifft das Grundschulkind schwer. Noch am Unfallort beginnen die Retter mit der Wiederbelebung, wenig später stirbt das Kind in einer Spezialklinik.
Ein Vormittag im Wald endet tödlich
Das Unglück passiert am Freitagvormittag (14. August) in einem Waldstück im nördlichen Landkreis Garmisch-Partenkirchen. Wie die Bayerische Polizei mitteilt, befindet sich dort ein Kind im Grundschulalter gemeinsam mit einer erwachsenen Person. Es soll bei den Forstarbeiten zuschauen beziehungsweise „kindgerecht mithelfen“.
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Kurz nach 10 Uhr kommt es zum tödlichen Unfall. Nach aktuellem Ermittlungsstand wird das Kind von einem gefällten Baum getroffen und schwer verletzt. Sofort rücken Rettungsdienst und Notarzt, Freiwillige Feuerwehr, Helfer der Wasserrettung sowie mehrere Polizeistreifen an.
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Unter laufender Reanimation in die Spezialklinik
Die Einsatzkräfte kämpfen um das Leben des Kindes. Unter laufenden Wiederbelebungsmaßnahmen wird es mit einem Rettungshubschrauber vom Unfallort in eine Spezialklinik geflogen. Dort erliegt das Grundschulkind kurz darauf seinen schweren Verletzungen, teilt die Bayerische Polizei mit.
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Wie genau es zu dem Unglück kommen konnte, ist noch nicht geklärt. Zunächst übernimmt der Kriminaldauerdienst der Kriminalpolizei Weilheim die Ermittlungen vor Ort. Inzwischen beschäftigt sich die Kriminalpolizei Garmisch-Partenkirchen unter Leitung der Staatsanwaltschaft München II mit dem Fall.
Nach aktuellem Stand gehen die Ermittler von einem tragischen Unfall aus. Weitere Einzelheiten zu dem Kind oder der erwachsenen Person, die sich mit ihm im Wald befand, teilte die Polizei zunächst nicht mit.
Verwendete Quellen: Polizei Bayern


