Unfall am MöhneseeBaum stürzt auf Jugendgruppe – zwei junge Männer schwer verletzt

Aus einem Badetag wird plötzlich ein Albtraum.
Am Möhnesee in Nordrhein-Westfalen stürzt bei einem aufziehenden Unwetter ein Baum auf eine Jugendgruppe. Zwei junge Männer im Alter von 18 und 19 Jahren werden dabei schwer verletzt und müssen mehreren Medienberichten zufolge in ein Krankenhaus gebracht werden.
Baum stürzt bei aufziehendem Unwetter um
Das Unglück ereignet sich am Donnerstagnachmittag im Bereich der Taucherbucht am Möhnesee. Nach Angaben der Feuerwehr hält sich eine Gruppe von sieben Jugendlichen und jungen Erwachsenen in einem Waldstück auf, als plötzlich heftige Windböen und starker Regen aufziehen. Zwei der jungen Männer werden von einem herabfallenden Ast getroffen.
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Aufwendige Rettung im unwegsamen Gelände
Für die Einsatzkräfte begann eine schwierige Rettungsaktion. „Die Rettung der Personen gestaltete sich wegen des sehr unwegsamen Geländes kompliziert. Allein, um einen Patienten zu tragen, brauchten wir zehn Personen“, sagte Feuerwehrchef Christian Böddeker dem Soester Anzeiger.
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Der Rettungsdienst begann noch am Unglücksort mit der Erstversorgung der beiden Verletzten und wurde dabei von der Feuerwehr unterstützt. Insgesamt waren 35 Einsatzkräfte vor Ort.
Da zunächst unklar war, auf welchem Weg die Verletzten gerettet werden könnten, bereitete sich die Feuerwehr auf verschiedene Szenarien vor. „Wir haben vorsorglich Rettungsboote in Stellung gebracht“, erklärte Böddeker dem Soester Anzeiger. Letztlich konnten die beiden Schwerverletzten jedoch aus dem Wald gebracht werden.
Notfallseelsorger kümmern sich um Betroffene
Die beiden 18 und 19 Jahre alten Männer wurden mit schweren Verletzungen in Krankenhäuser gebracht und dort stationär aufgenommen. Angaben zu ihrem aktuellen Gesundheitszustand machte die Polizei zunächst nicht.
Das Unglück erschütterte auch die Menschen, die den Vorfall miterlebten. Augenzeugen, Ersthelfer und Angehörige standen nach Angaben der Feuerwehr unter dem Eindruck des Geschehens und wurden von Notfallseelsorgern betreut. Wie es zu dem Unglück kommen konnte, ist derzeit noch unklar. Die Ermittlungen dauern an.
Verwendete Quelle: Bild, WDR, Soester Anzeiger


