Zum Weltkrebstag am 4. FebruarWann kommt die Impfung gegen Krebs? Onkologie-Experte im Interview

von Emanuel Holz und Svenja Hoffmann

Vor keiner anderen Krankheit haben die Menschen so viel Angst!
Krebs löst nicht nur bei denjenigen Ängste aus, die daran erkrankt sind, sondern auch bei Angehörigen von Betroffenen. Es gibt unzählige wichtige Fragen zu dieser schweren Krankheit. Passend zum Weltkrebstag am 4. Februar hat Dr. Niko Andre, Leiter des Bereichs Onkologie bei AstraZeneca, bei „Punkt 12” über eine Krankheit aufgeklärt, die für viele Menschen noch immer unberechenbar wirkt.

Jährlich erkranken mehr als eine halbe Million Menschen in Deutschland an Krebs

Laut dem Bundesministerium für Gesundheit gibt es jährlich rund 500.000 Krebsneuerkrankungen. Und mehr als 230.000 Krebspatienten sterben jedes Jahr. Zwar gibt es Vorsorgeuntersuchungen, doch diese schützen nicht vor dem Erkranken, sie helfen lediglich, Veränderungen frühzeitig zu erkennen und zu behandeln.

„Die größte Herausforderung ist nach wie vor Lungenkrebs”, sagt Dr. Niko Andre im Interview. 1,8 Millionen Menschen würden jährlich weltweit an dieser Krankheit sterben. Doch das müsste gar nicht sein. Denn wie man weiß, ist Rauchen eine der Hauptursachen für Lungenkrebs und mit dem Rauchen aufzuhören oder gar nicht erst damit anzufangen, würde vielen Menschen das Leben retten. Generell habe der eigene Lebensstil einen maßgeblichen Einfluss auf das persönliche Krebsrisiko, sagt der Experte, nicht nur in Bezug auf Lungenkrebs.

Lese-Tipp: Krebs-Früherkennung: Das sind die wichtigsten Vorsorgeuntersuchungen

Abgesehen von gesunder Ernährung und Co. hoffen viele darauf, ihr Krebsrisiko irgendwann mithilfe von Impfungen reduzieren zu können. Doch wie weit ist man in der Forschung auf diesem Gebiet? Ist es tatsächlich realistisch, dass wir uns irgendwann gegen mehr als nur Gebärmutterhalskrebs, bzw. HPV, impfen lassen können? Diese und weitere Fragen beantwortet Dr. Andre im Video oben.

Dort erklärt er auch, warum die HPV-Impfung bisher nur zu 20 Prozent weniger Todesfällen geführt hat – denn das wirkt auf den ersten Blick doch nach relativ wenig ...

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Verwendete Quelle: RTL