Nachbar (39) in Hildesheim vor GerichtJüngstes Kind musste alles mitansehen! Dreifach-Mutter mit 20 Messerstichen getötet
Sie versuchte noch zu fliehen!
Mit einem Messer soll Hiwa H. auf seine Nachbarin losgegangen sein. Die dreifache Mutter ist an dem Tag im Januar 2023 mit ihrem jüngsten Kind allein in der Wohnung und soll noch versucht haben, sich ins Kinderzimmer zu retten. Doch sie schafft es nicht, stirbt an den schweren Verletzungen. Vor dem Landgericht Hildesheim hat jetzt der Prozess gegen den 39-Jährigen begonnen.
Angeklagter zeigt keine Emotion
In einem grauen Sakko und ohne Handschellen wird der Angeklagte in den Gerichtssaal geführt. Ein Dolmetscher übersetzte ihm die Anklageschrift der Staatsanwaltschaft. Hiwa H. hört aufmerksam zu, eine emotionale Reaktion auf die Vorwürfe kann die RTL-Reporterin im Saal nicht erkennen.
Dem 39-Jährigen wird vorgeworfen, seine Nachbarin im Januar 2023 in ihrer Wohnung getötet zu haben. Ins Visier der Ermittler rückt Hiwa H. jedoch erst spät, im vergangenen Oktober wird er festgenommen. Zunächst hatte die Polizei den Ehemann der Getöteten im Verdacht.

Ehemann findet seine Frau tot auf
Dieser tritt als Nebenkläger im Prozess auf und wird zum Prozessauftakt von seinem Anwalt vor Gericht vertreten. Er hat seine Frau nach der Tat gefunden. Das Paar hat drei gemeinsame Kinder. „Das jüngste Kind war bei der Mutter und auch bei der Tat mit dabei”, sagt Anwalt Velit Tümenci. Das sei für seinen Mandanten sehr erschreckend gewesen.
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„Er hat einen sehr emotionalen Eindruck hinterlassen, konnte es nicht nachvollziehen, warum er beschuldigt wird”, so der Anwalt. Der Ehemann gibt an, von einem Sprachkurs nach Hause gekommen zu sein, als er seine Frau tot aufgefunden habe.
Mit 20 Messerstichen getötet
Nach Überprüfung des Alibis wird der Anfangsverdacht gegen ihn fallen gelassen. Letztes Jahr wird dann Nachbar Hiwa H. durch DNA‑Spuren verdächtig. Der 39-Jährige soll mit einem Messer in der Hand zur Wohnung des Ehepaares gekommen sein. Er soll dann die dreifache Mutter angegriffen haben, die noch versucht, ins Kinderzimmer zu fliehen.
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20 Mal, so die Anklageschrift, soll Hiwa H. zugestochen haben. „Die 20 Einwirkungen sollen passiert sein im Bereich des Gesichts, des Nackens und des Halses, sodass die Verstorbene letztlich infolge einer Embolie und ihrer starken Blutungen verstorben ist”, sagt Nico Weidinger, Sprecher des Landgerichts.
Die Staatsanwaltschaft geht von Totschlag aus. Welches Motiv dahinterstecken könnte, ist unklar. Der Angeklagte schweigt bisher zu den Vorwürfen.
Verwendete Quellen: eigene RTL-Recherche
































