Geschwister suchten im Schulmüll nach EssenFünfjährige wog nur noch acht Kilo! Eltern lassen ihre Kinder verhungern

Die fünfjährige Zona wog nur noch rund 16 Kilogramm und ist verhungert.
Die fünfjährige Zona wog nur noch knapp acht Kilogramm und ist verhungert.
GoFundMe

Sie wurde kalt und leblos aufgefunden.
Tagelang bekommen Zona und ihre Geschwister nichts zu essen, suchen sogar im Schulmüll nach Nahrung – während ihre Eltern Lebensmittel im Schrank eingeschlossen haben. Die Fünfjährige verliert grauenvoll ihr Leben, nun landen Mutter Bernice und Vater Gerald vor Gericht.

Fünfjährige verhungert im Haus der Familie

Nach einem Notruf eilen Polizeibeamte zu einem Haus in Baltimore (Maryland, USA), finden dort Eltern und vier Kinder, von denen zwei stark abgemagert sind. Ein Sechsjähriger habe kaum noch stehen können, seine kleine Schwester Zona liegt bereits bewusstlos in einem Bett, wiegt nur noch rund acht Kilogramm. Für das Mädchen kommt jede Hilfe zu spät, die Fünfjährige wird laut Staatsanwaltschaft wenig später für tot erklärt.

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Bernice und Gerald Byrd haben ihre vier Kinder verhungern lassen.
Bernice und Gerald Byrd haben ihre vier Kinder verhungern lassen.
Facebook/Baltimore Police Department

Auf Nachfrage der Beamten können die Eltern nicht angeben, wann sie ihre Kinder zuletzt gefüttert hätten. Die Kühlschränke seien „völlig leer“ gewesen, die einzigen Lebensmittel im Haus befanden sich in abgeschlossenen Schränken, heißt es in der Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft. Eines der Kinder habe sogar im Schulmüll nach Essen gesucht.

Zonas Geschwister kommen nach dem Einsatz am 14. Oktober 2024 in ein Krankenhaus, werden dort „mit Essen versorgt” und gesund gepflegt. Die Fünfjährige wird wenige Tage nach ihrem Tod beerdigt, heißt es in einer GoFundMe, die Spenden für die überlebenden Kinder sammelt.

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Eltern droht bei Urteilsverkündung lebenslange Haftstrafe

Bernice und Gerald Byrd landen wegen schwerer Kindesmisshandlung mit Todesfolge und schwerer Kindesmisshandlung vor Gericht, bekennen sich dort am vergangenen Donnerstag (26. Februar) schuldig. Ihnen droht nun lebenslange Haft.

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„Keine Strafe wird für diese Angeklagten so schwerwiegend sein wie das Leben mit dem Wissen, ihr unschuldiges Kind ermordet zu haben“, erklärt Staatsanwalt Ivan J. Bates in der Pressemitteilung. Das Schuldbekenntnis der Eltern gewährleiste „die Sicherheit von Zonas Geschwistern, die ebenfalls Opfer der grausamen Taten ihrer Eltern sind.“

„Als Vater empfinde ich die Fakten dieses Falles als zutiefst entsetzlich, und mein Herz schmerzt weiterhin um Zona, die viel zu früh von uns gegangen ist.“

Verwendete Quellen: People, Baltimore City State’s Attorney’s Office, GoFundMe