Zahlreiche Menschen verletztSchüsse in Bar – mehrere Menschen sterben in Texas

Die Polizei ist mit vielen Einsatzkräften vor Ort
Die Polizei ist mit vielen Einsatzkräften vor Ort
CNN

Plötzlich fallen auf der Vergnügungsmeile Schüsse.
In einer Bar in Austin (US-Bundesstaat Texas) sind bei einer Schießerei mindestens drei Menschen getötet worden, 14 weitere wurden verletzt. Unter den Toten ist auch der mutmaßliche Schütze, der von der Polizei erschossen wurde.

Großeinsatz der Rettungskräfte

Nach Angaben der Behörden fielen die Schüsse in den frühen Morgenstunden in einer Bar im Ausgehviertel der texanischen Hauptstadt Austin. Der Vorfall ereignete sich kurz vor 2 Uhr morgens, als viele Bars gerade schlossen und zahlreiche Menschen unterwegs waren. Insgesamt seien 17 Menschen medizinisch versorgt worden, so Robert Luckritz, Leiter des Rettungsdienstes von Austin-Travis County. Drei von ihnen starben noch am Tatort. Die anderen 14 Personen wurden ins Krankenhaus eingeliefert, drei davon schwebten in Lebensgefahr.

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Rettungsdienst und Feuerwehr waren mit einem Großaufgebot vor Ort, um die Verletzten zu versorgen und in Krankenhäuser zu bringen. Die Einsatzkräfte sperrten den Bereich im beliebten Ausgehviertel rund um die Bar weiträumig ab und warnten die Bevölkerung, den Bereich zu meiden.

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Schütze von Polizei getötet

Austins-Polizeichefin Lisa Davis erklärte, dass ein starkes Polizeiaufgebot im Vergnügungsviertel eine schnelle Reaktion ermöglicht habe. Beamte, die bereits in der Nähe eingesetzt waren, seien sofort zu der Bar geeilt und dort auf einen bewaffneten Mann getroffen. „Drei unserer Beamten erwiderten das Feuer und töteten den Verdächtigen”, zitiert CBS-News Lisa Davis. Es bestehe keine akute Gefahr mehr für die Öffentlichkeit, betonten die Behörden.

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„Sie haben definitiv Leben gerettet“

Zu Identität und möglichem Motiv des Schützen machten Ermittler zunächst keine Angaben. Die Spurensicherung am Tatort werde mehrere Stunden dauern, hieß es. Austins Bürgermeister Kirk Watson sprach den Opfern und ihren Angehörigen sein Beileid aus. Zugleich lobte er das schnelle und koordinierte Vorgehen von Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienst: „Sie haben definitiv Leben gerettet“, sagte Watson. (lha/abl)

Verwendete Quellen: cbs news