Eine elektrische Wärmflasche, eine Teetasse mit integriertem Sieb, ein Rohrreiniger und ein automatischer Gemüse-Schäler. Reporterin Sonja und Produkt-Experte Heiko schauen sich das mal an.
Diese Wärmflasche kostet 50 Euro und ist Akku-betrieben. Sie soll nach zehn Minuten Laden bis zu zehn Stunden Wärme liefern. Mitgeliefert werden Tasche und Gürtel, um die Wärmflasche am Körper zu tragen.
Fazit: „Hände und Bauch warm, was will man mehr? Oder? Ich bin wirklich begeistert.“
Ob auch diese besondere Tasse überzeugt? „Sieht ein bisschen komisch aus, finde ich. Ach, und dann schwenkt man das hin und her, je nachdem, wenn der Tee dann fertig ist.“ Die Tasse gibt es für stolze 50 Euro. Recycelter Kunststoff und ein Haufen Design-Awards haben eben ihren Preis. Aber kann die Tasse auch, was sie verspricht? „Sehr angenehm in der Hand, finde ich. Man spürt gar nicht, dass es heiß ist, ehrlich gesagt. Ja, also die leitet nicht so stark die Hitze nach außen. Ich hab ein bisschen Angst…Ah ja, funktioniert.“
Wer auch den allerletzten Tropfen vom Tee haben möchte, dem kommt ein wenig Teesatz entgegen. Fazit: „Die Idee ist schon brillant. Da hat sich jemand wirklich was einfallen lassen. Also 50 Euro ist viel Geld. Insofern ist es ein teures Geschenk.“
Jetzt dieser angebliche Wunder-Rohreiniger mit spektakulären Social-Media-Werbe-Videos. Den gibt es für 5 Euro. Er soll Verstopfungen zersetzen, ohne dabei das Rohr zu beschädigen. „Die Angaben des Inhalts sind schon heftig chemisch.“
Zur Menge gibt der Hersteller keine Angaben. Der Reiniger soll zehn Minuten einwirken, und dann kommt noch eine Rutsche Wasser nach. Fazit: „Wenn ich oben reinschaue, ist auch noch. . . Da ist nichts verschwunden. Also Heiko, ich würde sagen, da hat jemand im Marketing ein bisschen getrickst, oder? Weil das Video ist ein bisschen extrem.“
Ab in die Küche für das letzte Produkt. Für 50 Euro soll dieses Gerät jegliches Schälen abnehmen. Wir machen ein Duell: „Ich werfe hier fünf Kartoffeln rein. Du schälst sie per Hand. Danke. Und dann gucken wir, wer schneller wird, würde ich sagen.“
Und tatsächlich: Sonja ist mit dem automatischen Schäler schneller als Heiko, der von Hand schält. Fazit: „Ich habe noch ein bisschen Schale. Und die ist auch halbiert. Also, na ja gut, ich habe wirklich geschaut, dass wir ähnlich große Kartoffeln haben. Also insofern sind meine. . . normal geschält und das ist jetzt hier, also da würde ich jetzt sagen, das ist jetzt nicht großartig viel weniger Kartoffel.“
Vier Produkte und große Werbeversprechen: Welches macht das Rennen? „Mein Favorit ist hier der Schäler. Ich stand so ein bisschen zwischen der Wärmflasche und halt dem hier. Dann habe ich überlegt, okay, den würde ich halt schon wirklich wahrscheinlich täglich benutzen. Ich bin auch bei den beiden hängengeblieben. Bei mir ist es ein bisschen mehr das Smart -Wärmekissen, wo ich sehr skeptisch war. Aber die Verarbeitung und auch die Handhabung, das hat mich wirklich überzeugt.“
Kleiner Abzug: Nach vier Stunden ist die Wärmflasche nur noch bei Körpertemperatur.