Kleine Biester, große GefahrZecken-Alarm! Infektionsgefahr in Deutschland so hoch wie nie
Es wird wieder wärmer – und damit auch riskanter!
Während viele die ersten frühlingshaften Tage genießen, erwachen längst nicht nur Blumen und Bienen: Auch Zecken sind wieder aktiv. Dabei warnen Fachleute, dass die Gefahr, durch einen Zeckenbiss ernsthaft zu erkranken, in den letzten Jahren drastisch gestiegen ist. Nach aktuellen Zahlen hat sich das Risiko in Deutschland verzehnfacht. Im Video beantwortet unser Experte die wichtigsten Fragen
Zecken machen keine Winterpause mehr
Noch vor Jahren galt die Faustregel: Zeckensaison ist von April bis Oktober. Doch diese Zeiten sind vorbei. Durch den Klimawandel sind die Blutsauger inzwischen fast ganzjährig aktiv – selbst in kühleren Berglagen. „Jetzt war es mal ein bisschen kälter. Das bedeutet aber nicht, dass die Zecken sich auf die faule Haut gelegt haben”, erklärt Arzt und Medizinjournalist Dr. Christoph Specht. „Die haben überwintert, das können die wunderbar – einschließlich ihrer Viren, die sie in sich haben.”

Nie zuvor seit Beginn der Meldepflicht gab es so viele Fälle von Hirnhautentzündungen (FSME) wie im vergangenen Jahr. Auch Borreliose tritt immer häufiger auf.
Lese-Tipp: Mit diesen fünf Pflanzen haltet ihr euch Zecken vom Leib
Ärztinnen und Ärzte schlagen Alarm: Betroffen sind längst nicht mehr nur die klassischen Risikogebiete im Süden. Zecken tragen das FSME-Virus inzwischen in fast allen Regionen Deutschlands in sich.
Impfung empfohlen
Angesichts des steigenden Risikos raten Fachleute nicht nur Bewohnerinnen und Bewohnern traditioneller Risikogebiete, sondern auch Spaziergängern, Gartenfreunden und Menschen mit Hunden zu einer Impfung gegen FSME. Sie gilt als wirksamster Schutz vor einer durch Zecken übertragenen Hirnhautentzündung.
Verwendete Quellen: eigene RTL-Recherchen
































