„Ich wusste, dass ich sterben würde“Schwein gehabt! Erkrankter Tim (67) schreibt wegen Tier-Niere Medizingeschichte
Tim Andrews hoffte auf ein Wunder – und bekam gleich zwei!
Jahrelang kämpft der Vater mit seiner Diabeteserkrankung, die plötzlich ein Nierenversagen auslöst. Von einem Tag auf den nächsten ist er an einen Stuhl gefesselt, rechnet mit dem Tod. Doch der US-Amerikaner will sein Leben nicht aufgeben – dann folgt die rettende medizinische Sensation.
Zweifach-Vater lässt sich Schweineniere transplantieren
„Ich wusste, dass ich sterben würde“, erklärt Andrews der DailyMail. Um sein Nierenversagen auszugleichen, sitzt er täglich mehrere Stunden an einer Dialysemaschine. Die Nebenwirkungen: starke Erschöpfung, Muskelschwund – und nach sechs Monaten Behandlung ein Herzinfarkt. Dann beschließt der zweifache Vater: So kann es nicht mehr weitergehen. „Ich dachte, es muss einen anderen Weg geben“ – und nach einiger Recherche findet er tatsächlich einen!
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Andrews entscheidet sich für einen gewagten Eingriff im Bostoner Massachusetts General Hospital. Dort will er sich eine Schweineniere transplantieren lassen. Nach einer mehrmonatigen Physiotherapie, die eine schnelle Abstoßung des tierischen Organs verhindern soll, landet der Vater tatsächlich am 25. Januar 2025 auf dem OP-Tisch.
Und nach drei Stunden gelingt die sogenannte Xenotransplantation! „Anfangs war es großartig”, erzählt er der DailyMail. Das habe aber auch an den Steroiden gelegen. „Als man sie dann absetzte, wurde es etwas schwieriger. Es gab einige Hürden.”
Tim Andrews verliert Schweineniere wieder
Für Andrews das Wichtigste: Er kann auf die Dialyse verzichten, sich wieder freier bewegen. Doch das Glück hält nicht auf ewig an. Fieber, Kopfschmerzen und Übelkeit tauchen auf, lassen eine Organabstoßung vermuten. „271 Tage lang haben wir gekämpft, gekämpft und gekämpft”, erinnert er sich. Dann muss die Niere wieder entfernt werden.
Plötzlich ist der US-Amerikaner erneut auf belastende Behandlungen angewiesen, hat den Tod wieder vor Augen und muss auf eine Spenderniere warten – die tatsächlich knapp ein Jahr nach dem ersten Eingriff auftaucht! Tim Andrews bekommt die Möglichkeit, als erster Mensch nach einer Xenotransplantation eine menschliche Niere zu erhalten.
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Anonymer Nieren-Spender rettet Tim Andrews das Leben
Ein unbekannter Spender, der sein Leben verloren hat, sei für die Rettung des 67-Jährigen verantwortlich. Der erneute Eingriff Anfang dieses Jahres endet problemlos und Andrews kann das Krankenhaus nach wenigen Tagen verlassen. Mit bewegenden Worten richtet er sich auf Facebook an die Familie seines anonymen Helden.
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„Ich trauere mit Ihnen. Das muss Ihnen das Herz brechen, aber ich bin hier, um Ihnen zu sagen, dass die Spende einer Niere mein Leben gerettet hat und Sie Millionen Menschen Hoffnung gegeben haben. Ihr Familienmitglied ist ein Held. Er ist nicht nur für mich ein Held, sondern für die ganze Welt. Ich werde Ihnen das nie zurückzahlen können, aber ich verspreche Ihnen, dass es in meinem Herzen bleiben wird.”
Im Gespräch mit der britischen Zeitung betont Andrews zudem, wie wichtig es sei, sich als Organspender zu registrieren. Es gebe „keinen Grund”, dies nicht zu erledigen. Er sei es seit seinem 16. Lebensjahr.
„Damals wusste ich noch nicht, dass ich einmal Organempfänger sein würde; ich war fest davon überzeugt, Spender zu werden, und dann kam es andersherum.“
Verwendete Quellen: Mass General Brigham, DailyMail, Facebook

































