Was sich lohnt und was nichtHohe Benzinpreise! Diese Tipps sparen Sprit

Erst nachdenken, dann losfahren.
Eigentlich sollte es derzeit wie in Apotheken beim Besuch einer Tankstelle eine Packung Taschentücher dazugeben. Die aktuelle Preisentwicklung treibt uns die Tränen in die Augen. Der ADAC und das Magazin PCWelt haben verschiedene Tipps zum Spritsparen zusammengetragen, und die vielversprechendsten haben wir hier für euch aufgelistet!
Diese Methoden können Sprit sparen
Tempo reduzieren: Wer längere Strecken fährt, für den lohnt es sich, den Fuß vom Gas zu nehmen
Bis zu 20 Prozent Sprit spart man, wenn man beispielsweise statt 130 km/h nur 100 Kilometer pro Stunde fährt. Der genaue Wert hängt allerdings auch von weiteren Faktoren wie Motorisierung und der persönlichen Fahrweise ab.Bequeme Helfer reduzieren: Eine Sitzheizung, wenn es draußen noch friert, ist eine schöne Sache. Auch Front- oder Heckscheibenheizung oder ein warmes Lenkrad sind auch im Frühling an manchen Tagen purer Luxus. Das Gleiche gilt für die Klimaanlage. Die bequemen Helfer verbrauchen jedoch reichlich Sprit. Auf 100 Kilometer kommt so bis zu ein Liter zusammen.
Lese-Tipp: Spritpreisbremse tritt in Kraft! Wann tanke ich jetzt am günstigsten?
Unnötiges Gewicht vermeiden: Der Getränkemarkt um die Ecke hat wieder ein super Angebot? Tolle Sache! Aber zeigt den Wasserkisten bitte nicht tagelang die Welt aus dem Kofferraum. Auch den Dachgepäckträger muss man nicht zwingend spazieren fahren, wenn er nicht benötigt wird.
Fahrweise optimieren: Dass man kurze Fahrten möglichst vermeiden sollte, ist eigentlich klar. Aber auch die eigene Fahrweise kann helfen, weniger Sprit zu verbrauchen. Vorausschauend fahren, an der Ampel den Wagen ausrollen lassen, anstatt eine Vollbremsung hinzulegen: All das kann Einsparungen bringen, die sich läppern.
Auch an der Ampel den Motor auszuschalten, bringt etwas – zumindest ab einer Standzeit von 20 Sekunden.
Video-Tipp: Kritik an Spritpreis-Regel! Das fordert ein Experte stattdessen
Diese Methoden lohnen sich kaum oder gar nicht
Tanktourismus: Nur wer direkt an der Grenze zu einem Land lebt, in dem die Spritpreise viel niedriger sind als bei uns, spart wirklich. Denn auch die An- und Abreise zu den Nachbarn kostet – natürlich – jede Menge Sprit.
Tank leerfahren: Früher war es einfacher, die günstigen Zeiten an der Tankstelle vorherzusagen. Da konnte man vor allem abends oft ein Schnäppchen machen. Diese Zeiten sind seit der Neuregelung vorbei. Als neue Faustregel gilt, dass man auch bei halbvollem Tank einen günstigen Preis nutzen sollte.
E-Auto anschaffen: Wer ohnehin gerade über einen dauerhaften Umstieg auf ein E-Auto nachdenkt, für den kann das die Lösung sein. Bedenkt aber, dass in Krisenzeiten auch meist sehr schnell an der Preisschraube für Strom gedreht wird – und zwar nach oben!
Carsharing. Derzeit sind die Tarife noch stabil, aber kleinere Anbieter wie „teilAuto” haben ihre Preise bei Autos bereits um drei Cent pro Kilometer angehoben, wie die Deutsche-Presse-Agentur schreibt.
Landstraße statt Autobahn: Wer die Möglichkeit hat, zu wählen, sollte sich hier für die Autobahn entscheiden. Und dort mit gemäßigter Geschwindigkeit fahren.
Die Politik streitet sich aktuell wieder einmal um weitere Neuregelungen, damit Verbraucher den Mineralölkonzernen – wie es scheint – nicht hilflos ausgeliefert sind. Bis zu einer dauerhaften Lösung müssen Autofahrer daher selbst kreativ werden, um ein paar Euro mehr im Geldbeutel zu haben.































