Medienkooperation

Schüler lernt Latein mit einer App

Navigium Test 2026: Latein lernen mit der Schul-App im Check

Eine 5 in Latein, weil drei Vokabeln aus Lektion 14 nicht mehr abrufbar waren – das kennt fast jeder, der in Deutschland zur Schule geht. Klassische Karteikarten sind mühsam, Nachhilfe kostet, und die meisten Sprachlern-Apps im App Store haben von Latein noch nie etwas gehört. Genau in diese Lücke stößt ein Anbieter, den kaum jemand […]

* Wir verlinken mit sog. 'Affiliate-Links' auf Online-Shops und Partner, von denen wir unter Umständen eine Vergütung erhalten.

Eine 5 in Latein, weil drei Vokabeln aus Lektion 14 nicht mehr abrufbar waren – das kennt fast jeder, der in Deutschland zur Schule geht. Klassische Karteikarten sind mühsam, Nachhilfe kostet, und die meisten Sprachlern-Apps im App Store haben von Latein noch nie etwas gehört. Genau in diese Lücke stößt ein Anbieter, den kaum jemand außerhalb von Lehrerzimmern und Latein-Kursen kennt.

Navigium ist eine deutsche Lernplattform, die sich fast ausschließlich dem Fach Latein widmet und dabei etwas tut, was Babbel, Duolingo & Co. bewusst nicht tun: Sie bildet die Vokabellisten der gängigsten deutschen Schulbücher exakt nach. Entwickelt wird das Projekt von dem Softwareentwickler Philipp Niederau gemeinsam mit seinem Vater, dem Altphilologen Dr. Karl Niederau – über die Jahre gewachsen zu einer der umfangreichsten Latein-Plattformen im deutschsprachigen Raum, ergänzt um ein Wörterbuch mit tausenden Einträgen sowie Trainer für Deklination, Konjugation und Textanalyse. Mit Navigium PLUS lassen sich zusätzlich Englisch, Französisch, Spanisch, Italienisch und Altgriechisch trainieren.

Dieser Navigium Test zeigt dir, was hinter dem Namen steckt: welche Funktionen kostenlos nutzbar sind, was die Lizenzen kosten, wie zufrieden echte Nutzer sind und für wen sich die App überhaupt lohnt – egal, ob du selbst Latein büffelst, deinem Kind hilfst oder als Lehrkraft nach einem digitalen Werkzeug für den Unterricht suchst.

Navigium auf einen Blick

  • Schwerpunkt: Schulbegleitendes Vokabel-, Grammatik- und Textanalyse-Training für Latein, exakt abgestimmt auf deutsche Lehrwerke
  • Sprachen: 6 – Latein als Einzellizenz oder im Paket Navigium PLUS zusätzlich Englisch, Französisch, Spanisch, Italienisch und Altgriechisch
  • Preise: ab ca. 2 €/Monat (Navigium Latein: 24 €/Jahr) · Navigium PLUS: 30 €/Jahr · Schullizenzen ab 2,50 €/Schüler:in und Jahr
  • Ideal für: Schüler ab Klasse 5, Latinum-Kandidaten an der Uni und Lehrkräfte mit Bedarf an digitaler Klassenverwaltung
  • Stärke: Wortschatz 1:1 abgestimmt auf verbreitete Lehrwerke wie Pontes, Campus oder Felix – kein Abtippen, keine Suche
  • Schwäche: Kein Audio- oder Ausspracheteil – Navigium trainiert Lesen, Schreiben und Grammatik, nicht das Sprechen
Navigium 8,0
Zu Navigium ↗

Testergebnisse im Detail

Gesamt 8,0
Kursqualität 7,5
Preis-Leistung 9,5
Bedienbarkeit 7,5
App & Design 7,0

Für wen ist Navigium geeignet?

Navigium ist kein Sprachkurs im klassischen Sinn, der dich von „Salve“ bis zum freien Gespräch begleitet – Latein spricht schließlich niemand mehr im Alltag. Stattdessen agiert die App wie ein digitaler Nachhilfelehrer, der genau weiß, welche Vokabeln und Formen dein Schulbuch in der aktuellen Lektion verlangt. Der entscheidende Unterschied zu Babbel, Mondly oder Duolingo: Navigium orientiert sich nicht an Alltagsdialogen, sondern strikt am deutschen Lehrplan.

✅ Navigium passt gut zu:❌ Navigium passt weniger zu:
Schülern (Klasse 5–13): Wer Latein als Schulfach hat und gezielt für Vokabeltests und Klassenarbeiten üben will, bekommt hier passgenaue Inhalte für gängige Lehrwerke.Wer Latein hören und sprechen möchte: Für Kirchenlatein, akademische Zirkel oder reines Interesse an der gesprochenen Sprache fehlt jede Audio-Komponente. ➜ Alternative: Rosetta Stone bietet Latein mit Sprachausgabe
Latinum-Kandidaten: Studierende, die das Latinum berufsbegleitend oder fürs Studium nachholen, profitieren vom systematischen Vokabelaufbau und der Textanalyse.Vielsprachenlerner: Wer über Latein hinaus mehrere moderne Sprachen parallel trainieren will, ist mit Navigium PLUS (6 Sprachen, 30 €/Jahr) bedient – wer mehr Auswahl sucht, findet bei Mondly über 40 Sprachen auf einer Plattform.
Eltern ohne eigene Latein-Kenntnisse: Die Textanalyse-Funktion erklärt Satzstrukturen automatisch, sodass auch Eltern beim Übersetzen helfen können.Wer Gamification erwartet: Streaks, Avatare oder Ranglisten wie bei Duolingo sucht man hier vergeblich – Navigium setzt konsequent auf Inhalt statt Unterhaltung.
Lehrkräfte: Schullizenzen mit Klassenverwaltung sparen Korrekturzeit und erlauben gezieltes Nachsteuern im Unterricht.Wer einen KI-Tutor sucht: Einen Chatbot für Rückfragen gibt es nicht – ergänzendes Nachschlagen bleibt Handarbeit.

Erfolgschancen bei Navigium

Didaktisch setzt Navigium auf Spaced Repetition, also verteiltes Wiederholen: Das System merkt sich, welche Vokabeln bei dir bereits sitzen und welche wackeln. Wackelkandidaten tauchen häufiger auf, sichere Vokabeln seltener – ein Prinzip, das auf der sogenannten Vergessenskurve nach Ebbinghaus beruht und seit Jahrzehnten in der Gedächtnisforschung als eine der wirksamsten Lernmethoden überhaupt gilt. Auch bekannte Vokabeltrainer wie Anki oder Memrise arbeiten nach demselben Grundprinzip.

Konkret sieht eine Lerneinheit so aus: Du wählst dein Schulbuch samt Lektion – etwa „Pontes, Lektion 22“ – und die App lädt automatisch die passenden Vokabeln in den Karteikarten-Modus. Richtig beantwortete Karten rücken in der Wiederholungsstufe nach hinten, falsche wandern zurück an den Anfang. Parallel lässt sich der Deklinationstrainer starten, der beispielsweise verlangt, ein Substantiv wie „bellum“ komplett durchzudeklinieren. Der Clou ist die Textanalyse: Du gibst einen lateinischen Satz ein, und die Software zerlegt ihn automatisch in Subjekt, Prädikat, Objekt und Nebensatzstruktur.

Navigium Web-Oberfläche mit Vokabeltrainer

Weil Latein keine lebendige Konversationssprache ist, greift die übliche GER-Einstufung von A1 bis C2 hier nicht. Navigium orientiert sich stattdessen an den Anforderungen des Latinums und der Oberstufen-Lektüre. Realistisch bringt dich konsequente Nutzung neben dem Schulunterricht auf Latinum-Niveau; für die Lektüre anspruchsvoller Originaltexte von Cicero oder Tacitus liefert die App eine solide Basis, ersetzt aber keinen kommentierenden Lehrer, der Stilfragen und Interpretation vermittelt.

Am effektivsten funktioniert der Algorithmus bei regelmäßiger, kurzer Nutzung: 10 bis 15 Minuten täglich schlagen eine einzelne Marathonsitzung am Wochenende in puncto Behaltensquote deutlich. Wer diese Routine durchhält, merkt nach wenigen Wochen, dass Vokabelabfragen im Unterricht plötzlich weniger Schrecken verbreiten.

Was kostet Navigium?

Navigium trennt klar zwischen Privatlizenzen für Schüler, Studierende und Eltern sowie Schullizenzen für Lehrkräfte und Institutionen. Verglichen mit Babbel oder Mondly bewegt sich Navigium in beiden Kategorien am unteren Ende der Preisskala – nachvollziehbar für ein Nischenprodukt mit Fokus auf den deutschen Schulmarkt.

⚠️ Spar-Tipp: Ein Kauf über den Apple App Store oder Google Play Store verteuert die Lizenz meist um 19 bis 30 %. Kaufe deshalb immer direkt über navigium.de – das spart bares Geld.

Kann man Navigium kostenlos nutzen?

Ja, mit spürbaren Einschränkungen. Kostenlos zugänglich sind das Latein-Wörterbuch, die Formenbestimmung sowie eine begrenzte Vokabelauswahl im Trainer. Schulbuchspezifische Wortlisten, der vollständige Deklinationstrainer und die Textanalyse bleiben Premium-Nutzern vorbehalten. Eine klassische Geld-zurück-Garantie fehlt, dafür lässt sich die Gratisversion zeitlich unbegrenzt testen, bevor Geld fließt.

Das bringt dir das Premium-Abo

Mit der Premium-Lizenz schaltest du frei:

  • Den vollständigen Vokabeltrainer mit Spaced-Repetition-Algorithmus
  • Alle schulbuchspezifischen Wortlisten (Pontes, Campus, Felix, Cursus, Actio, Prima, Via mea u. v. m.)
  • Deklinations- und Konjugationstrainer ohne Beschränkung
  • Die Textanalyse-Funktion für beliebige lateinische Sätze
  • Eigene, importierbare und teilbare Vokabellisten
  • Werbefreies Lernen auf allen Endgeräten
  • Lernstatistiken samt Fortschrittskontrolle

Privatlizenzen für Schüler, Studierende und Eltern (Stand: Q1 2026)

ProduktJahreslizenzProbemonat
Navigium Latein24 €/Jahr (ca. 2 €/Monat) ⭐3 €
Navigium PLUS (6 Sprachen)30 €/Jahr (ca. 2,50 €/Monat)3,50 €
Navigium Englisch24 €/Jahr3 €
Navigium Französisch24 €/Jahr3 €
Navigium Spanisch24 €/Jahr3 €
Navigium Latein-Wörterbuch (Einzelzugang)5,99 €/Jahr

Wer nur Latein lernt, fährt mit der Jahreslizenz Navigium Latein (24 €/Jahr) am günstigsten. Wer zusätzlich moderne Sprachen trainieren will, zahlt mit Navigium PLUS (30 €/Jahr) lediglich 6 Euro Aufpreis für fünf weitere Sprachen.

Schullizenzen für Lehrkräfte und Schulen (Stand: Q1 2026)

Der Preis pro Schüler:in sinkt mit steigender Schulgröße und Laufzeit. Navigium stellt dazu einen Lizenzkosten-Rechner bereit; als grobe Orientierung gilt bei 20 Schüler:innen:

LaufzeitPreis pro SuS / JahrGesamtkosten (20 SuS)
Test-Schullizenz (6 Monate)0 €kostenlos
1-Jahreslizenz7,00 €140 €/Jahr
3-Jahreslizenz ⭐6,00 €120 €/Jahr (360 € gesamt)

Bei größeren Schulen liegt der Preis zwischen 2,50 und 7,00 € pro Schüler:in und Jahr. Die Schullizenz gilt für alle Sprachen und alle Lehrkräfte der Schule, inklusive App für iOS und Android. Für einen ersten Eindruck lohnt sich die kostenlose 6-monatige Test-Schullizenz, die Navigium ganz ohne Kreditkarte anbietet.

⚠️ Achtung, automatische Verlängerung: Navigium-Lizenzen verlängern sich automatisch, wenn du nicht rechtzeitig kündigst. Setz dir direkt nach dem Kauf eine Erinnerung im Kalender.

„Rund 3 Euro im Monat für einen Vokabeltrainer, der exakt zum Schulbuch passt – das kostet weniger als eine einzige Nachhilfestunde und wirkt auf Dauer nachhaltiger als jede Karteikartenkiste. Bei der Preis-Leistung gibt es hier wenig zu meckern.“

Zahlungsmethoden bei Navigium

  • ✓ Kreditkarte (Visa, Mastercard)
  • ✓ PayPal
  • ✓ SEPA-Lastschrift
  • ✓ Überweisung (bei Schullizenzen)
  • ✓ In-App-Kauf über Apple App Store oder Google Play (mit Aufschlag)
✅ Vorteile❌ Nachteile
Passgenaue Schulbuch-Synchronisation (Pontes, Campus, Felix u. a.)Nur 6 Sprachen selbst mit PLUS – wer 40+ Sprachen sucht, ist bei Mondly besser aufgehoben
Bewährter Spaced-Repetition-AlgorithmusKein Audio- oder Ausspracheteil (➜ Rosetta Stone bietet Latein mit Tonspur)
Umfangreiches Latein-Wörterbuch mit über 8.000 EinträgenInterface wirkt im Vergleich zu Duolingo altbacken
Einzigartige Textanalyse-FunktionGrammatik-Erklärungen sind knapp gehalten – Einsteiger brauchen ergänzendes Material
Sehr günstiger Preis ab ca. 2 €/MonatKein KI-Tutor oder Chatbot für Rückfragen
Schullizenzen mit KlassenverwaltungOffline-Modus nur eingeschränkt nutzbar
Plattformübergreifend nutzbar (Web, iOS, Android)Keine Community-Funktion, kein Austausch mit anderen Lernenden
Eigene Vokabellisten lassen sich anlegen und teilen

Was Nutzer über Navigium berichten

In den App-Stores schneidet Navigium überwiegend gut ab, wobei die Bewertungen je nach Plattform spürbar auseinandergehen:

  • Apple App Store: ⭐ 4,5 von 5 (rund 2.000+ Bewertungen)
  • Google Play Store: ⭐ 4,3 von 5 (rund 5.000+ Bewertungen)
  • Trustpilot: ⭐ 3,6 von 5 (deutlich weniger Bewertungen, da Nischen-App)

Der niedrigere Trustpilot-Wert lässt sich vor allem auf vereinzelte Beschwerden über die automatische Vertragsverlängerung sowie den Kündigungsweg zurückführen – ein Thema, das praktisch jeden Abo-Dienst betrifft. In den App-Stores dagegen überwiegt eindeutig das Lob für die exakte Schulbuch-Anbindung.

„Endlich muss ich keine Karteikarten mehr von Hand schreiben – die Vokabeln stimmen exakt mit unserem Schulbuch überein. Innerhalb eines Halbjahres ging meine Note von 4 auf 2 hoch.“ — Schüler, 9. Klasse, Google Play Store

„Ich selbst hatte nie Latein und kann meinem Sohn trotzdem helfen, weil die Textanalyse jeden Satz sauber aufschlüsselt.“ — Elternteil, Apple App Store

„Für die Latinum-Prüfung an der Uni war die App Gold wert – der Vokabeltrainer sitzt, und die Deklinationsübungen haben mich wirklich vorbereitet.“ — Studentin, Trustpilot

„Das Design ist zugegeben nicht mehr zeitgemäß, und ab und zu ruckelt die App kurz. Inhaltlich ist sie mir trotzdem lieber als jede allgemeine Sprachlern-App.“ — Schüler, 11. Klasse, Apple App Store

Erfahrungen von Latein-Einsteigern

Wer in der 5. oder 6. Klasse mit Latein beginnt, profitiert besonders von der Schulbuch-Synchronisation: Die ersten Vokabeln prägen sich leicht ein, und das Karteikarten-System verzeiht Fehler geduldig, ohne Druck aufzubauen. Punktesysteme und kleine Wettbewerbe zwischen Mitschülern sorgen mittlerweile für etwas Motivation – allerdings deutlich zurückhaltender als bei Apps wie Duolingo mit ihren täglichen Streaks und animierten Maskottchen. Wer ein Kind primär über Spielspaß bei der Stange halten möchte, wird merken, dass Navigium klar den Lerninhalt in den Vordergrund stellt. Kurze, tägliche Einheiten von 10 bis 15 Minuten bringen hier spürbar mehr als seltene Marathon-Sessions.

Fazit für Einsteiger: ⭐⭐⭐⭐ (4 von 5) – inhaltlich stark, bei der Motivation für Jüngere noch ausbaufähig.

Erfahrungen fortgeschrittener Lerner

Oberstufenschüler und Latinum-Kandidaten schätzen Navigium vor allem als zuverlässigen Alltagsbegleiter. Besonders die Textanalyse hebt sich ab: Wer an einem verschachtelten Cicero-Satz verzweifelt, gibt ihn ein und bekommt die grammatische Struktur sauber aufgeschlüsselt zurück. Der Vokabeltrainer reicht bis in den fortgeschrittenen Wortschatz, und die Deklinationstabellen dienen als schnelles Nachschlagewerk zwischendurch. Was fehlt: anspruchsvolle Übersetzungsübungen mit Musterlösung sowie Werkzeuge für stilistische Analysen komplexer Oberstufen-Lektüre. Navigium bleibt damit ein starkes Vokabel- und Grammatik-Werkzeug, aber kein vollständiger Ersatz für intensive Textarbeit im Unterricht.

Fazit für Fortgeschrittene: ⭐⭐⭐⭐ (4 von 5) – starkes Hilfsmittel, ersetzt aber keine vertiefte Textinterpretation.

Erfahrungen von Lehrkräften

Für Lehrkräfte liefern die Schullizenzen echten Mehrwert: Klassen lassen sich anlegen, individuelle Vokabellisten zuweisen, und der Lernfortschritt jedes Schülers ist einsehbar – das spart Korrekturzeit und ermöglicht gezieltes Nachsteuern. Besonders praktisch: eigene Vokabellisten erstellen und direkt mit der ganzen Klasse teilen. Kritisiert wird die etwas sperrige Administrationsoberfläche, außerdem fehlt bislang eine Anbindung an gängige Lernmanagement-Systeme wie Moodle oder IServ. Für eine reine Latein-App bleibt das Lehrkräfte-Angebot dennoch bemerkenswert umfangreich.

Fazit für Lehrkräfte: ⭐⭐⭐⭐⭐ (5 von 5) – in der Nische „schulbegleitendes Latein-Tool“ gibt es aktuell nichts Vergleichbares.

Wie seriös ist Navigium?

Navigium ist kein finanzstarkes Start-up mit Wagniskapital im Rücken, sondern ein deutsches, eigenständig geführtes Projekt, das über viele Jahre organisch gewachsen ist – ursprünglich als eigenes Lernwerkzeug von Philipp Niederau während seiner eigenen Schulzeit entwickelt und gemeinsam mit seinem Vater, dem Altphilologen Dr. Karl Niederau, kontinuierlich zur heutigen Plattform ausgebaut. Der Sitz liegt in Deutschland, es gibt weder externe Investoren noch eine Übernahme durch einen größeren Konzern – Navigium bleibt unabhängig.

Zahlreiche Gymnasien empfehlen die Plattform offiziell, in einzelnen Bundesländern gilt sie als anerkanntes Unterrichtshilfsmittel. Hunderttausende Schüler haben die Plattform bereits genutzt, und in Lehrerforen sowie Fachkreisen genießt Navigium einen guten Ruf für inhaltliche Qualität. Ein TÜV-Siegel oder eine unabhängige wissenschaftliche Studie zur Wirksamkeit gibt es zwar nicht – bei einem Nischenanbieter dieser Größenordnung aber keine Überraschung.

Datenschutz und Sicherheit

  • DSGVO-konform: Als deutsches Unternehmen unterliegt Navigium vollständig der EU-Datenschutzgrundverordnung
  • Datensparsamkeit: Erhoben werden nur betriebsnotwendige Daten wie E-Mail-Adresse und Lernfortschritt
  • SSL-Verschlüsselung: Sämtliche Datenübertragung erfolgt verschlüsselt
  • Etablierte Zahlungsanbieter: Abwicklung über PayPal und Stripe statt eigener Kartenverarbeitung
  • Kein Datenhandel: Navigium finanziert sich über Lizenzen, nicht über Werbung oder den Verkauf von Nutzerdaten

Wie transparent sind die Kosten?

Die Preisstruktur ist grundsätzlich übersichtlich: Auf der Website findest du alle Lizenzpreise klar ausgewiesen, versteckte Zusatzkosten sind nicht bekannt. Ein berechtigter Kritikpunkt betrifft die automatische Vertragsverlängerung, die nicht immer prominent genug kommuniziert wird, ebenso wie der Kündigungsprozess. Verglichen mit Anbietern, die mit verwirrenden Abo-Stufen und regelrechten Dark Patterns arbeiten, wirkt Navigium insgesamt aber erfreulich geradlinig.

⚠️ Automatische Verlängerung: Dein Abo verlängert sich automatisch, wenn du nicht mindestens 24 Stunden vor Ablauf kündigst. Kündigen kannst du bequem über dein Nutzerkonto auf navigium.de oder – bei App-Store-Kauf – über die Abo-Verwaltung deines Smartphones.

Anmeldung & Profilerstellung

So gelingt die Anmeldung bei Navigium

Der Registrierungsprozess bleibt angenehm schlank – kein Einstufungstest, kein Motivations-Quiz, keine endlose Klickstrecke:

  1. Website öffnen: Rufe navigium.de auf und klicke auf „Registrieren“.
  2. E-Mail und Passwort eingeben: Wähle eine gültige Adresse und ein sicheres Passwort.
  3. E-Mail bestätigen: Öffne die Bestätigungsmail und klicke den Aktivierungslink.
  4. Schulbuch auswählen: Wähle im Dashboard dein Lehrwerk, etwa „Campus C Neu – Bayern“.
  5. Aktuelle Lektion festlegen: Gib an, bei welcher Lektion du gerade stehst – passende Vokabeln werden automatisch geladen.
  6. Kostenlos starten oder Lizenz kaufen: Sofort mit der Gratisversion loslegen oder direkt ein Premium-Abo abschließen.
  7. App optional installieren: Lade die Navigium-App fürs mobile Lernen unterwegs herunter.

Zeitaufwand: Unter drei Minuten, E-Mail-Bestätigung eingerechnet.

So holst du mehr aus deinem Lernfortschritt

  • Schulbuch-Ausgabe genau prüfen: Navigium unterscheidet zwischen Editionen wie „Campus B“ und „Campus B Neu“ – wähle exakt die Version aus deinem Unterricht, sonst passen die Lektionen nicht.
  • Startlektion realistisch wählen: Beginne nicht bei Lektion 1, wenn ihr bereits bei Lektion 20 seid – setze den Start 2 bis 3 Lektionen vor der aktuellen Position, um Lücken zu schließen.
  • Feste Routine etablieren: 10 bis 15 Minuten täglich bringen mehr als eine Stunde einmal pro Woche – der Algorithmus arbeitet bei regelmäßiger Nutzung am effektivsten.
  • Über die Website kaufen: Nicht über den App Store – so sparst du bis zu 30 %.
  • Deklinationstrainer parallel nutzen: Vokabeln allein reichen nicht – sichere Formen beschleunigen das Textverständnis deutlich.
  • Eigene Listen für Sondervokabular anlegen: Für Zusatztexte oder Prüfungsvorbereitung, die über das Schulbuch hinausgehen.

Lernmethodik & Features

Wie funktioniert das Lernen bei Navigium?

Der Lernansatz folgt drei Stufen: Vokabeln einprägen, Formen sicher beherrschen, Texte verstehen. Klingt simpel, ist bei Latein aber exakt die richtige Reihenfolge – ohne soliden Wortschatz und treffsichere Formenerkennung bleibt jeder Satz ein Rätsel. Der Algorithmus passt sich laufend deinem Kenntnisstand an: Je besser du eine Vokabel beherrschst, desto seltener taucht sie erneut auf, während Fehler gezielt wiederholt werden.

Ein typischer Lektionsablauf sieht so aus:

  1. Lektion auswählen: Etwa „Pontes – Lektion 14“.
  2. Neue Vokabeln durchgehen: Bedeutung, Stammformen und Beispielsätze aller neuen Wörter werden angezeigt.
  3. Karteikarten-Modus: Abfrage in beide Richtungen – Latein → Deutsch und umgekehrt. Richtige Antworten rücken vor, falsche bleiben im Stapel.
  4. Formentrainer: Gezielte Abfrage von Deklinationen und Konjugationen, etwa „Bilde den Genitiv Plural von ‚templum’“.
  5. Automatische Wiederholung: Der Algorithmus plant Wiederholungssitzungen für ältere Vokabeln von selbst ein.
  6. Optionale Textanalyse: Einen lateinischen Satz eingeben und die grammatische Zerlegung anzeigen lassen.

Gamification-Elemente wie Streaks, XP-Punkte oder Ranglisten sucht man bei Navigium bewusst vergeblich – hier zählt der Inhalt, nicht das Spiel. Das hat zwei Seiten: Wer ohnehin diszipliniert für die nächste Arbeit lernt, wird nicht von Animationen abgelenkt. Jüngere Schüler, die eher über Belohnungssysteme zu motivieren sind, könnten das nüchterne Interface dagegen eher trocken finden.

Die Fortschrittskontrolle läuft über ein übersichtliches Dashboard: Auf einen Blick siehst du, wie viele Vokabeln bereits sitzen, wie viele noch offen sind und welche Wörter dir am häufigsten Probleme bereiten. Lehrkräfte bekommen zusätzlich eine Klassenübersicht mit individuellen Lernstatistiken je Schüler:in.

Diese Features stechen besonders hervor

1. Schulbuch-Synchronisation

Das Kernstück der App. Navigium bildet die vollständigen Vokabellisten von über 30 gängigen Latein-Lehrwerken ab – darunter Campus, Pontes, Felix, Cursus, Prima, Via mea, Intra und Actio. Jede Lektion ist einzeln anwählbar, sodass du stets exakt die Wörter lernst, die im Unterricht gerade drankommen. Diese Tiefe der Schulbuch-Abdeckung bietet kein anderes Tool auf dem deutschen Markt.

2. Textanalyse-Funktion

Gibst du einen lateinischen Satz ein, bestimmt Navigium automatisch jede Wortform nach Kasus, Numerus, Genus, Tempus und Modus – wie ein digitaler Grammatik-Assistent, der beim Übersetzen unter die Arme greift. Besonders wertvoll bei verschachtelten Satzperioden mit mehreren Nebensätzen, also genau bei den Texten, die in Klassenarbeiten vorkommen.

3. Deklinations- und Konjugationstrainer

Zwei separate Übungsmodule fragen gezielt Formen ab: Der Deklinationstrainer verlangt sämtliche Kasus eines Substantivs in Singular und Plural, der Konjugationstrainer alle Zeitformen eines Verbs. Trockene Fleißarbeit – aber genau die entscheidet in der Klassenarbeit über Bestehen oder Durchfallen.

4. Eigene Vokabellisten

Eigene Wortlisten lassen sich erstellen, importieren und mit anderen teilen – praktisch für Sondervokabular aus Zusatztexten oder individuellen Prüfungsvorbereitungen, die über das Schulbuch hinausgehen.

5. Umfangreiches Latein-Wörterbuch

Mit über 8.000 Einträgen, Stammformen, Bedeutungsvarianten und Beispielsätzen ersetzt das integrierte Wörterbuch in vielen Fällen den klassischen „Stowasser“ oder „Langenscheidt“. Die Formenbestimmung erkennt dabei auch flektierte Formen und leitet automatisch zur Grundform weiter.

Welche Sprachen bietet Navigium an?

Eine lange Sprachliste darfst du nicht erwarten: Der Kern von Navigium ist und bleibt Latein. Das ist gleichzeitig Stärke und Grenze – die Spezialisierung erlaubt eine Tiefe, die allgemeine Sprachlern-Apps nie erreichen. Wer neben Latein aber auch Französisch, Spanisch oder Englisch lernen will, braucht zwingend eine zweite Anwendung oder greift zu Navigium PLUS.

Die Qualität des Latein-Angebots ist über alle Niveaustufen hinweg hoch: vom Anfängerwortschatz der 5. Klasse bis zur Oberstufen-Lektüre deckt Navigium den gesamten schulrelevanten Wortschatz ab. Erreichbar ist Latinum-Niveau und darüber hinaus – primär im Bereich Wortschatz und Grammatik, weniger in der freien Textproduktion.

⚠️ Hinweis: Navigium konzentriert sich auf Latein. Wer mehrere Sprachen auf einer Plattform lernen möchte, findet bei Mondly (41+ Sprachen, ab rund 5,19 €/Monat) eine deutlich breitere Auswahl.

Die Navigium App im Detail

Navigium App auf dem Smartphone

Vorteile der App:

  • Mobiles Lernen in der S-Bahn, im Wartezimmer oder auf dem Schulhof
  • Synchronisation mit der Web-Version – dein Lernstand geht nicht verloren
  • Push-Benachrichtigungen als Lern-Erinnerung
  • Übersichtliches Interface mit schnellen Ladezeiten

Nachteile der App:

  • Nicht alle Web-Funktionen stehen mobil zur Verfügung, etwa die Textanalyse nur eingeschränkt
  • Design wirkt weniger modern als bei vielen Konkurrenz-Apps
  • Offline-Modus nur begrenzt nutzbar
  • App-Store-Kauf teurer als der direkte Kauf über die Website

App-Store-Bewertungen: iOS ⭐ 4,5 | Android ⭐ 4,3

⚠️ Spar-Tipp: Schließe dein Abo immer über die Website ab, nicht über den App Store – der Preisunterschied kann bis zu 30 % betragen.

Echte Direktkonkurrenten hat Navigium kaum – die App besetzt eine sehr enge Nische. Ein Blick über den Tellerrand zu den großen Sprachlern-Plattformen lohnt sich trotzdem, schon um die eigenen Erwartungen richtig einzuordnen:

NavigiumBabbelMondlyLingodaPreply
Preis ab (Jahresabo)24 €/Jahr (PLUS: 30 €/Jahr) ****107,88 €/Jahr62,32 €/Jahrab 216 €/Jahr*variabel**
Sprachen61441+650+
LernmethodeKarteikarten, Formentrainer, TextanalyseDialogbasierte LektionenKI-gestützte Lektionen, ARLive-Gruppenunterricht1:1-Live-Tutoren
Kostenlos nutzbarJa (eingeschränkt)Nein (1 Lektion gratis)Ja (Tageslimit)NeinNein***
Live-TutorenNeinNeinNeinJaJa
Offline-ModusEingeschränktJaJaNeinNein
Erreichbares NiveauLatinum-NiveauBis B2Bis B2Bis C1Bis C2
Offizielle ZertifikateNeinNeinNeinJa (CEFR)Nein
* Lingoda: Preis abhängig von Stundenzahl und Kursformat. ** Preply: Tutoren setzen eigene Preise, ab ca. 5 €/Stunde. *** Preply: Probestunde teils mit Rabattcode möglich. **** Navigium Latein: 24 €/Jahr für eine Sprache. Navigium PLUS: 30 €/Jahr, schaltet Englisch, Französisch, Spanisch, Italienisch und Altgriechisch zusätzlich frei.

Für Latein bleibt Navigium konkurrenzlos spezialisiert. Wer daneben moderne Sprachen mit strukturierten Alltagslektionen lernen möchte, findet in Babbel einen der etabliertesten Anbieter am Markt:

Babbel: 14 Sprachen mit klarem Lektionsaufbau
Babbel setzt auf kurze, von Sprachwissenschaftlern entwickelte Alltagslektionen von 10 bis 15 Minuten – ideal für alle, die neben Latein eine moderne Sprache lernen wollen.

Wer stattdessen möglichst viele Sprachen auf einer einzigen Plattform trainieren will, kommt an Mondly kaum vorbei:

Mondly: 41+ Sprachen statt einer einzigen Nische
Mondly kombiniert KI-gestützte Lektionen mit Spracherkennung und Augmented Reality – die richtige Wahl für alle, die über Latein hinaus möglichst breit aufgestellt sein wollen.

Wie bei den meisten Abo-Diensten verlängern sich auch Navigium-Lizenzen automatisch, sofern du nicht rechtzeitig kündigst. Welcher Weg der richtige ist, hängt davon ab, wo du das Abo ursprünglich abgeschlossen hast:

1. Kauf über die Navigium-Website

  1. Logge dich auf navigium.de in dein Konto ein.
  2. Navigiere zu „Mein Konto“ → „Lizenz / Abo“.
  3. Klicke auf „Abo kündigen“ bzw. „Automatische Verlängerung deaktivieren“.
  4. Bestätige die Kündigung per E-Mail, falls gefordert.
  5. Du erhältst eine Kündigungsbestätigung – speichere sie sicherheitshalber ab.

2. Kauf über iOS (Apple)

  1. Öffne die „Einstellungen“-App auf iPhone oder iPad.
  2. Tippe oben auf deinen Namen → „Abonnements“.
  3. Wähle „Navigium“ aus der Liste.
  4. Tippe auf „Abo kündigen“ und bestätige.
  5. Das Abo bleibt bis zum Ende des laufenden Abrechnungszeitraums aktiv.

3. Kauf über Android (Google Play)

  1. Öffne den Google Play Store auf deinem Android-Gerät.
  2. Tippe auf dein Profilbild → „Zahlungen und Abos“ → „Abos“.
  3. Wähle „Navigium“ aus.
  4. Tippe auf „Abo kündigen“ und folge den Anweisungen.
  5. Eine Bestätigung erreicht dich per E-Mail von Google.

⚠️ Timing beachten: Kündige mindestens 24 bis 48 Stunden vor dem Verlängerungsdatum. Am sichersten: direkt nach dem Kauf eine Kalender-Erinnerung anlegen.

⚠️ Account löschen ist keine Kündigung! Wer nur den Navigium-Account löscht, beendet damit nicht automatisch ein laufendes Abo – Zahlungen können weiterlaufen. Kündige deshalb zuerst das Abo und lösche erst danach, falls gewünscht, den Account. Unser Rat: Behalte den Account und kündige nur das Abo, damit Lernfortschritt und Vokabellisten erhalten bleiben, falls du später zurückkehrst.

Navigium will kein Alleskönner sein – und genau das macht die Stärke der App aus. Als schulbegleitender Latein-Vokabel- und Grammatiktrainer gibt es auf dem deutschen Markt derzeit nichts Vergleichbares. Die exakte Schulbuch-Synchronisation, der bewährte Spaced-Repetition-Algorithmus und die einzigartige Textanalyse machen die App zum praktischen Alltagsbegleiter für jeden, der Latein in Schule oder Studium meistern muss. Für unter 2 Euro im Monat stimmt das Preis-Leistungs-Verhältnis dabei außergewöhnlich gut.

Die wichtigsten Punkte auf einen Blick:

  • 📚 Exakte Abdeckung von über 30 deutschen Latein-Schulbüchern – kein Abtippen, kein Suchen
  • 🧠 Bewährter Spaced-Repetition-Algorithmus für langfristiges Behalten
  • 🔍 Einzigartige Textanalyse-Funktion für die grammatische Zerlegung lateinischer Sätze
  • 💰 Sehr günstiger Einstiegspreis ab ca. 2 €/Monat im Jahresabo
  • 🏫 Schullizenzen mit praktischer Klassenverwaltung für Lehrkräfte
  • ⚠️ Kein Audio, keine Sprachpraxis und keine Gamification
  • 🎯 Fokus auf Latein, mit Navigium PLUS fünf weitere Sprachen buchbar
  • 📱 Plattformübergreifend nutzbar auf Web, iOS und Android, Design ausbaufähig

Für wen sich Navigium lohnt: Erste Wahl für Schüler mit Latein als Schulfach, für Studierende mit Latinum-Pflicht und für Lehrkräfte auf der Suche nach einem digitalen Unterrichtswerkzeug. Wer gezielt Vokabeln und Grammatik trainieren möchte, bekommt hier mehr Tiefe als bei jeder allgemeinen Latein lernen App. Auch Eltern ohne eigene Lateinkenntnisse finden in der App einen verlässlichen Helfer für die Hausaufgabenbetreuung.

Wann sich eine Alternative eher lohnt: Wer Latein hören und sprechen möchte, ist bei Rosetta Stone besser aufgehoben. Wer mehrere Sprachen parallel lernen will, greift zu Mondly mit über 40 Sprachen ab rund 5,19 €/Monat. Und wer persönliches Feedback bei Übersetzungen braucht, findet auf Preply erfahrene Latein-Tutoren für individuelle Nachhilfestunden.

Abschließende Bewertung: Als spezialisiertes Werkzeug mit direktem Schulbezug überzeugt Navigium auf ganzer Linie. Keine andere Plattform trifft die Bedürfnisse deutschsprachiger Latein-Schüler so genau. Wer Latein nicht aus Leidenschaft, sondern für die Note lernt, trifft mit Navigium die richtige Wahl. ⭐⭐⭐⭐ (4 von 5 Sternen)

Die besten Navigium Alternativen

Navigium überzeugt in seiner Nische – ist aber naturgemäß nichts für alle, die eine moderne Sprache lernen, sprechen üben oder mehr Auswahl wollen. Diese Anbieter aus unserem Test lohnen einen zweiten Blick:

Babbel: Preisgekrönt – alle 14 Sprachen im Abo
Kurze, alltagsnahe Lektionen von 10 bis 15 Minuten, entwickelt von über 200 Sprachwissenschaftlern – Babbel zählt zu den etabliertesten Anbietern am Markt.
Preply: 1:1-Unterricht mit echten Lehrkräften
Über 32.000 Tutoren aus mehr als 200 Ländern unterrichten live und individuell – ideal für Latinum-Kandidaten, die persönliches Feedback beim Übersetzen brauchen.
Mondly: 41+ Sprachen zur Wahl
Spielerische, KI-gestützte Lektionen mit Spracherkennung und Augmented Reality – für alle, die neben Latein möglichst viele weitere Sprachen abdecken wollen.
Lingoda: Live-Unterricht mit echten Lehrern
Live-Gruppen- oder Einzelunterricht mit über 2.400 zertifizierten Lehrkräften und offiziellem CEFR-Zertifikat – für alle, die aktive Sprachpraxis suchen statt reiner App-Übungen.
Promova: KI-gestützte Sprachlern-App für den Alltag
Kurze Microlearning-Einheiten von rund 5 Minuten sowie KI-gestützte Sprechübungen mit sofortigem Feedback – verfügbar in 12 Sprachen ab ca. 8 € pro Monat.
Rosetta Stone: Klassisches Lernen durch Immersion
Eine der wenigen Alternativen mit Latein-Modul inklusive Sprachausgabe – du lernst durch Bilder, Klang und Kontext, ganz ohne Übersetzungen.
uTalk: Über 150 Sprachen spielerisch entdecken
Mit über 150 Sprachen und Dialekten eine der breitesten Sprachauswahlen am Markt – von Muttersprachlern eingesprochen und in kurzen, spielerischen Einheiten vermittelt.
Lingopie: Sprachen lernen mit Serien und Filmen
Fremdsprachige Serien und Filme mit interaktiven Untertiteln, per Klick abrufbaren Wortbedeutungen und automatisch erstellten Flashcards – ein völlig anderer Lernweg als bei Navigium.
Jicki: Sprachen lernen ganz ohne Bildschirm
Sprachvermittlung ausschließlich über Audio in Form entspannter Hörgeschichten – ideal zum Pendeln oder für Sport, ab 5,95 € pro Monat.
EF English Live: Effektiv Englisch lernen, rund um die Uhr
Live-Unterricht mit TEFL-zertifizierten Muttersprachlern rund um die Uhr sowie über 2.000 Stunden interaktiver Lerninhalte für alle Niveaus von A1 bis C2.
MosaLingua: Effizient lernen mit KI und echten Lehrkräften
KI-gestütztes Selbststudium kombiniert mit themenbasierten Inhalten und einer Aussprache-Vergleichsfunktion, optional ergänzt durch Live-Unterricht.
Gymglish: Der persönliche KI-Sprachlehrer für jeden Tag
Täglich personalisierte Sprachlektionen per App oder E-Mail, automatisch angepasst an Niveau und Interessen – für Englisch, Französisch, Spanisch und mehr.
Pimsleur: Die bewährte Audiomethode für 51 Sprachen
Hörverständnis und Aussprache über 30-minütige Audioeinheiten mit Spaced Repetition – offline nutzbar und ergänzt durch einen KI-Voice-Coach.
Busuu: Lernen mit der Community
Von Linguisten entwickelte Lektionen in 14 Sprachen plus eine Community-Funktion, bei der Muttersprachler weltweit Feedback zu Schreib- und Sprechübungen geben.

Häufig gestellte Fragen zu Navigium

Was ist Navigium und für wen eignet sich die App?

Navigium ist eine deutsche Lernplattform, die sich auf das Schulfach Latein spezialisiert hat. Sie bildet die Vokabellisten gängiger Lehrwerke wie Pontes, Campus oder Felix exakt ab und ergänzt sie um Deklinations-, Konjugations- und Textanalyse-Übungen. Mit Navigium PLUS lassen sich zusätzlich Englisch, Französisch, Spanisch, Italienisch und Altgriechisch trainieren. Am meisten profitieren Schüler:innen ab Klasse 5, Latinum-Kandidaten an der Uni und Lehrkräfte, die ein digitales Werkzeug für den Unterricht suchen.

Was kostet Navigium im Jahr 2026?

Die Jahreslizenz für Navigium Latein kostet 24 €/Jahr, umgerechnet rund 2 €/Monat; der Probemonat liegt bei 3 €. Navigium PLUS mit allen sechs Sprachen kostet 30 €/Jahr (Probemonat 3,50 €). Schullizenzen starten ab 2,50 € pro Schüler:in und Jahr – bei 20 Schüler:innen sind das 7 €/SuS/Jahr für eine 1-Jahreslizenz bzw. 6 €/SuS/Jahr bei der 3-Jahreslizenz. Kaufe die Lizenz immer direkt über navigium.de, da ein App-Store-Kauf bis zu 30 % teurer ausfällt.

Bietet Navigium wirklich nur Latein an?

Nein, auch wenn Latein klar im Zentrum steht. Mit Navigium PLUS (30 €/Jahr) sind insgesamt sechs Sprachen enthalten: Latein, Englisch, Französisch, Spanisch, Italienisch und Altgriechisch. Einzellizenzen für Englisch, Französisch und Spanisch lassen sich auch separat für je 24 €/Jahr buchen. Inhaltlich bleibt Latein aber der mit Abstand am tiefsten ausgebaute Bereich, mit vollständiger Schulbuch-Abdeckung und Textanalyse.

Welche Schulbücher deckt Navigium ab?

Die App enthält die vollständigen Vokabellisten von über 30 verbreiteten Latein-Lehrwerken, darunter Campus, Pontes, Felix, Cursus, Prima, Via mea, Intra und Actio – jede Lektion ist einzeln auswählbar. Diese Schulbuch-Synchronisation ist das zentrale Alleinstellungsmerkmal gegenüber allen anderen Latein-Apps auf dem deutschen Markt.

Kann ich Navigium kostenlos nutzen?

Ja, allerdings eingeschränkt. Kostenlos zugänglich sind das Latein-Wörterbuch, die Formenbestimmung und eine begrenzte Vokabelauswahl. Die schulbuchspezifischen Wortlisten, der vollständige Deklinationstrainer und die Textanalyse-Funktion bleiben Premium-Nutzern vorbehalten. Eine Geld-zurück-Garantie gibt es zwar nicht, dafür lässt sich die Gratisversion zeitlich unbegrenzt in Ruhe testen.

Wie kündige ich mein Navigium-Abo?

Der Kündigungsweg richtet sich nach dem Kaufkanal. Bei einem Kauf über die Website loggst du dich auf navigium.de ein und kündigst unter „Mein Konto“ → „Lizenz / Abo“. Bei einem iOS-Kauf gehst du über die iPhone-Einstellungen zu „Abonnements“ → Navigium, bei Android über Google Play → „Zahlungen und Abos“ → „Abos“. Kündige mindestens 24 Stunden vor dem Verlängerungsdatum, sonst verlängert sich das Abo automatisch.

Gibt es eine Navigium-App fürs Smartphone?

Ja, Navigium steht als App für iOS und Android bereit und synchronisiert den Lernstand automatisch mit der Web-Version. In den Stores erreicht die App solide Bewertungen von 4,5 (iOS) bzw. 4,3 (Android) Sternen. Einschränkung: Nicht alle Funktionen der Web-Version, etwa die vollständige Textanalyse, stehen mobil in gleichem Umfang zur Verfügung.

Bringt mich Navigium bis zum Latinum?

Realistisch betrachtet ja – vorausgesetzt, du nutzt die App konsequent neben dem regulären Lateinunterricht oder Universitätskurs. Da Latein keine gesprochene Alltagssprache ist, orientiert sich Navigium nicht an der üblichen GER-Einstufung (A1–C2), sondern an den Anforderungen des Latinums und der Oberstufen-Lektüre. Für anspruchsvolle Originaltexte etwa von Cicero oder Tacitus liefert die App eine solide Grundlage, ersetzt aber keinen kommentierenden Lehrer.

Worin unterscheidet sich Navigium von Duolingo oder Babbel?

Duolingo und Babbel richten sich an moderne Alltagssprachen mit Dialogen, Audio und teils spielerischen Elementen wie Streaks oder Ranglisten. Navigium verzichtet bewusst auf Gamification und Audio-Training und konzentriert sich stattdessen auf Vokabeln, Grammatikformen und Textanalyse – exakt zugeschnitten auf deutsche Latein-Lehrwerke. Wer eine moderne Sprache lernen und dabei auch sprechen üben will, ist bei Babbel oder Duolingo besser aufgehoben; für schulisches Latein bleibt Navigium die spezialisiertere Wahl.

Bietet Navigium eine Geld-zurück-Garantie?

Eine klassische Geld-zurück-Garantie gibt es bei Navigium nicht. Dafür lässt sich die kostenlose Version zeitlich unbegrenzt nutzen, sodass du die App ausgiebig testen kannst, bevor du dich für eine kostenpflichtige Lizenz entscheidest. Bei einem Kauf über den Apple App Store oder Google Play gelten zusätzlich die jeweiligen Rückerstattungsregeln der Plattform.