Konjunktiv II, das spanische Subjuntivo oder der berüchtigte englische Present Perfect – bei kaum einem Thema scheitern Sprachlerner so zuverlässig wie an der Grammatik. Die meisten Lern-Apps wischen das Problem mit bunten Icons und Mini-Spielen beiseite, statt die Regel wirklich zu erklären. Ein deutsches Bildungsportal macht seit über zwei Jahrzehnten genau das Gegenteil – und verlangt dafür keinen Cent.
Lingolia ist kein Duolingo-Klon und keine App mit Streak-Zwang. Es ist ein digitales Nachschlagewerk, das Grammatikregeln in fünf Sprachen so aufbereitet, dass sie tatsächlich sitzen – mit Erklärung, Beispiel und Übung statt Gamification-Feuerwerk. Ob sich das kostenlose Angebot wirklich lohnt, was Lingolia Plus zusätzlich bietet und für wen die Plattform (nicht) die richtige Wahl ist, zeigt dieser Test.
Lingolia auf einen Blick
- Fokus: Grammatik und Wortschatz wirklich verstehen statt nur auswendig lernen – Erklärung, Beispiel, Übung
- Sprachen: 5 Sprachen – Deutsch, Englisch, Französisch, Spanisch und Esperanto, alle kostenlos zugänglich
- Preise: Grundinhalte dauerhaft kostenlos · Lingolia Plus als Zeitzugang (kein Abo) ab 11,50 € (3 Monate) bis 36,50 € (12 Monate) je Sprache
- Ideal für: Schüler, Studierende, DaF-Lerner und Lehrkräfte, die gezielt Grammatiklücken schließen wollen
- Stärke: Vermutlich die verständlichsten kostenlosen Grammatik-Erklärungen im deutschsprachigen Netz
- Schwäche: Kein Sprechtraining, kein Hörverständnis, keine App – reines Textlernen im Browser
Hinter Lingolia steckt kein Silicon-Valley-Startup mit Millionen-Funding, sondern die Lingo4you GbR aus Machern in Sachsen. Gegründet 2004 – also Jahre bevor Duolingo oder Babbel überhaupt existierten – verfolgt das Team seither ein einziges Ziel: Grammatik so erklären, dass sie ohne Frust hängenbleibt. Kein Level-System, kein Algorithmus, der dich zum nächsten Kauf drängt. Stattdessen ein Aufbau, der an ein gutes Lehrbuch erinnert, nur eben interaktiv und jederzeit griffbereit im Browser.
Genau diese Nüchternheit macht Lingolia zu einem Sonderfall unter den Sprachlern-Plattformen: Während Wettbewerber wie Mondly oder Duolingo auf Spielmechaniken setzen, tritt Lingolia als reines Werkzeug an. Wie gut dieses Werkzeug in der Praxis funktioniert, wo die Grenzen liegen und ob sich das kostenpflichtige Upgrade lohnt, klären die folgenden Abschnitte.
Für wen ist Lingolia geeignet?
Lingolia ist kein Einstiegskurs, sondern ein Nachschlagewerk für alle, die eine Regel wirklich durchdringen wollen. Wer lieber in Dialogen übt und dabei nebenbei Vokabeln aufschnappt, ist bei App-Anbietern wie Babbel oder Mondly besser aufgehoben – Lingolia punktet dort, wo andere Plattformen nur oberflächlich erklären.
| ✅ Lingolia passt zu dir, wenn … | ❌ Lingolia passt weniger, wenn … |
|---|---|
| … du eine Grammatikregel im Unterricht nicht verstanden hast. Die Erklärungen holen dich genau dort ab, wo das Lehrbuch aufhört. | … du vor allem sprechen und hören trainieren willst. Dafür sind Preply (echte Tutoren) oder Babbel (Audio-Dialoge) die passendere Wahl. |
| … du Deutsch als Fremdsprache lernst. Die deutsche Grammatik wird zusätzlich auf Englisch, Französisch und Spanisch erklärt. | … du komplett bei null anfängst. Ohne Vorkenntnisse fehlt der geführte Einstieg – Mondly oder Babbel nehmen dich audiovisuell an die Hand. |
| … du als Lehrkraft Unterrichtsmaterial suchst. Die PDF-Arbeitsblätter lassen sich direkt im Klassenzimmer einsetzen. | … dich Punkte, Level und Ranglisten motivieren. Dann liegst du bei Duolingo oder Mondly goldrichtig. |
| … du auf B1- bis C1-Niveau gezielt Lücken schließen willst, etwa bei Konjunktiv, indirekter Rede oder Passivkonstruktionen. | |
| … du kostenlos lernen willst, ohne Abo-Falle oder versteckte Kosten. |
Die besten Lingolia-Alternativen im Überblick
Lingolia ist ein exzellentes Werkzeug für Grammatik – aber eben nur dafür. Wer zusätzlich sprechen, hören oder sich von einer App motivieren lassen will, findet in diesen Alternativen die passende Ergänzung:
Erfolgschancen bei Lingolia
Lingolias Didaktik lässt sich auf eine Formel bringen: erst verstehen, dann üben. Jede Grammatikseite startet mit einer knappen, klar formulierten Erklärung – meist ergänzt um Beispielsätze und kleine Merkkästen, in denen Ausnahmen hervorgehoben werden. Erst danach folgt die interaktive Übung. Sprachdidaktisch handelt es sich um den deduktiven Ansatz: Regel zuerst, Anwendung danach – das Gegenteil des induktiven „Sprachgefühl entwickeln“-Prinzips, auf das etwa Rosetta Stone setzt.
Nimm als Beispiel das deutsche Plusquamperfekt: Zuerst liest du eine übersichtliche Erklärung zu Bildung, Verwendung und typischen Signalwörtern, oft begleitet von einer Zeitstrahl-Grafik. Anschließend bearbeitest du Lückentexte, Zuordnungsaufgaben oder Multiple-Choice-Fragen – und bekommst sofort die Lösung samt Begründung angezeigt. Punkte, Konfetti-Animationen oder Levelaufstiege sucht man vergeblich. Es zählt allein, ob du die Regel verstanden hast.

Beim erreichbaren Niveau deckt Lingolia solide A1 bis B2 ab, in Einzelthemen wie Konjunktiv II oder Passiversatzformen sogar C1. Für ein durchgängiges C2-Training reicht die Tiefe nicht aus – Lingolia ist kein linearer Kurs, sondern ein Werkzeugkasten, aus dem du dir gezielt das Thema herausgreifst, an dem du gerade hängst.
Stark ist die Plattform überall dort, wo andere Quellen vage bleiben: Das Relativpronomen im Genitiv, die Abgrenzung von „als“ und „wenn“ oder unregelmäßige Verbformen werden mit Beispielen aufgelöst, die tatsächlich einleuchten. Selbst notorische Grammatik-Muffel verstehen hier, worum es geht – und die kostenlosen Übungen reichen aus, um ein Thema grundlegend zu festigen.
Weniger überzeugend: Audio- oder Sprechübungen fehlen komplett. Wer ein Verb korrekt konjugieren kann, weiß dadurch noch nicht, wie es ausgesprochen wird. Auch ein adaptiver Algorithmus, der Schwachstellen erkennt und automatisch Wiederholungen einplant, existiert nicht – Eigenverantwortung ist hier Pflicht, nicht Kür.
Was kostet Lingolia?
Lingolias Preismodell ist angenehm simpel: Erklärungen, Beispielsätze und je eine Übung pro Thema sind komplett kostenlos – dauerhaft, nicht nur als Testphase. Wer zusätzliche Übungen möchte, bucht Lingolia Plus, das separat pro Sprache erworben wird. Eine Flatrate für alle fünf Sprachen gibt es nicht.
⚠️ Wichtig zu wissen: Lingolia Plus wird ausschließlich über die Website gebucht. Die iOS-Apps im App Store sind separate, kostenpflichtige Grammatik-Referenz-Apps je Sprache und ersetzen das Plus-Abo nicht. Weil Plus kein In-App-Kauf ist, entfällt der bei Apple sonst übliche Aufschlag von 15 bis 30 Prozent – ein spürbarer Vorteil gegenüber vielen App-Anbietern.
Ist Lingolia kostenlos nutzbar?
Ja, und zwar ohne zeitliches Limit. Die Gratisversion enthält sämtliche Grammatik-Erklärungen, alle Vokabelübersichten und pro Thema eine vollständige Übung – deutlich mehr, als viele Wettbewerber in ihrer kostenlosen Stufe anbieten. Eine Geld-zurück-Garantie für Lingolia Plus gibt es nicht, was angesichts der umfangreichen Gratisversion aber kaum ins Gewicht fällt: Du kannst dir vorab in Ruhe ein Bild machen, ob sich das Upgrade überhaupt lohnt.
Das bringt dir Lingolia Plus
Pro gebuchter Sprache schaltet Lingolia Plus deutlich mehr Übungsmaterial frei:
- Bis zu 1.000 zusätzliche Übungen pro Sprache, je nach Sprache unterschiedlich umfangreich
- Verschiedene Aufgabentypen: Lückentexte, Zuordnungen, freie Texteingabe, Multiple Choice
- Druckbare PDF-Arbeitsblätter – praktisch für Lehrkräfte und für alle, die lieber auf Papier üben
- Ausführliche Lösungserklärungen bei jeder einzelnen Aufgabe
- Werbefreie Nutzung der gesamten Plattform
- Anzeige des Fortschritts über bereits bearbeitete Übungen
Lingolia-Plus-Preise (Stand 2026, jeweils pro Sprache):
| Laufzeit | Preis | Einschätzung |
|---|---|---|
| 3 Monate | 11,50 € | Zum Reinschnuppern |
| 6 Monate | 20,50 € | Solides Mittelmaß |
| 12 Monate | 36,50 € | ⭐ Bestes Preis-Leistungs-Verhältnis |
Hinweis: Preise können je nach Sprache leicht abweichen und sich ändern – die aktuellen Konditionen findest du direkt auf lingolia.com.
„Für ein reines Grammatikportal ist Lingolia Plus fair kalkuliert, zumal die kostenlose Version schon viel liefert. Wer regelmäßig übt, fährt mit dem Jahreszugang am besten – für denselben Betrag gibt es andernorts allerdings komplette Sprachkurse mit Audio und Sprechtraining.“
Zahlungsmethoden bei Lingolia
- ✓ Kreditkarte (Visa, Mastercard)
- ✓ PayPal
- ✓ Banküberweisung (SEPA)
Apple Pay oder Kryptowährungen akzeptiert Lingolia derzeit nicht.
Lingolia Erfahrungen und Kritik
| ✅ Was überzeugt | ❌ Was fehlt |
|---|---|
| Herausragend verständliche, klar strukturierte Grammatik-Erklärungen | Kein Sprech- oder Hörtraining – reines Textlernen (→ Alternative: Babbel, Preply) |
| Kostenlose Basisversion mit vollem Zugriff auf alle Erklärungen | Nur 5 Sprachen – kein Italienisch, Japanisch oder Arabisch (→ Alternative: Mondly mit 41 Sprachen) |
| Keine Registrierung nötig, um die Gratisinhalte zu nutzen | Keine App – ausschließlich browserbasiert, kein Offline-Zugriff |
| Ideal als Nachschlagewerk neben Kurs, Schule oder Studium | Kein adaptiver Algorithmus – die Lernplanung liegt allein bei dir |
| Druckbare PDF-Arbeitsblätter mit Lingolia Plus | Kein Forum, keine Community, kein Tandem-Partner-System |
| Aufgeräumtes Design ohne Werbe-Overkill oder Ablenkung | Ausschließlich schriftliche Übungsformate – keine Video- oder Audioaufgaben |
| Deutsche Grammatik zusätzlich auf Englisch, Französisch und Spanisch erklärt | Rudimentäres Fortschrittssystem, keine Lernstatistiken |
| Schnelle Ladezeiten, datensparsam, kaum Tracking | Lingolia Plus muss je Sprache einzeln gekauft werden – kein Sprachen-Bundle |
Was Nutzer über Lingolia berichten
Da Lingolia keine eigene App in den Stores führt, fehlen klassische App-Store-Bewertungen. Auch auf Trustpilot taucht die Plattform aktuell nicht auf – ungewöhnlich zurückhaltend für einen Anbieter mit angeblich Millionen Nutzern, aber typisch für ein Projekt, das nie auf Marketing gesetzt hat. Ein verlässlicheres Bild ergibt sich aus Foren, Lehrerblogs und Sprachlern-Communities, wo das Urteil überwiegend positiv ausfällt:
„Drei Kapitel im Lehrbuch haben mir den Unterschied zwischen Präteritum und Perfekt nicht erklärt – eine einzige Lingolia-Seite hat es geschafft.“
– DaF-Lernerin aus Brasilien, Reddit
„Ich unterrichte an der Volkshochschule und greife fast täglich auf die Arbeitsblätter zurück – das spart mir enorm viel Vorbereitungszeit.“
– Deutschlehrerin an einer Volkshochschule
„Für neun von zehn Situationen reicht mir die kostenlose Version völlig. Plus habe ich mir nur kurz vor meiner B2-Prüfung für die Extra-Übungen geholt.“
– Selbstlerner aus der Türkei
„Schade, dass es keine App gibt – ich würde am liebsten in der Bahn lernen, aber die mobile Website ist einfach kein vollwertiger Ersatz.“
– Nutzerin in einem Sprachlernforum
Erfahrungen von Einsteigern
Auf A1-Niveau profitierst du vor allem von den klar aufgebauten Basiserklärungen: Artikel, Verbkonjugation im Präsens oder einfache Satzstellung werden Schritt für Schritt aufgeschlüsselt. Ein echter Pluspunkt für Einsteiger ohne Deutschkenntnisse: Die Erklärungen gibt es auch auf Englisch, Französisch und Spanisch.
Die Kehrseite: Lingolia führt dich nicht an der Hand. Es gibt weder einen vorgegebenen Lernpfad noch eine „Lektion 1 → Lektion 2“-Abfolge. Wer nicht weiß, wo er anfangen soll, steht vor einem langen Inhaltsverzeichnis und muss selbst navigieren – für blutige Anfänger kann das schnell überfordern.
Fazit für Einsteiger: ⭐⭐⭐ (3 von 5) – starke Ergänzung, als einzige Lernquelle für absolute Beginner aber zu trocken und zu wenig geführt.
Erfahrungen von Fortgeschrittenen
Hier spielt Lingolia seine größte Stärke aus. Wer B1 oder B2 bereits beherrscht und gezielt einzelne Lücken schließen will, findet kaum eine bessere kostenlose Quelle. Partizipialkonstruktionen, Passiversatzformen, Konjunktiv I in der indirekten Rede oder die Feinheiten der Adjektivdeklination werden mit zahlreichen Beispielen detailliert aufbereitet.
Besonders geschätzt wird, dass du nicht durch Inhalte scrollen musst, die du längst beherrschst – du springst direkt zum gesuchten Thema, liest, übst, fertig. Ab C1 wird es allerdings dünn: Stilistik, Register, idiomatische Wendungen und Textproduktion deckt Lingolia nicht ab, ein Korrektursystem für freie Texte fehlt komplett.
Fazit für Fortgeschrittene: ⭐⭐⭐⭐ (4 von 5) – nahezu perfektes Nachschlagewerk für gezielte Grammatikarbeit zwischen B1 und C1.
Erfahrungen von Lehrkräften und Schülern
Lehrkräfte an Schulen, Volkshochschulen und Sprachschulen gehören zu den treuesten Nutzern von Lingolia. Die druckbaren PDF-Arbeitsblätter, die eindeutigen Erklärungen und die thematische Sortierung machen die Plattform zum praktischen Begleiter für den Unterricht – viele empfehlen sie gezielt als Hausaufgaben-Tool.
Schüler wiederum nutzen die Seite häufig kurz vor Klassenarbeiten, um ein Thema schnell nachzuschlagen und zu üben. Die sofortige Korrektur nach jeder Übung liefert unmittelbares Feedback, ganz ohne Wartezeit. Was fehlt: ein Dashboard für Lehrkräfte, über das sich der Fortschritt einzelner Schüler verfolgen ließe, sowie eine Funktion für eigene Übungen.
Fazit für Lehrkräfte und Schüler: ⭐⭐⭐⭐⭐ (5 von 5) – eine der besten kostenlosen Grammatik-Ressourcen im Netz und in keinem Klassenzimmer verzichtbar.
Wie seriös ist Lingolia?
Betreiber ist die Lingo4you GbR mit Sitz in Machern, Sachsen – kein Startup mit Wagniskapital, sondern ein 2004 gegründetes, gewachsenes Bildungsprojekt. Damals gab es weder Duolingo noch Babbel; Lingolia zählt zu den Urgesteinen der Online-Grammatikvermittlung. Ohne Investoren, ohne Übernahmen, ohne Börsengang muss die Plattform niemandem außer den eigenen Nutzern gefallen – ein Umstand, der sich in der werbearmen, unaufgeregten Gestaltung widerspiegelt.
Nach eigenen Angaben zählt die Website Millionen Besucher weltweit, vor allem im schulischen und universitären Umfeld. In Empfehlungslisten von DaF-Lehrkräften, Sprachschulen und Bildungsportalen taucht Lingolia regelmäßig auf. Eine wissenschaftliche Wirksamkeitsstudie gibt es zwar nicht, doch die über zwei Jahrzehnte lange Präsenz und der gute Ruf in Fachkreisen sprechen eine deutliche Sprache.
Sicherheitsmaßnahmen
- ✓ DSGVO-konform: Als deutsches Unternehmen unterliegt Lingolia vollständig der europäischen Datenschutz-Grundverordnung
- ✓ Minimale Datenerhebung: Für die kostenlosen Inhalte ist kein Konto nötig, entsprechend werden kaum personenbezogene Daten erfasst
- ✓ SSL-Verschlüsselung: Sämtliche Seiten laufen über eine gesicherte HTTPS-Verbindung
- ✓ Sichere Zahlungsabwicklung: Lingolia Plus wird über etablierte Zahlungsdienstleister wie PayPal und gängige Kreditkarten abgerechnet
- ✓ Keine aggressive Werbung: Die Gratisversion zeigt dezente Anzeigen, aber keine Pop-ups oder irreführenden Kaufaufforderungen
Transparente Kosten
Die Preisstruktur ist nachvollziehbar aufgeschlüsselt, versteckte Zusatzgebühren gibt es nicht – „Dark Patterns“, die dich ungewollt in ein Abo locken, sucht man bei Lingolia vergeblich. Ein Kritikpunkt taucht in Foren dennoch gelegentlich auf: Der Zugang zu Lingolia Plus läuft zwar automatisch aus, wer zusätzliche Informationen zum Ablauf sucht, findet den passenden Hinweis manchmal erst über die Kontaktseite oder die FAQ statt direkt im Buchungsprozess.
Anmeldung & Profilerstellung
So funktioniert die Anmeldung bei Lingolia
Für die kostenlosen Inhalte brauchst du überhaupt kein Konto – einfach auf die Website gehen und loslesen. Möchtest du Lingolia Plus buchen, läuft die Anmeldung so ab:
- Website öffnen: Auf lingolia.com gehen und die gewünschte Zielsprache auswählen (z. B. Deutsch, Englisch, Französisch).
- Zu Lingolia Plus wechseln: Den Menüpunkt „Lingolia Plus“ oben in der Navigation anklicken.
- Laufzeit wählen: Zwischen 3, 6 oder 12 Monaten entscheiden.
- Konto anlegen: E-Mail-Adresse eintragen und ein Passwort vergeben.
- Zahlungsart auswählen: Kreditkarte, PayPal oder Überweisung.
- Zahlung abschließen: Nach der Buchung ist der Zugang zu allen Plus-Übungen der gewählten Sprache sofort freigeschaltet.
- Direkt loslegen: Zu einem Grammatikthema navigieren und mit den erweiterten Übungen starten.
Zeitaufwand: Unter drei Minuten, sofern deine Zahlungsdaten bereit liegen.
Tipps für den Lernfortschritt
- Eigenes Niveau ehrlich einschätzen: Lingolia bietet keinen Einstufungstest – ein kostenloser Online-Test, etwa vom Goethe-Institut, hilft dir, dein CEFR-Niveau vorab zu bestimmen.
- Themenliste führen: Notiere dir, welche Grammatikthemen dir Probleme bereiten, und arbeite sie systematisch ab statt planlos zu klicken.
- Regelmäßigkeit vor Intensität: 15 Minuten täglich bringen auf Lingolia mehr als zwei Stunden am Wochenende.
- Erst kostenlos testen: Probier die Gratisinhalte gründlich aus, bevor du Lingolia Plus bucht – so weißt du genau, wofür du zahlst.
- Mit einer sprechorientierten App kombinieren: Lingolia für die Grammatik, eine App wie Babbel oder Preply fürs Sprechen – so deckst du alle Kompetenzen ab.
- Lesezeichen setzen: Eine „Favoriten“-Funktion fehlt, daher lohnt es sich, häufig genutzte Grammatikseiten im Browser zu speichern.
Lernmethodik & Features
Wie funktioniert das Lernen bei Lingolia?
Das Lernkonzept folgt durchgängig dem Ablauf „Erklärung → Beispiel → Übung → Korrektur“. Es gibt weder einen gamifizierten Lernpfad noch Levels oder Streak-Zähler – auf den ersten Blick altmodisch, in der Praxis aber ein klarer Vorteil: Du verschwendest keine Zeit mit Animationen oder Motivationstricks, sondern lernst tatsächlich Grammatik. Lingolia ist ein digitales Lehrbuch, und zwar eines der besseren seiner Art.
Eine typische Lerneinheit läuft so ab:
- Thema auswählen: Über das Inhaltsverzeichnis zu einem Grammatikthema navigieren, etwa „Dativ“ oder „Conditionnel“.
- Erklärung lesen: Kompakte Darstellung von Regeln, Ausnahmen und Merkkästen.
- Beispiele studieren: Farbig hervorgehobene Sätze zeigen die Regel in Aktion, oft im Kontrast richtig/falsch.
- Kostenlose Übung bearbeiten: Eine interaktive Aufgabe zum jeweiligen Thema, etwa Lückentext oder Multiple Choice.
- Lösung prüfen: Sofortige Auswertung inklusive Begründung zu jeder richtigen und falschen Antwort.
- Optional: Plus-Übungen: Mit Lingolia Plus stehen weitere, oft anspruchsvollere Aufgaben zum gleichen Thema bereit.
Gamification: praktisch nicht vorhanden. Kein XP-System, keine Rangliste, keine virtuellen Belohnungen. Wer Motivation durch Spielmechaniken braucht, ist bei Mondly oder Duolingo besser aufgehoben – wer intrinsisch motiviert ist und einfach nur Grammatik verstehen will, wird Lingolias Nüchternheit zu schätzen wissen.
Fortschrittskontrolle: Lingolia Plus zeigt an, welche Übungen bereits erledigt sind. Ein Statistik-Dashboard mit Fehleranalyse oder ein Spaced-Repetition-Algorithmus fehlen jedoch – die Steuerung des eigenen Fortschritts bleibt komplett in deiner Hand.
Besondere Features
1. Mehrsprachige Grammatik-Erklärungen
Die deutsche Grammatik wird nicht nur auf Deutsch, sondern auch auf Englisch, Französisch und Spanisch erklärt. Für DaF-Lerner auf niedrigerem Niveau ein enormer Vorteil: Sie verstehen die Regel zunächst in ihrer eigenen Sprache und studieren parallel die deutschen Beispiele. Diese Sprachvielfalt bei den Erklärungen bietet kaum ein anderes kostenloses Portal.
2. Druckbare Arbeitsblätter
Zu vielen Themen bietet Lingolia Plus fertige PDF-Arbeitsblätter inklusive Lösungsschlüssel – praktisch für den Einsatz im Unterricht, als Hausaufgabe oder für alle, die lieber auf Papier lernen. Eine unaufgeregte Brücke zwischen analogem und digitalem Lernen.
3. Vokabel-Highlight des Tages
Auf der Startseite präsentiert Lingolia täglich ein neues Vokabel-Highlight mit Definition, Beispielsatz und grammatischer Einordnung – ein kleines Feature, das den Wortschatz nebenbei erweitert, ohne dass du aktiv danach suchen musst.
4. Schreibschule
Neben der Grammatik führt Lingolia einen eigenen Bereich „Schreibschule“, in dem Textarten erklärt werden – von der Erörterung über den Lebenslauf bis zur formellen E-Mail. Für Schüler, die Aufsätze oder Bewerbungsschreiben verfassen müssen, eine unterschätzte Fundgrube.
5. Landeskundliche Lesetexte
Für mehrere Sprachen bietet Lingolia kurze Texte zur Landeskunde, etwa über deutsche Feiertage, französische Regionen oder spanische Traditionen – sprachlich angepasst und mit Vokabelhilfen versehen. Ein netter Ausgleich zum trockenen Grammatiklernen.
Verfügbare Sprachen
Lingolia deckt Lerninhalte für 5 Sprachen ab:
- Deutsch – die Paradedisziplin, mit Erklärungen auf Deutsch, Englisch, Französisch und Spanisch
- Englisch – umfangreich, mit klarem Fokus auf Grammatik und Zeitformen
- Französisch – solide Abdeckung der wichtigsten Grammatikthemen
- Spanisch – ähnlich umfangreich wie Französisch
- Esperanto – ein Nischenangebot, das Lingolia von fast allen anderen Plattformen unterscheidet
Die Qualität variiert: Deutsch und Englisch sind mit hunderten Übungen am umfangreichsten ausgebaut, Französisch und Spanisch solide, aber nicht ganz so tief. Esperanto bleibt ein charmantes Kuriosum. Die erreichbaren Niveaus liegen für Deutsch und Englisch bei A1 bis C1, für Französisch und Spanisch bei A1 bis B2.
⚠️ Wichtig zu wissen: Mit nur 5 Sprachen ist Lingolia deutlich schmaler aufgestellt als Konkurrenten wie Mondly (41 Sprachen) oder Babbel (14 Sprachen). Wer Japanisch, Arabisch, Koreanisch oder eine andere exotischere Sprache lernen will, kommt an einer Alternative nicht vorbei.
Die Lingolia App

Hier lohnt sich eine klare Ansage: Lingolia bietet im Apple App Store separate, kostenpflichtige Grammatik-Apps für iOS an – je Sprache einzeln, etwa Lingolia German Grammar oder Lingolia English Grammar. Eine Android-App gibt es nicht, und die Plus-Übungen sind in den iOS-Apps nicht enthalten, sondern weiterhin nur im Browser verfügbar. Die mobile Website selbst ist responsiv und funktioniert auf dem Smartphone ordentlich, kann mit einer nativen App aber nicht mithalten.
Vorteile der browserbasierten Lösung:
- Kein Download nötig – spart Speicherplatz auf dem Gerät
- Funktioniert auf jedem Gerät mit Browser, unabhängig vom Betriebssystem
- Kein App-Store-Aufschlag bei Lingolia Plus
- Immer die aktuellste Version, ganz ohne manuelle Updates
Nachteile:
- Kein Offline-Modus – ohne Internetverbindung geht nichts
- Keine Push-Benachrichtigungen als Lern-Erinnerung
- Mobile Bedienung bei Übungen mitunter umständlich, etwa bei kleinen Eingabefeldern
Lingolia im Vergleich
Lingolia konkurriert weniger mit klassischen Sprachlern-Apps als mit Grammatik-Nachschlagewerken und Übungsportalen. Trotzdem stellt sich vielen Lernern dieselbe Frage: Reicht Lingolia allein aus, oder braucht es mehr? Der direkte Vergleich mit den größten Playern gibt Orientierung.
| Kriterium | Lingolia | Babbel | Mondly | Lingoda | Preply |
|---|---|---|---|---|---|
| Preis ab (Jahreszugang) | 36,50 €/Sprache* | 107,88 € (alle Sprachen) | 62,32 € (alle Sprachen) | variabel** | variabel*** |
| Sprachen | 5 | 14 | 41 | 6 | 50+ |
| Lernmethode | Grammatik-Erklärungen + Übungen (textbasiert) | Interaktive Lektionen mit Audio | Gamifizierte Lektionen mit KI | Live-Gruppenunterricht | 1:1-Tutoren (live) |
| Kostenlos nutzbar | ✅ Ja, umfangreich | ❌ Nur Testlektion | ❌ Nur Testlektion | ❌ Nein | ❌ Nur Probestunde |
| Live-Tutoren | ❌ | ❌ | ❌ | ✅ Ja | ✅ Ja |
| Offline-Modus | ❌ | ✅ Ja | ✅ Ja | ❌ | ❌ |
| Bis C1/C2 | Teils bis C1 | Bis B2 | Bis B2 | Bis C1 | Bis C2 |
| Offizielle Zertifikate | ❌ | ❌ | ❌ | ✅ Ja | ❌ |
* Lingolia Plus wird pro Sprache einzeln gebucht. ** Lingoda-Preise variieren je nach Paket, ab ca. 65 €/Monat für 4 Stunden. *** Preply-Tutoren legen ihre Stundenpreise selbst fest, ab ca. 5 €/Stunde.
Alternativen zu Lingolia im Direktvergleich
Apps mit ähnlichem Fokus:
MosaLingua kombiniert Spaced-Repetition-Vokabeltraining mit eigenen Grammatik-Erklärungen und Übungen. Für ein Jahresabo mit allen 11 Sprachen zahlst du ab 71,90 € – für Lerner, die Grammatik und Wortschatz in einer einzigen App bündeln wollen, eine attraktive Wahl, auch wenn die Grammatik-Tiefe nicht ganz an Lingolia heranreicht.
Busuu bietet strukturierte Kurse mit Community-Korrekturen und eigenen Grammatik-Einheiten. Ab 4,83 €/Monat im Jahresabo für 13 Sprachen zählt es zu den günstigsten Komplettangeboten. Für alle, die nicht nur nachschlagen, sondern einen geführten Kurs mit echtem Feedback von Muttersprachlern wollen, die passendere Alternative.
Plattformen mit grundlegend anderem Ansatz:
Preply vermittelt 1:1-Unterricht mit echten Tutoren – ideal, wenn du gezielt Sprechen üben und individuelles Feedback erhalten willst. Die Preise variieren je nach Tutor, ab ca. 5 €/Stunde. Für alle, denen Lingolias rein textbasierter Ansatz nicht reicht, die perfekte Ergänzung statt Ersatz.
Lingoda setzt auf zertifizierten Live-Gruppenunterricht mit muttersprachlichen Lehrkräften, mit Preisen ab ca. 65 €/Monat für vier Stunden. Wer ein offizielles Sprachzertifikat anstrebt und strukturierten Unterricht in kleinen Gruppen bevorzugt, findet hier, was Lingolia grundsätzlich nicht bieten kann.
Lingolia Plus beenden: Das musst du wissen
Lingolia Plus ist kein Abo – eine Kündigung im klassischen Sinn ist gar nicht nötig. Der Zugang endet automatisch, sobald die gebuchte Laufzeit (3, 6 oder 12 Monate) abgelaufen ist, ohne dass du irgendetwas unternehmen musst und ohne automatische Verlängerung.
Möchtest du weiterlernen, gibst du über lingolia.com mit derselben E-Mail-Adresse einfach eine neue Bestellung auf. Die neue Laufzeit wird auf eine eventuell noch verbleibende Restlaufzeit aufgerechnet, sodass dir kein Zugriff verloren geht.
Zugang über die iOS-Apps: Die kostenpflichtigen Lingolia-Grammatik-Apps im Apple App Store (Deutsch, Englisch, Französisch, Spanisch) sind Einmalkäufe – ebenfalls kein Abo und ohne Kündigungsschritt.
Bei Fragen oder Problemen hilft der Lingolia-Support direkt weiter: support@lingolia.com
Lingolia im Test: Unser Fazit
Lingolia will kein Alleskönner sein – und genau das macht die Stärke der Plattform aus. Was sie anbietet, beherrscht sie herausragend: verständliche Grammatik-Erklärungen, durchdachte Übungen und ein faires Preismodell, das schon in der kostenlosen Version echten Nutzen liefert. Wer Grammatik wirklich verstehen statt nur auswendig lernen will, kommt an Lingolia kaum vorbei. Ein spezialisiertes Werkzeug, kein Rundum-Sorglos-Paket.
Die wichtigsten Punkte im Überblick:
- Kostenlose Basisversion mit vollständigen Grammatik-Erklärungen und einer Übung pro Thema
- Lingolia Plus ab 11,50 € (3 Monate) bis 36,50 € (12 Monate) – fair kalkuliert, aber nur für eine Sprache gültig
- 5 Sprachen: Deutsch (sehr umfangreich), Englisch, Französisch, Spanisch, Esperanto
- Kein Sprech-, Hör- oder Videomaterial – ausschließlich textbasiertes Lernen
- Keine Android-App, kein Offline-Modus, keine Gamification
- Hervorragend als Ergänzung zu Sprachkursen, Schulunterricht oder anderen Apps
- Deutsches Unternehmen, DSGVO-konform und ausgesprochen datensparsam
- Besonders stark für DaF-Lerner, Schüler und Lehrkräfte
Für wen sich Lingolia besonders lohnt: für alle, die Grammatik gezielt nachschlagen und trainieren wollen – ob Schüler kurz vor der Klausur, DaF-Lerner auf B1-Niveau oder Lehrkräfte auf der Suche nach brauchbarem Unterrichtsmaterial. Wer eigenständig lernt und eine kostenlose, werbearme Grammatik-Ressource sucht, wird mit Lingolia glücklich.
Wann sich eine Alternative eher lohnt: Willst du eine Sprache komplett neu lernen – mit Sprechen, Hören, Schreiben und Lesen –, reicht Lingolia allein nicht aus. Dann sind Babbel (strukturierter Kurs mit Audio, ab 8,99 €/Monat), Mondly (41 Sprachen, gamifiziert, ab 5,19 €/Monat) oder Preply (1:1-Unterricht mit echten Tutoren) die passendere Wahl. Für ein offizielles Zertifikat führt der Weg eher über Lingoda.
Unsere abschließende Bewertung: Dieser Lingolia Test zeigt deutlich, dass kostenlos nicht automatisch zweitklassig bedeutet. Lingolia macht eine Sache – Grammatik erklären – besser als fast jeder andere Anbieter am Markt. Dafür gibt es eine klare Kaufempfehlung. ⭐⭐⭐⭐ (4 von 5 Sternen)
Häufig gestellte Fragen zu Lingolia
Lingolia ist ein kostenloses, browserbasiertes Grammatik-Nachschlagewerk und Übungsportal für Deutsch, Englisch, Französisch, Spanisch und Esperanto. Es richtet sich vor allem an Schüler, Studierende, DaF-Lerner und Lehrkräfte, die Grammatikregeln gezielt nachschlagen und trainieren wollen – ohne Spielmechaniken oder Abo-Druck.
Ja. Die kostenlosen Inhalte umfassen sämtliche Grammatik-Erklärungen, alle Vokabelübersichten und je eine interaktive Übung pro Thema – ohne Registrierung und ohne zeitliches Limit. Wer mehr Übungen möchte, bucht Lingolia Plus als einmaligen Zeitzugang für 3, 6 oder 12 Monate, ab 11,50 € pro Sprache.
Lingolia Plus ist kein Abonnement, sondern ein einmalig bezahlter Zugang für eine feste Laufzeit: 3 Monate für 11,50 €, 6 Monate für 20,50 € oder 12 Monate für 36,50 € – jeweils pro Sprache. Nach Ablauf endet der Zugang automatisch, ohne dass eine erneute Abbuchung erfolgt. Aktuelle Preise gelten laut lingolia.com.
Lingolia deckt fünf Sprachen ab: Deutsch, Englisch, Französisch, Spanisch und Esperanto. Deutsch und Englisch sind am tiefsten ausgebaut, mit bis zu 1.000 Übungen pro Sprache in Lingolia Plus. Für exotischere Sprachen wie Japanisch, Arabisch oder Koreanisch braucht es eine Alternative wie Mondly mit 41 Sprachen.
Eine klassische App-Erfahrung bietet Lingolia nicht in vollem Umfang: Im Apple App Store existieren separate, kostenpflichtige Grammatik-Referenz-Apps je Sprache, eine Android-App fehlt komplett. Die Lingolia-Plus-Übungen sind ausschließlich über den Browser zugänglich, auch auf dem Smartphone.
Nein. Weil es sich nicht um ein Abo handelt, gibt es keine automatische Verlängerung und somit auch keine Kündigung. Der Zugang läuft nach der gebuchten Laufzeit einfach aus. Wer weiterlernen möchte, bestellt über lingolia.com mit derselben E-Mail-Adresse einfach neu.
Die beiden Plattformen verfolgen fast entgegengesetzte Ansätze: Lingolia erklärt Grammatik strukturiert und rein textbasiert, ganz ohne Gamification, Streaks oder Punktesystem. Duolingo setzt dagegen auf kurze, spielerische Einheiten mit Belohnungsmechaniken. Für tiefes Grammatikverständnis eignet sich Lingolia besser, für spielerische Motivation eher Duolingo.
Je nach Sprache deckt Lingolia die Niveaustufen A1 bis C1 des Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens ab. Deutsch und Englisch reichen am weitesten, einzelne Themen wie Konjunktiv II oder Passiversatzformen sogar bis C1. Für ein systematisches C2-Training oder offizielle Sprachzertifikate reicht Lingolia allein nicht aus.
Ja. Betreiber ist die Lingo4you GbR mit Sitz in Machern, Sachsen – als deutsches Unternehmen unterliegt Lingolia vollständig der DSGVO. Für die kostenlosen Inhalte ist kein Konto nötig, wodurch kaum personenbezogene Daten anfallen. Die Website läuft SSL-verschlüsselt, Zahlungen werden über etablierte Anbieter wie PayPal abgewickelt.
Lingolia Plus schaltet pro Sprache bis zu 1.000 zusätzliche Übungen in verschiedenen Formaten frei – Lückentexte, Multiple Choice, Zuordnungsaufgaben. Dazu kommen druckbare PDF-Arbeitsblätter mit Lösungsschlüssel, eine werbefreie Nutzung und ein Fortschritts-Tracker für bereits bearbeitete Übungen.
Am meisten profitieren DaF-Lerner, Schüler und Lehrkräfte, die gezielt einzelne Grammatikthemen nachschlagen und üben wollen. Wer dagegen von Grund auf eine Sprache lernen und dabei auch Sprechen, Hören und freies Schreiben trainieren möchte, braucht eine Ergänzung wie Babbel, Preply oder Lingoda – für reines Grammatikverständnis bleibt Lingolia aber kaum zu schlagen.
