Unser WM-TickerFinale zwischen Spanien und Argentinien wegen Hitze und Bränden in Gefahr

Kanadische Waldbrände haben schon 2023 New York mit Rauch überzogen.
Kanadische Waldbrände haben schon 2023 New York mit Rauch überzogen. Ähnlich sieht es auch heute wieder aus.
picture alliance / ZUMAPRESS.com | Jashim Salam

WM auf der Zieleraden – und wann kommt Klopp?
Während die heiße Phase der Fußball-WM läuft, verarbeitet der DFB die nächste Blamage nach dem Aus gegen Paraguay auf Hochtouren! Wer zieht ins Finale ein? Und wie steht es in Sachen Bundestrainer Jürgen Klopp? Alle Infos im Live-Ticker von RTL.de

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Der Live-Ticker von RTL.de zur Fußball-WM 2026 – hier verpasst ihr nichts!

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Wichtige Updates
Svenja Hoffmann

Wird das WM-Finale wie geplant stattfinden?

In Kanada toben Waldbrände und die beeinträchtigen mittlerweile auch verschiedene US-Städte, unter anderem New York, wo am Sonntag (19. Juli) das WM-Finale zwischen Spanien und Argentinien stattfinden soll.

Wie Sport1 schreibt, lag über der Skyline von New York am Donnerstag ein Rauchschleier. Bürgermeister Zohran Mamdani habe bereits vor einer „ernsten Bedrohung“ durch Hitze und schlechte Luft gewarnt. Auf X hat er geschrieben: „Wenn möglich, bleiben Sie an einem kühlen Ort mit Klimaanlage, begrenzen Sie Ihre Zeit im Freien, trinken Sie reichlich Wasser und sehen Sie nach Ihren Nachbarn – insbesondere älteren New Yorkern und allen mit Vorerkrankungen.“ Eine Warnung, die sich mit dem anstehenden WM-Finale in der Stadt, die niemals schläft, nicht allzu gut verträgt.

Zwar soll sich die Lage bis Sonntag etwas bessern, weil man für Samstag Regen erwarte, dennoch scheint eine Verschiebung des großen Finales laut Sport1 nicht ausgeschlossen. Und es wäre nicht das erste Spiel in New York, das aufgrund der starken Rauchentwicklung verschoben würde: Demnach wurde schon das MLS-Spiel von Chicago Fire gegen die Vancouver Whitecaps, bei dem Robert Lewandowski und Thomas Müller aufeinandertreffen sollten, in der Nacht von Donnerstag auf Freitag abgesagt. 
Svenja Hoffmann

Aus Aberglauben: Argentiniens Präsident bleibt Finale fern

Argentiniens Präsident Javier Milei wird das WM-Finale gegen Spanien aus Aberglauben nicht im Stadion verfolgen. „Nein, auf keinen Fall“, antwortete Milei in einem Interview des Radiosenders El Observador auf die Frage, ob er am Sonntag zum Endspiel in die USA reisen werde. 

Der Präsident erklärte, er werde das Spiel in East Rutherford wie die bisherigen Partien der argentinischen Nationalmannschaft von seinem Amtssitz Quinta de Olivos in der Provinz Buenos Aires aus verfolgen. Auf die Nachfrage, ob dies Teil einer persönlichen Glücksroutine sei, antwortete er mit „Ja“.

Argentiniens Team darf bei Titelgewinn im Palast feiern
Zu seiner Glücksroutine gehört auch, bei den Spielen stets dieselbe Jacke zu tragen. Während des Achtelfinals gegen die Schweiz (3:1 nach Verlängerung) habe er sie kurz ausgezogen. „Ich zog sie aus und wir kassierten ein Tor. Ich zog sie wieder an und habe sie seitdem nicht mehr ausgezogen“, sagte Milei.

Sollte Argentinien den WM-Titel erfolgreich verteidigen, stelle er der Nationalmannschaft den Präsidentenpalast Casa Rosada für eine Feier zur Verfügung. „An diesem Tag räume ich ihn komplett. Ich habe auf diesem Foto nichts zu suchen“, sagte Milei. Die Politik solle sich dieses Fest der Argentinier nicht aneignen.
Abergläubische Rituale, in Argentinien als „Cábalas“ bekannt, gehören für viele Fans zur Fußballkultur. Häufig verfolgen sie Spiele stets am gleichen Ort oder in derselben Kleidung.
Auch Paraguays Präsident setzte auf Aberglauben
Auch Paraguays Präsident Santiago Peña hatte nach dem verlorenen Auftaktspiel der Nationalmannschaft seines Landes aus Aberglauben auf weitere Stadionbesuche verzichtet. Das Achtelfinale gegen Frankreich verfolgte er lieber von zu Hause, nachdem Paraguay ohne seine Anwesenheit zuvor Deutschland überraschend ausgeschaltet hatte. Die Südamerikaner schieden gegen Frankreich jedoch trotzdem mit 0:1 aus. (dpa)
Svenja Hoffmann

Alle Infos zur XXL-Halbzeitshow  – so was hat die Fußball-Welt noch nicht gesehen!


Im Finale der XXL-WM zwischen Argentinien und Spanien wird es eine hochkarätig besetzte Halbzeitshow geben. Dass die 15-minütige Pause im East Rutherford Stadium bei New York dafür wohl überzogen wird, löst schon im Vorfeld Debatten aus.
Im US-Football ist die Halbzeitshow schon lange fester Bestandteil des Spektakels. Superstars wie Rihanna, Bad Bunny, Prince, Michael Jackson, Bruce Springsteen oder Beyoncé haben beim Super Bowl, dem Endspiel der US-Football-Liga NFL, bereits Pausen-Konzerte abgeliefert  – und damit für hohe Einschaltquoten und Gesprächsstoff gesorgt.

Welche Stars sollen dabei sein?
Angekündigt sind die Pop-Ikonen Shakira und Madonna sowie der kanadische Superstar Justin Bieber. Außerdem ist die südkoreanische Band BTS dabei und der nigerianische Musiker Burna Boy, der gemeinsam mit dem venezolanischen Dirigenten Gustavo Dudamel, der Band Coldplay und einem New Yorker Grundschulchor auftritt. Zudem haben sich Muppet-Figuren wie Kermit und Miss Piggy angekündigt.

Wer hat das alles auf die Beine gestellt?
Kuratiert wurde die Show von Coldplay-Sänger Chris Martin – im Auftrag des Fußball-Weltverbands FIFA und der Hilfsbewegung Global Citizen, die die Show mitproduziert. Mit dem Spektakel soll auch Geld für die Unterstützung der Bildung von Kindern weltweit gesammelt werden.

Wie lange dauert die Show – und die Halbzeitpause insgesamt? 
Nach Angaben von FIFA und Global Citizen soll das Konzert elf Minuten lang gehen. Da dafür aber eine Art Bühne auf- und wieder abgebaut werden muss, dürfte das in den üblichen 15 Minuten einer Fußball-Halbzeitpause nicht zu schaffen sein. Berichten zufolge könnte die Halbzeitpause 20 oder sogar 30 Minuten dauern. Für die Final-Mannschaften wäre das ungewohnt. Die FIFA äußerte sich dazu zunächst nicht.

Von den Regelhütern des International Football Association Board (Ifab) ist eigentlich festgelegt, dass den Spielern eine Halbzeitpause von maximal 15 Minuten zusteht. Demnach darf die Dauer der Pause ausschließlich mit der Erlaubnis des Schiedsrichters geändert werden.

Wo kann man die Show sehen?
Das ZDF und MagentaTV als übertragende Sender in Deutschland haben bereits angekündigt, die Show zu zeigen. Anpfiff für die Partie zwischen Spanien und Argentinien ist um 21 Uhr.

Haben sich noch mehr Stars angekündigt?
Es gibt auch noch eine Schlussfeier, und zwar anderthalb Stunden vor dem Anpfiff. Dabei sollen der FIFA zufolge unter anderem die Sängerinnen Laura Pausini und Nicole Scherzinger, Pop-Star Robbie Williams und Youtuber IShowSpeed auftreten. Zudem habe Schauspieler Tom Cruise einen Gastauftritt und Sängerin Jennifer Hudson werde die US-Nationalhymne singen. Im Mittelpunkt dieser Show stehe der Rückblick auf die seit dem 11. Juni laufende WM in den USA, Kanada und Mexiko. Zudem werden viele Stars auf der VIP-Tribüne erwartet. (dpa)
Manuel Lippert

Tuchel sucht den Messi-Plan

Für die Chance auf das erste englische WM-Finale seit 1966 hat Trainer Thomas Tuchel sogar überlegt, ein veraltetes taktisches Mittel einzusetzen. „Ich habe tatsächlich darüber nachgedacht, für ihn auf die gute alte Manndeckung zu setzen“, sagte der 52-Jährige über Argentiniens Superstar Lionel Messi. Die beiden Rivalen treffen heute (21.00 Uhr/ARD und MagentaTV) in Atlanta im zweiten Halbfinale aufeinander.

Der 39 Jahre alte Messi bringt Tuchel besonders ins Grübeln. „Jeder kennt die Räume, die er mag. Aber er sieht Dinge früher als anderer. Dann hat er die zwei Meter, die er für seinen unglaublichen linken Fuß braucht“, sagte Englands Nationaltrainer. Er habe aber einige Muster im Spiel der Argentinier ausgemacht.

Seit 1966 lieferten sich Argentinien und England legendäre Duelle bei Weltmeisterschaften. Diego Maradona erzielte 1986 ein Tor mit der Hand Gottes, David Beckham ließ sich 1998 zu einer Tätlichkeit gegen Diego Simeone hinreißen. Zudem herrschen zwischen den beiden Ländern durch den Falkland-Krieg 1982 auch politische Spannungen.

Wer folgt Spanien ins WM-Finale?
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Fußball-WM 2026 ist das größte Turnier der FIFA-Geschichte

Vom 11. Juni bis 19. Juli steigt in den USA, Mexiko und Kanada die Fußball-Weltmeisterschaft – das größte Turnier der FIFA-Geschichte. Insgesamt 48 Nationalteams kämpfen in 104 Spielen um den Titel. Das Eröffnungsspiel wird am 11. Juni im legendären Aztekenstadion in Mexiko-Stadt angepfiffen, das Finale am 19. Juli (beide 21 Uhr/MagentaTV und ZDF) im MetLife Stadium in New York. TV-Fans in Europa benötigen ein besonderes Stehvermögen: Zahlreiche Partien werden wegen der Zeitverschiebung erst spätabends oder nachts angepfiffen.

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Wer sind die Favoriten bei der Fußball-WM 2026?

Titelverteidiger Argentinien gehört mit Superstar Lionel Messi erneut zum engsten Favoritenkreis – auch wenn offen ist, welche Rolle der inzwischen 38-Jährige noch spielen wird. Ebenfalls hoch gehandelt wurden im Vorfeld WM-Dauerbrenner wie Frankreich, Spanien, England und Brasilien. Allerdings: Bislang gab es außerhalb des europäischen Kontinents mit Spanien (2010 in Südafrika) und Deutschland (2014 in Brasilien) erst zwei Weltmeister aus Europa.

Was ist bei der Fußball-WM 2026 neu?

Die WM wird größer denn je: Statt bislang 32 nehmen erstmals 48 Teams teil. Dadurch steigt die Zahl der Spiele von 64 auf 104. Von den zwölf Vierergruppen erreichen jeweils die zwei besten Mannschaften sowie die acht besten Gruppendritten die K.-o.-Runde. Dadurch gibt es erstmals ein Sechzehntelfinale, für die Finalisten steigt die maximale Zahl der Spiele somit von sieben auf acht. Außerdem wird das Turnier erstmals in drei Ländern gespielt – den USA, Mexiko und Kanada. Für die FIFA ist die WM ein gigantisches Prestigeprojekt, Kritiker sprechen dagegen von einer weiteren Aufblähung des Kalenders.

Video-Tipp: Kreative Fußball-Snacks zur Fußball-WM 2026

Wo sind die Spiele der Fußball-WM 2026 im TV zu sehen?

In Deutschland zeigt die Telekom mit einem Abo von MagentaTV alle 104 WM-Spiele live, davon 44 exklusiv. Die öffentlich-rechtlichen Sender ARD und ZDF übertragen insgesamt 60 Partien im Free-TV, darunter die Spiele der deutschen Nationalmannschaft, das Eröffnungsspiel, die Halbfinals und das Finale. So kann jeder in den Genuss dieser XXL-WM kommen! (mit sid)

Verwendete Quellen: SID, dpa, afp, spot on news