„Nichts persönliches, auch kein Antisemitismus, kann euch nur nicht ausstehen!”Nach judenfeindlichem Aushang: Ladenbesitzer kommt vor Gericht!

Dieses Plakat schockierte ganz Deutschland!
Die Aktion des Flensburger Ladenbesitzer Hans Velten Reisch sorgt im September 2025 bundesweit für Entsetzen. Mit einem Aushang im Eingang seines Geschäfts erteilt der Besitzer Juden ein Hausverbot! Erschütterung und zahlreiche Anzeigen sind die Folge. Nun muss sich der Mann im Juni vor Gericht verantworten.
Angeklagt wegen Volksverhetzung!
Ein Zettel im DIN-A4-Format mit der Aufschrift „Juden haben hier Hausverbot!” klebt im September 2025 einige Tage im Fenster eines Flensburger Ladengeschäftes. Dafür verantwortlich: Hans Velten Reisch, der Ladenbesitzer. Darunter steht in kleineren Buchstaben geschrieben: „Nichts persönliches, auch kein Antisemitismus, kann euch nur nicht ausstehen.” Mit diesen Zeilen will der 60-Jährige damals ein Statement zum Gaza-Krieg setzen. Jetzt bringen diese Worte den Geschäftsmann vor Gericht. Am 1. Juni startet am Amtsgericht Flensburg der Prozess gegen ihn wegen Volksverhetzung.
Im Video: Dieser Skandal erschüttert im September Flensburg
Ladenbesitzer habe mittlerweile Einsicht gezeigt
Wie das Gericht mitteilt, habe der Angeklagte durch diesen Aushang „in einer Weise, die geeignet sei, den öffentlichen Frieden zu stören, gegen die in Deutschland lebenden Jüdinnen und Juden zum Hass aufgestachelt und die Menschenwürde dieser Personen durch Verächtlichmachung angegriffen”. Im Nachhinein habe der Ladenbesitzer laut Gericht eingesehen, „dass er zwischen den Juden hätte unterscheiden müssen, welche für und welche gegen den Krieg seien.”
„Ich bin nicht rassistisch”
Im Gespräch mit RTL erklärt Ladenbesitzer Hans Velten Reisch im September 2025, hinter der Aktion stünde kein Judenhass, sondern eine Kritik am Angriff Israels im Gaza-Streifen. „Die meisten Juden sind ja für den Krieg”, begründet er das Hausverbot. Mit diesen Leuten wolle er keine Geschäfte machen. „Ich bin nicht rassistisch, kein Antisemitismus. Kommt ein Jude rein und würde sich distanzieren, kein Problem. Der kriegt einen Kaffee”, sagt er. „Das ist mein Laden und ich darf bestimmen, wer reinkommt.”
Sollte der 60-Jährige wegen Volksverhetzung verurteilt werden, droht ihm eine Haftstrafe von drei Monaten bis zu fünf Jahren.
Verwendete Quellen: eigene RTL-Recherche, Amtsgericht Flensburg

































