Urlaubs-Boom mit Rekord-GästenDeutschland verliebt sich in den Norden, nur Zeit bleibt keine

So viele Gäste wie nie, doch die Koffer bleiben gepackt.
Urlaub im Norden wird immer beliebter: Das zeigen die Halbjahresauswertungen der Tourismusbranche in Hamburg und Schleswig-Holstein.
Gästezahlen steigen, Übernachtungen kaum
Schleswig-Holsteins Tourismusbranche darf sich freuen, denn laut dem Statistikamt Nord verzeichnet das Bundesland von Januar bis Juni rund 4,276 Millionen Gäste – ein Plus von 1,3 Prozent gegenüber dem Vorjahr und erzielt damit einen Bestwert. Und auch die Anzahl an Übernachtungen ist gestiegen. „Unsere Zahlen sind im Plus, sowohl im Inland als auch im Auslandsmarketing. Von daher: Die Betten sind voll, die Gastgeber sind zufrieden, auch die Destination, besser kann es nicht sein“, erklärt Stefan Borgmann, von der Tourismus-Agentur Schleswig-Holstein im Gespräch mit RTL.
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Und auch die Hamburger verbuchen im ersten Halbjahr 2026 etwas mehr Übernachtungen als im Vorjahreszeitraum. Die Tourismusbranche setzt damit in einem halben Jahr 6,3 Milliarden Euro um – das entspricht fast 5 Prozent der gesamten Hamburger Wertschöpfung. Sodass der Norden insgesamt besser dasteht als erwartet. „Wir sind zufrieden. Wir haben im letzten Jahr Rekordzahlen, was Übernachtungszahlen angeht, verzeichnen können und haben das im ersten halben Jahr noch einmal steigern können. Das ist absolut keine Selbstverständlichkeit”, erzählt Michael Otremba, vom Hamburg Marketing.
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Ostsee und Binnenland gewinnen, Nordsee leicht im Minus
Die Daten zeigen ein klares Muster: Ziele an der Ostsee und im Binnenland legten leicht zu, während die Nordseeküste insgesamt leicht negative Zahlen schrieb. Campingübernachtungen blieben stabil. Was besonders auffällt, ist, dass Reisende kürzere und spontanere Aufenthalte bevorzugen. Viele Buchungen erfolgen erst während der Anreise, was die Planbarkeit für Hotels und Dienstleister natürlich schwieriger macht.
Verwendete Quellen: dpa, eigene RTL-Recherche

































