Parallelen zu Fall aus HöxterFrau wie Sklavin gehalten? Männer in Soest unter grausamen Verdacht

Horror mitten in einer Wohnsiedlung!
Über Monate soll eine Frau (33) in Soest (NRW) in einem Wohnhaus gefoltert, misshandelt und vergewaltigt worden sein. Nur durch Zufall wird ein Nachbar im vergangenen November auf die Frau aufmerksam und alarmiert die Polizei. Wie jetzt bekannt wird, stehen vier Männer wegen der grausamen Taten unter Verdacht.
Opfer in lebensbedrohlichem Zustand
Es ist bereits spät, als der Anwohner am 3. November des vergangenen Jahres noch einmal zu seiner Garage muss. Dabei sei sein Blick zufällig auf eine benachbarte Terrasse gefallen, wie der Sauerland Kurier berichtet. Der Mann kann im vergangenen November seinen Augen kaum trauen: Halbnackt und mit den Händen über dem Kopf ist eine Frau dort an einen Terrassenbalken gefesselt. Sein Notruf rettet der 33-Jährigen womöglich das Leben.
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Die Polizei kann die lebensbedrohlich unterkühlte Frau befreien, so Informationen des WDR. Sie soll bereits seit Stunden in der Novemberkälte gewesen sein. Zur Behandlung ihrer physischen und psychischen Wunden wird sie in ein Krankenhaus gebracht. Im Haus finden die Ermittler zu diesem Zeitpunkt die Bewohner vor: Ein Mann, der mutmaßliche Haupttäter, habe laut Sauerland Kurier mit einem Baby im Arm im Wohnzimmer gesessen. Seine Partnerin soll mit zwei älteren Kindern im Obergeschoss geschlafen haben.
Täter polizeilich bekannt
Wie aus der Anklage der Staatsanwaltschaft Arnsberg hervorgeht, werden vier Männer (alle Deutsch) für die Taten verantwortlich gemacht. Bei zwei von ihnen soll es sich um Minderjährige handeln, der mutmaßliche Haupttäter soll 29 Jahre alt sein. Er ist bereits polizeilich bekannt.
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Dass erst jetzt Details über den grausamen Fall ans Licht kommen, könnte mit der Fahndung nach einem zunächst flüchtigen Täter zusammenhängen, so der WDR. Der Mann wurde inzwischen gefasst. Das Gericht bestätigt dem Sender außerdem, dass ein Prozess gegen die Männer im Oktober beginnen soll. Nicht angeklagt sei die Lebensgefährtin des Haupttäters. (okr)
Frau wurde offenbar monatelang misshandelt
Die misshandelte Frau soll über mehrere Monate in dem Haus misshandelt worden sein. Die 33-Jährige habe im vergangenen Sommer obdachlos in Soest gelebt, berichtet der WDR. Im Juli soll sie dann in die Hände der mutmaßlichen Täter gefallen sein, die ihre prekäre Situation und Hilflosigkeit ausgenutzt haben sollen.
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Mit der Hoffnung auf Essen und eine Übernachtungsmöglichkeit sollen sie die Frau anhängig gemacht haben. Jedes vermeintliche Fehlverhalten sei von den Männern demnach dann mit maximaler Grausamkeit bestraft worden. Sie sollen die Frau über Monate vergewaltigt und erniedrigt haben, so der WDR. So sei sie gezwungen worden, Kot zu essen, oder sei mit einem Hochdruckreiniger abgespritzt worden.
Verwendete Quellen: Sauerland Kurier, WDR


