Sie zwang sie, den Nachwuchs zu versorgenMutter von zehn Kindern hält Sklavin 25 Jahre lang gefangen

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Amanda Wixon wurde unter anderem wegen Freiheitsberaubung für schuldig befunden.
Gloucestershire Constabulary

25 Jahre – oder anders ausgedrückt: ein VIERTELJAHRHUNDERT in Gefangenschaft!
Eine Mutter aus England soll für ein Verbrechen verantwortlich sein, dessen Dimension außergewöhnlich ist. Sie soll unter entsetzlichen Bedingungen eine Frau in ihrem Haus gefangen gehalten haben, um sie als Sklavin für ihre zehn Kinder zu missbrauchen. Für ihre Taten wurde die 56-Jährige bereits verurteilt.

Frau 25 Jahre als Sklavin gehalten: So begann das Martyrium

Der Horror beginnt dem Gericht zufolge im Jahr 1997, als das Opfer erst 16 Jahre alt ist, noch zur Schule geht. Damals soll die inzwischen verurteilte Amanda Wixon die Jugendliche bei sich aufgenommen haben. Es handelt sich um die Tochter einer Freundin, die erst 2021 aus der Gefangenschaft in dem Haus befreit wird, nachdem Wixons Sohn die Polizei alarmiert.

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Die 56-jährige Peinigerin wurde nun am Gloucester Crown Court in sechs Anklagepunkten, darunter Zwangsarbeit, Körperverletzung und Freiheitsberaubung, für schuldig befunden. Als das Urteil fiel, zeigte sie keine Regung, wie es heißt. Bis zur offiziellen Urteilsverkündung im März bleibt die Frau unter strengen Auflagen auf freiem Fuß.

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Vor Gericht kommen grausame Details ans Licht

Dem Gericht zufolge durfte das Opfer mehr als zwei Jahrzehnte (!) lang das Haus nicht verlassen, sämtliche Fenster und Türen seien verriegelt gewesen. Wixon habe die Frau gezwungen, sich um die Kinder zu kümmern und das Haus zu putzen. Laut der Anklage rasierte Wixon ihrem Opfer den Kopf, schlug sie mit einem Besen und zwang sie, Spülmittel zu schlucken.

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Doch damit ist das Martyrium noch lange nicht beschrieben: Als die Polizei die Frau aus dem Haus befreite, hatte sie Prellungen, mehrere Zähne fehlten ihr. Schlafen musste die Sklavin in einem feuchten Raum voller Schimmel. Vor Gericht wurde der Raum mit einer Zelle in einem Gefängnis verglichen. Aufnahmen von Bodycams der Beamten zeigen eine ungepflegte und verängstigte Frau, die angab, zuletzt vor über einem Jahr gebadet zu haben.

Verteidigung sieht „Geschichte voller Fantasie und Lügen”

Wixons Anwalt hingegen bezeichnet die Anklage als „eine Geschichte voller Fantasie und Lügen”. Vielmehr sei es so, dass alle in dem Haus in denselben erbärmlichen Zuständen gelebt hätten. Doch die Geschichte sei zu einer „Geschichte von gewalttätigem Missbrauch” aufgebauscht worden.

Verwendete Quellen: Daily Mirror