Vom 10. bis 12. Juli 2026Stau-Alarm am Wochenende! Welche Autobahnen ihr besser meiden solltet

Wer an diesem Wochenende in den Urlaub startet, braucht starke Nerven.
Mit dem Ferienbeginn in weiteren Bundesländern erwartet der ADAC eine der bislang größten Reisewellen des Sommers – und warnt vor kilometerlangen Blechlawinen, Bau-Chaos und nervenaufreibenden Wartezeiten! Wir verraten, welche Strecken und Zeiten besser vermieden werden sollten.
13 Bundesländer gleichzeitig in Sommerferien: Staugefahr nimmt an diesem Wochenende drastisch zu
Wer am Wochenende vom 10. bis 12. Juli ins Auto steigt, sollte deutlich mehr Zeit einplanen. Denn mit dem Ferienstart in Berlin, Brandenburg, Hamburg und Mecklenburg-Vorpommern sind jetzt 13 Bundesländer gleichzeitig in den Sommerferien. Nach Einschätzung des ADAC dürfte das auf vielen Autobahnen für kilometerlange Staus sorgen.
Verschlimmert wird die Stau-Lage durch Nordeuropäer, die jetzt vermehrt ihren Weg ans Meer und in den Süden antreten wollen – und nicht zu vergessen: die Tagesausflügler, die einfach das schöne Wetter genießen wollen.
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Auf welchen Autobahnen ist Samstag und Sonntag mit Stau zu rechnen?
Auf vielen Fernstraßen müssen Autofahrer mit langen Verzögerungen rechnen. Besonders staugefährdet sind laut des ADAC:
A1: zwischen Fehmarn über Lübeck, Hamburg, Bremen, Osnabrück, Münster, Dortmund bis Köln
A2: zwischen Oberhausen über Dortmund, Hannover, Braunschweig, Magdeburg bis Berliner Ring
A3: zwischen Arnheim über Oberhausen, Köln bis Frankfurt sowie zwischen Linz bis Passau
A4: zwischen Heerlen/Aachen über Köln bis Olpe sowie zwischen Chemnitz über Dresden bis Görlitz
A5: zwischen Karlsruhe bis Basel sowie zwischen Kassel bis Frankfurt
A6: zwischen Mannheim über Heilbronn bis Nürnberg
A7: zwischen Flensburg über Hamburg, Hannover bis Kassel sowie zwischen Würzburg über Ulm bis Füssen/Reutte
A8: zwischen Karlsruhe über Stuttgart, München bis Salzburg
A9: zwischen Berlin über Halle/Leipzig, Nürnberg bis München
A10: rund um den Berliner Ring
A11: zwischen Berliner Ring bis Kreuz Uckermark
A12: zwischen Berliner Ring bis Frankfurt (Oder)
A13: zwischen Dresden bis Schönefelder Kreuz
A20: zwischen Lübeck bis Rostock
A21: zwischen Kiel bis Bargteheide
A23: zwischen Hamburg bis Heide
A24: zwischen Hamburg über Schwerin, Pritzwalk bis Berliner Ring
A27: zwischen Bremen bis Bremerhaven
A31: zwischen Gronau bis Meppen
A38: zwischen Göttingen bis Halle
A40: zwischen Duisburg bis Essen
A45: zwischen Dortmund über Hagen bis Gießen
A59: zwischen Köln bis Bonn
A61: zwischen Mönchengladbach über Koblenz bis Ludwigshafen
A81: zwischen Singen über Stuttgart bis Heilbronn
A95: zwischen München bis Garmisch-Partenkirchen
A96: zwischen Lindau bis München
A99: rund um den Autobahnring München
Auch wer ins europäische Ausland reist, muss mehr Geduld als üblich mitbringen. Die ADAC-Prognose warnt vor vollen Routen auf dem Brenner, den Tauern und dem Gotthard.
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Zu welchen Zeiten droht besonders viel Stau am Wochenende?
Wer seine Abfahrt flexibel planen kann, sollte die größten Stoßzeiten möglichst meiden. Der ADAC erwartet das höchste Verkehrsaufkommen:
Freitag: nachmittags
Samstag: vormittags
Sonntag: nachmittags
Den Freitag, 10. Juli 2026, kennzeichnet der ADAC dabei mit „sehr hoher Staugefahr”, Samstag (11. Juli) und Sonntag (12. Juli) soll die Staugefahr „erhöht” sein.
Deutlich entspannter sei wiederum die Lage meist montags oder dienstags außerhalb des Berufsverkehrs.
Vollsperrungen vom 10. bis 12. Juli 2026 verschärfen die Lage auf den Autobahnen
Neben den langfristigen Autobahnsperrungen – unter anderem an der A7, A27, A59 sowie der A565 – kommen am Wochenende gleich noch einmal ein paar Vollsperrungen dazu. Folgende Strecken sind zwischen dem 10. und 12. Juli betroffen:
A1: auf Höhe Osnabrück-Nord (Richtung Bremen) – Freitag, 10. Juli, 20 Uhr, bis Sonntag, 12. Juli, 23 Uhr
A1: auf Höhe Osnabrück-Nord (Richtung Osnabrück) – Samstag, 11. Juli, 5 Uhr, bis Sonntag, 12. Juli, 23 Uhr
A4: zwischen Kreuz Kerpen und Kreuz Köln-West (beide Richtungen) – Freitag, 10. Juli, 22 Uhr, bis Montag, 13. Juli, 5 Uhr
A37: zwischen Kreuz Hannover-Kirchhorst und Beinhorn (Richtung Burgdorf) – Freitag, 10. Juli, 19 Uhr, bis Samstag, 11. Juli, 5 Uhr
A37: zwischen Kreuz Hannover-Buchholz und Kreuz Hannover-Kirchhorst (Richtung Burgdorf) – Samstag, 11. Juli, 19 Uhr, bis Sonntag, 12. Juli, 5 Uhr
A94: zwischen Altötting und Neuötting-Ost (Richtung Passau) – Freitag, 10. Juli, 21 Uhr, bis Samstag, 11. Juli, 5.30 Uhr
Zusätzliche Probleme könnten durch sogenannte Blow-ups entstehen: Dabei wölbt sich der Fahrbahnbelag infolge großer Hitze nach oben. Wegen der angekündigten hohen Temperaturen sind kurzfristige Fahrbahneinschränkungen nicht ausgeschlossen.
Verstärkte Grenzkontrollen an den deutschen Grenzen könnten zudem zu längeren Wartezeiten führen – unter anderem bei Suben (A3), Walserberg (A8) und Kiefersfelden (A93) sowie Frankfurt an der Oder (A12).
Verwendete Quellen: ADAC
































