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Nach Fund von Riesenkalmar: Dieser Grusel-Nachbar ist mehr als doppelt so groß

Angespültes Tiefsee-Monster kommt ins Museum

Die neuen Grusel-Nachbarn des Riesenkalmars

Die neuen Grusel-Nachbarn des Riesenkalmars Angespültes Tiefsee-Monster kommt ins Museum
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Angespültes Tiefsee-Monster kommt ins Museum
Die neuen Grusel-Nachbarn des Riesenkalmars

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Neues Zuhause für Riesenkalmar in Südafrika

4,19 Meter ist der Glücksfund für die Wissenschaft lang: Der Riesenkalmar, der vor kurzem in der Brittania Bay in Südafrika an Land gespült wurde , wird jetzt seinen Platz im Iziko-Museum in Kapstadt bekommen. Und das Museum ist nicht irgendeins: Mit dem neuen Tiefsee-Monster besitzt das Iziko-Museum in Kapstadt jetzt 19 Riesenkalmare und hat damit die größte Sammlung auf der Welt. Der größte Kalmar in seinem Besitz misst satte 9,30 Meter.

In diesem Video erklärt der Museumsdirektor, was die Forscher bisher über den angespülten Kalmar herausgefunden haben. Es handelt sich trotz der Größe nämlich keines Falls um ein ausgewachsenes Tier:

Riesenkalmar ist noch ein Teenager An Strand in Südafrika angespült
01:07 min
An Strand in Südafrika angespült
Riesenkalmar ist noch ein Teenager

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Riesenkalmar wird erst mal eingefroren

Nach dem Fund des Kalmars machten sich Meeresbiologen direkt auf dem Weg zum Fundort – nach ersten Untersuchungen wurde das Tier dann ins Iziko-Museum nach Kapstadt verfrachtet und wird jetzt erstmal bei -30 Grad Celsius gelagert. Erst wenn es die Corona-Lage in Südafrika zulässt, wird das Exemplar genauer dokumentiert und präpariert, so das Museum auf seiner Homepage.

Die Organisation Iziko betreibt elf nationale Museen. Die Museen präsentieren überwiegend Kunst-, Sozial- und Naturkundesammlungen, die das afrikanische Erbe widerspiegeln.

Oktopus, Krake, Kalmar – wo die Unterschiede zwischen den verschiedenen tentakeligen Meeresbewohnern liegen, erklären wir hier.

Riesenkalmar Südafrika
Dieser Riesenkalmar wurde in Südafrika angespült.
unbekannt, Wayne Florence

Todesursache des Riesenkalmars noch unklar

Dr. Wayne Florence ist Direktor des Iziko-Museums in Kapstadt. Er hofft, dass weitere Untersuchungen des Riesenkalmars genauere Aufklärung über das besondere Exemplar geben. Fest stehe aber bereits: „Wenn wir normalerweise solche Riesenkalmare bekommen, sind sie ziemlich zerfetzt, haben starke Verletzungen, zum Beispiel durch Fischernetze. Dieses Exemplar ist ungewöhnlich gut erhalten“. Zudem sei für die Wissenschaftler noch unklar, ob es sich um ein Männchen oder Weibchen handelt.

Vieles von dem, was in der Tiefsee lebt, ist noch nicht richtig erforscht. Fünf der mysteriösesten Kreaturen, die je an Stränden angespült wurden, haben wir hier zusammengefasst.