Ein Virus hält die Welt in Atem

Chronologie zum Coronavirus - alle Infos und Entwicklungen vom 7. April

08. April 2020 - 14:04 Uhr

Kampf gegen das Coronavirus

+++ Alle aktuellen Informationen zum Coronavirus lesen Sie im Liveticker bei RTL.de +++

Mehr als hunderttausend Menschen sind in Deutschland inzwischen mit dem Virus infiziert. Krankenhäuser bereiten sich auf das Schlimmste vor. Wie lange aber wird der Kampf gegen das Coronavirus Sars-CoV-2 dauern? Hier finden Sie die radikalen Maßnahmen der Bundesländer und hier alles von A bis Z, was Sie über das Coronavirus wissen müssen.​

TVNOW-Doku: Stunde Null - Wettlauf mit dem Virus

Wie besiegen wir Corona? Sehen Sie dazu die spannende TVNOW-Doku: "Stunde Null - Wettlauf mit dem Corona-Virus" (Teil 2)

+++Ab hier lesen Sie die Meldungen vom 7. April+++

23:45 Uhr - Aktuelle Zahlen aus Deutschland und der Welt

Land  Infizierte Tote
Weltweit 1.413.415 81.200
USA

386.817

12.285
Spanien

140.617

13.912
Italien

135.586 

17.127
Frankreich

110.049 

10.343
Deutschland 107.458 1.983
China

82.718 

3.335
Großbritannien 55.946 6.171

Wir verwenden für diese Tabelle die Zahlen der Johns Hopkins University. Es existieren jedoch unterschiedliche Zählweisen. Warum sich die Fallzahlen in den Medien teilweise unterscheiden, haben wir hier erklärt.

23:35 Uhr - Kita in Hamburg: Kein Mundschutz, weil Kinder Angst haben

In den Elbkinder-Kitas in Hamburg sollen Erzieher keinen Mundschutz mehr tragen. Der Grund: Für die Kinder könnte der ungewohnte Anblick irritierend wirken. Der Gedanke dahinter sei zwar lobenswert, erklärt Kinderpsychologe Michael Thiel, aber doch etwas zu viel des Guten. Hier die ganze Geschichte.

23:22 Uhr - Corona-Alltag im Seniorenzentrum: Das hat sich für Mitarbeiter und Besucher geändert

Aufgrund der Corona-Krise ist momentanauch in Alten- und Seniorenheimen besondere Vorsicht geboten, denn die Bewohner gehören aufgrund ihres fortgeschrittenen Alters zur Risikogruppe. Wir haben ein Seniorenzentrum in Bad Friedrichshall (Baden-Württemberg) besucht. Wie sich der Alltag sowohl für die Pfleger als auch für die Bewohner seit der weltweiten Ausbreitung des Coronavirus verändert hat und welche Besuchsmaßnahmen ergriffen wurden, sehen Sie im Video.

23:00 Uhr - Twitter-Gründer spendet eine Milliarde US-Dollar in Aktienform

Es ist die wohl größte private Spende gegen die globale Coronavirus-Pandemie: Twitter-Gründer Jack Dorsey spendet Aktien im Gegenwert von einer MIlliarde US-Dollar. Das teilte er auf Twitter mit. In einem dort geteilten Dokument steht, dass die erste Spende im Wert von 100.000 Dollar an den "America´s Food Fund" gehen.

21:20 Uhr - Weltweit mehr als 80.000 Coronavirus-Tote

Weltweit sind US-Experten zufolge bereits mehr als 80 000 Menschen nach einer Infektion mit dem neuartigen Coronavirus gestorben. Unter den am stärksten von der Lungenkrankheit Covid-19 betroffenen Ländern registrierte die Universität den höchsten Anteil an Corona-Toten relativ zur Bevölkerungszahl bislang in Spanien und Italien. In beiden Ländern starben etwa 27 Menschen pro 100 000 Einwohner an dem Virus. In Deutschland waren es dagegen rund 2,2 Todesfälle pro 100 000 Einwohner, in China rund 0,2.

Die Webseite der Forscher der Universität Johns Hopkins wird regelmäßig mit eingehenden Daten aktualisiert und zeigt daher einen höheren Stand bestätigter Infektionen als die offiziellen Zahlen der Weltgesundheitsorganisation und der US-Gesundheitsbehörde CDC.

21:00 Uhr - Laschet: Könnte Option sein, zunächst kleine Läden wieder zu öffnen

Nach Einschätzung von Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Armin Laschet könnten in der Corona-Krise bei einer stufenweisen Rückkehr zur Normalität möglicherweise zunächst kleinere Läden wieder öffnen. "In den Bäckereien wird zum Beispiel der Mindestabstand zwischen den Kunden nach meiner Wahrnehmung fast überall eingehalten", sagte der CDU-Politiker dem "Kölner Stadt-Anzeiger". "Deswegen könnte eine Option sein, zunächst die kleinen Läden, in denen sich nicht viele Menschen gleichzeitig aufhalten, wieder zu öffnen."

Bei der Wiederöffnung der Gastronomie könnte es ebenfalls ein Kriterium sein, "wie gut der Schutz der Gäste und Mitarbeiter vor Ansteckung gewährleistet werden kann". Damit sich das neuartige Coronavirus nicht so schnell ausbreitet, wurde das öffentliche Leben in den vergangenen Wochen massiv eingeschränkt.

20:51 Uhr - New York will falls nötig mit "vorübergehenden Bestattungen" beginnen

In keiner anderen US-Stadt wütet das Coronavirus so wie in New York, Tag für Tag sterben Hunderte infizierte Menschen. Die Millionenmetropole greift deshalb zu drastischen Maßnahmen, um das erschreckende Ausmaß der Krise zu bewältigen: Falls nötig, würde man "mit 'vorübergehenden Bestattungen' beginnen, erklärte der Vorsitzende des Gesundheitsausschusses des Stadtrats, Mark Levine. Die ursprüngliche Idee, Menschen zeitweilig in New Yorker Parks zu beerdigen, wurde inzwischen verworfen. Jetzt wird überlegt, sie auf der unbewohnten Insel Hart Island auf einem Soldatenfriedhof beizusetzen. Die Bestattungsunternehmer sind im Dauereinsatz. Bestatter Thomas Cheeseman erzählt in diesem Video, wie belastend die derzeitige Situation für ihn und seine Kollegen ist.

Trotz dieser erschreckenden Situation gibt es für New York auch einen Hoffnungsschimmer: Zwar erreichte die Zahl der Todesopfer an einem Tag einen neuen Höchststand. Die Krankenhäuser nahmen aber zuletzt weniger neue Corona-Patienten auf. Die strengen Ausgangsbeschränkungen in der Stadt, die niemals schläft, scheinen Wirkung zu zeigen, werden aber bis mindestens Ende des Monats beibehalten.

20:43 Uhr - Aktuelle Zahlen aus Deutschland und der Welt

Land Infizierte Todesfälle
Deutschland 105.519  1.854
USA 378.289 11.830
Spanien 140.511 13.897
Italien 132.547  16.523
Frankreich 98.984  8.926
China 82.718  3.335
Iran 62.589  3.872
Großbritannien 55.940  6.171
Türkei 30.217  649
Schweiz 22.242  821
Gesamt 1.390.511 78.269

Wir verwenden für diese Tabelle die Zahlen der Johns Hopkins University. Es existieren jedoch unterschiedliche Zählweisen. Warum sich die Fallzahlen in den Medien teilweise unterscheiden, haben wir hier erklärt.

20:26 Uhr - Formel 1 muss auch Rennen in Kanada verschieben

Die Formel 1 kann wegen der Corona-Pandemie nicht wie geplant Mitte Juni in Kanada fahren. Die Veranstalter des für den 14. Juni angesetzten Rennens in Montréal gaben am Dienstag die Verschiebung des Grand Prix auf unbestimmte Zeit bekannt. Damit kann auch das neunte der ursprünglich 22 Rennen dieser Saison nicht wie vorgesehen stattfinden. Zuvor waren bereits die WM-Läufe in Australien, Bahrain, Vietnam, China, den Niederlanden, Spanien, Monaco und Aserbaidschan abgesagt oder verlegt worden.

Die Verschiebung sei den Organisatoren nicht leicht gefallen, hieß es. Die Vorgaben der Gesundheitsexperten und der Politik ließen jedoch keine andere Entscheidung zu. "Wir freuen uns immer darauf, in die tolle Stadt Montréal zu reisen. Jetzt müssen wir darauf ein wenig länger warten, aber wenn wir später dieses Jahr kommen, werden wir eine großartige Show zeigen", sagte Formel-1-Chef Chase Carey. Weitere Informationen rund um die Formel 1 in der Corona-Krise können sie hier nachlesen.

20:08 Uhr - EU will Afrika und anderen mit 15 Milliarden gegen Coronavirus helfen

Die EU will Afrika und andere Regionen in der Welt im Kampf gegen das Coronavirus mit 15 Milliarden Euro unterstützen "Afrika und unsere Nachbarschaft könnten in wenigen Wochen vor den gleichen enormen Herausforderungen stehen wie wir in Europa heute", sagte EU-Kommissionschefin Ursula von der Leyen am Dienstag in einem Video auf Twitter. "Sie brauchen unsere Hilfe, um die Ausbreitung des Virus wirksam einzudämmen so wie wir in dieser Krise Hilfe brauchten."

Es liege im Interesse der EU, dass der Kampf gegen das Coronavirus weltweit erfolgreich sei, sagte die CDU-Politikerin. "Aus diesem Grund sichert die Europäische Union jetzt Finanzhilfen von mehr als 15 Milliarden Euro, um weltweit Partnerländer im Kampf gegen das Coronavirus zu unterstützen." Es handele sich um Finanzhilfen, die umgeleitet würden, hieß es in dem Tweet. Weitere Unterstützung komme aus den einzelnen EU-Staaten, sagte von der Leyen. Die Hilfe werde dazu beitragen, die Gesundheitssysteme zu stärken, Menschen in Arbeit zu halten und Volkswirtschaften zu stützen.

19:25 Uhr - Frühchen in Louisiana (USA) mit nur einem Tag gestorben: Kann Corona Frühgeburten auslösen? Experte schätzt ein

Im US-Bundesstaat Louisiana ist ein Baby an den Folgen des Coronavirus gestorben. Es kam in der 22. Schwangerschaftswoche zu früh auf die Welt und wurde nur einen Tag alt. Doch nicht das Frühchen selbst, sondern seine schwangere Mutter hatte sich angesteckt - das Baby selbst wurde negativ getestet. Dieser erschütternde Fall wirft die Frage auf, ob das Coronavirus schuld an der Frühgeburt war und auch andere Schwangere bei einer Infektion Gefahr laufen, ihr Baby zu früh zu bekommen. Wir haben unseren Medizinexperten Dr. Specht gefragt. Generell gibt Dr. Specht ganz klar Entwarnung: Schwangere gelten bisher nach wie vor nicht zur Risikogruppe im Zusammenhang mit den neuartigen Coronavirus SARS-CoV-2. Anders als bei der Influenza oder der Schweinegrippe seien sie nicht gefährdeter, schwere Verläufe zu erleiden, als andere Menschen. Was Schwangere derzeit dennoch beachten sollten, erklären wir Ihnen hier. 

19:15 Uhr - Corona-Alltag im Seniorenzentrum: Das hat sich für Mitarbeiter und Besucher geändert

Aufgrund der Corona-Krise ist momentan in gewissen Einrichtungen besondere Vorsicht geboten. Dazu gehören unter anderem Seniorenheime - denn die Bewohner gehören aufgrund ihres fortgeschrittenen Alters zur Risikogruppe. Wir haben ein Seniorenzentrum in Bad Friedrichshall (Baden-Württemberg) besucht. Wie sich der Alltag sowohl für die Pfleger als auch für die Bewohner seit der weltweiten Ausbreitung des Coronavirus verändert hat und welche Besuchsmaßnahmen ergriffen wurden, lesen Sie hier.

18:50 Uhr - Formel 1: Die Zwangsferien für die Teams werden ausgedehnt

Die Formel 1 verordnet sich in der Corona-Krise einen noch längeren Stillstand in den Rennfabriken. Die zwangsweisen Werksferien, in denen keine Arbeiten an der Entwicklung der Rennwagen erlaubt sind, werden um weitere zwei Wochen auf nun 35 Tage verlängert, wie der Weltverband Fia mitteilte. Dies sei ein einstimmiger Beschluss aller Formel-1-Teams und der Spitzen der Rennserie, der vom Motorsport-Weltrat abgesegnet worden sei. Wegen der Coronavirus-Pandemie war die Sommerpause bereits vorgezogen und verlängert worden. Die fünfwöchigen Werksferien müssen von den Rennställen und Motorenherstellern bis Ende Mai genommen werden.

Eine weitere Verlängerung ist laut Fia Gegenstand von Diskussionen. Derzeit ruht der Rennbetrieb der Formel 1 bis mindestens Juni. Die ersten acht Saisonläufe waren abgesagt oder verschoben worden. Mercedes-Motorsportchef Toto Wolff hatte der Zeitung "Österreich" zum möglichen Saisonstart gesagt: "Ich hoffe, im Herbst." Die Rennserie könnte versuchen, ihre Saison mit Geisterrennen ohne Zuschauer zu retten.

18:35 Uhr - Popsänger R. Kelly darf nicht wegen Corona-Krise aus dem Gefängnis

Der frühere Pop-Superstar R. Kelly (53) wird wegen der Coronavirus-Pandemie nicht vorzeitig aus dem Gefängnis entlassen. Einen entsprechenden Antrag, den der Musiker über seine Anwälte eingereicht hatte, lehnte eine Richterin in New York ab.

Sie verstehe, dass Kelly Sorge vor einer Ansteckung mit dem Virus habe, schrieb Richterin Ann Donnelly in der Begründung, die der Deutschen Presse-Agentur vorlag. Der Sänger habe aber keine ausreichenden Gründe für eine Entlassung vorgelegt. In dem Gefängnis in Chicago, wo Kelly derzeit einsitzt, gebe es noch keine bestätigten Fälle von Covid-19, zudem habe die Anstalt umfangreiche Schutzmaßnahmen eingeführt.

Der Sänger ("I Believe I Can Fly") ist seit vergangenem Sommer in Haft. In Chicago sowie in New York und Minnesota liegen lange Anklageschriften gegen Kelly vor - unter anderem wegen sexuellen Missbrauchs Minderjähriger. Der Musiker beteuert seine Unschuld. Die ersten Prozesse sollten eigentlich noch dieses Jahr starten. Ob der Zeitplan angesichts der Corona-Krise eingehalten werden kann, ist fraglich.

18:17 Uhr - Acht Millionen Schutzmasken in München eingetroffen

In München ist ein Flugzeug mit acht Millionen Schutzmasken an Bord gelandet. Es war am Morgen in Shanghai gestartet. Nach einer Zwischenlandung in Seoul kam die Maschine mit der Fracht in München an. Der bayerische Ministerpräsidenten Markus Söder hat die LIeferung entgegengenommen. Sein Statement zur Versorgungssituation mit Schutzausrüstung in Deutschland, sehen Sie im Video.

18:15 Uhr - Regierung plant Gutscheine auch fürs Fitnessstudio

Wer wegen der Corona-Auflagen das Abo für Fitnessstudio oder Oper nicht nutzen kann, soll mit Gutscheinen entschädigt werden. Das geht aus einem Entwurf des Bundesjustizministeriums hervor, den das Kabinett an diesem Mittwoch beschließen will. Das Papier liegt der Deutschen Presse-Agentur in Berlin vor.

Das "Corona-Kabinett" hatte sich schon am vergangenen Donnerstag auf die Gutschein-Lösung für abgesagte Reisen, Kultur- oder Sportveranstaltungen geeinigt. Das aktuelle Papier präzisiert nun die Pläne für den Veranstaltungsbereich. Für Reisen wird es separate Regelungen geben.

Aus dem Papier wird deutlich, dass auch für Musik-, Sprach- oder Sportkurse Gutscheine geplant sind. Umfasst sind auch Dauerkarten etwa für Fußballvereine.

Die Gutscheine sollen bis Ende 2021 befristet sein und für alle Tickets gelten, die vor dem 8. März gekauft wurden. Hat der Kunde seinen Gutschein bis Ende 2021 nicht eingelöst, muss der Veranstalter ihm den Wert erstatten. Geplant sind auch Härtefallklauseln für alle Kunden, für die ein Gutschein wegen ihrer «persönlichen Lebensumstände» nicht zumutbar ist.

18:06 Uhr - Britischer Premier Johnson: Gesundheitszustand ist unverändert

Der Gesundheitszustand des an Covid-19 erkrankten britischen Premierminister Boris Johnson ist stabil. Er bekommt zusätzlichen Sauerstoff, wird aber nicht künstlich beatmet. Er sei guter Dinge und werde weiterhin von Ärzten überwacht, das hat Dominic Raab bei einem Statement in London mitgeteilt. Raab ist britischer Außenminister, er führt zur Zeit die Staatsgeschäfte weiter, während Premier Johnson im Krankenhaus behandelt wird.

17:57 Uhr - Österreichs Kanzler Sebastian Kurz: Ausgangsbeschränkungen waren ein Erfolg

Im RTL/ntv-Interview hat der österreichische Bundeskanzler Sebastian Kurz die harten Ausgangsbeschränkungen in seinem Land als Erfolg bezeichnet und beschreibt, wie es nun weitergehen kann. Alle Inhalte des Interviews haben wir hier für Sie zusammengefasst.

17:40 Uhr - New Yorker Polizei von Corona-Pandemie schwer betroffen

Mindestens zwölf Mitarbeiter der New Yorker Polizei seien bereits in Zusammenhang mit mutmaßlichen Coronavirus-Infektionen gestorben, berichtete der Nachrichtensender CNN. Mehr als 2000 weitere Mitarbeiter seien mit dem Erreger Sars-CoV-2 infiziert. Fast 7000 Polizeibeamte hätten sich aus den unterschiedlichsten Gründen krank gemeldet und könnten derzeit nicht zum Dienst erscheinen, das seien rund 20 Prozent der uniformierten Einsatzkräfte des NYPD.

Bürgermeister Bill de Blasio betonte allerdings bei einer Pressekonferenz, die Situation bessere sich allmählich. Immer mehr Polizisten würden sich nach überstandenen Krankheiten zurück zum Dienst melden. Es gebe derzeit keine Überlegungen, Aushilfs-Einsatzkräfte anzufordern. «Wir haben die Situation mit dem sehr großen Kader, den das NYPD hat, im Griff.»

17:26 Uhr - Millionenschwerer Betrug mit Atemmasken für das Land NRW aufgeflogen

Das Land Nordrhein-Westfalen ist in der Corona-Krise einem millionenschweren Betrug mit nicht existierenden Atemschutzmasken aufgesessen. Zwei Vertriebsfirmen sollten nach Angaben der zuständigen Staatsanwaltschaft Traunstein rund zehn Millionen Masken für knapp 15 Millionen Euro an das Land NRW liefern. Nordrhein-Westfalen habe dafür bereits rund 14,7 Millionen Euro an ein Schweizer Vertriebsunternehmen gezahlt, teilte die Behörde am Dienstag mit.

Die Vertriebsfirmen ihrerseits leisteten laut Mitteilung eine Anzahlung von rund 2,4 Millionen Euro an die vermeintlichen Lieferfirmen. Als die Masken nicht ankamen, habe der deutsche Geschäftsführer der beiden Unternehmen Anzeige erstattet. Rund 2 Millionen des Geldes wurden nach Auskunft der Ermittler bereits im Ausland gesichert.

An das Land NRW seien inzwischen rund 12,3 Millionen Euro zurückbezahlt worden. Die Ermittlungen laufen noch. Laut Staatsanwaltschaft hatten die Betrüger die Identität einer Firma im europäischen Ausland gekapert. Einzelheiten wurden unter Verweis auf die laufenden Ermittlungen nicht genannt.

17:11 Uhr - Lufthansa macht "Germanwings" dicht

Als Reaktion auf die Corona-Krise schließt die Lufthansa den Flugbetrieb ihrer Kölner Tochter Germanwings. Zudem sollen etliche Flugzeuge auch anderer Teilgesellschaften stillgelegt werden, wie das Unternehmen am Dienstag in Frankfurt mitteilte. Bei nahezu allen Flugbetrieben des Konzerns sollten Kapazitäten verringert und die Verwaltung verkleinert werden, teilte das Unternehmen am Dienstag mit. Die Lufthansa erwarte auch für die Zeit nach der Corona-Krise einen deutlichen Nachfragerückgang bei Flugreisen. Möglichst vielen Mitarbeitern solle eine Weiterbeschäftigung innerhalb der Gruppe angeboten werden. Darüber will das Unternehmen mit den Sozialpartnern verhandeln.

17:01 Uhr - Verzichten Bundestagsabgeordnete auf Diätenerhöhung?

Als Folge der Corona-Krise gibt es im Bundestag Überlegungen, auf die jährliche Diätenerhöhung zu verzichten. Linke, FDP und Grüne signalisieren dafür Zustimmung, CDU/CSU und SPD zeigten sich noch zurückhaltend, aber gesprächsbereit. Das berichtet das ARD-Hauptstadtstudio.

"Wir brauchen dazu eine Vereinbarung zwischen den Fraktionen, einen Beschluss im Bundestag und keinen Wettlauf darum, wer es als erstes vorgeschlagen hat", betonte die Erste Parlamentarische Geschäftsführerin der Grünen-Fraktion, Britta Haßelmann. "Wir sind dafür offen, das muss man im Ältestenrat des Parlaments besprechen", sagte FDP-Fraktionschef Christian Lindner.

Die Abgeordneten-Entschädigung orientiert sich an den Einkommen von Bundesrichtern. Sie wird jährlich automatisch an die Lohnentwicklung des Vorjahres angepasst. Da im vergangenen Jahr der sogenannte Nominallohnindex um 2,6 Prozent stieg, würden dem ARD-Bericht zufolge die Diäten ebenfalls um diesen Betrag steigen - von derzeit 10 083 Euro monatlich auf 10 345 Euro steigen.

16:55 Uhr - Gericht bestätigt Gottesdienstverbot wegen Corona-Pandemie

Der Kasseler Verwaltungsgerichtshof hat den Eilantrag eines Christen gegen das Gottesdienstverbot in der Corona-Krise abgelehnt. Dabei handele es sich zwar um eine in der jüngeren Vergangenheit beispiellose Einschränkung der Religionsfreiheit, erklärte ein Gerichtssprecher. Diese massiven Eingriffe seien aber durch gesetzliche Grundlagen getragen und zur Erreichung eines legitimen Ziels, der befristeten Verhinderung weiterer Infektionen und der Gewährleistung einer möglichst umfassenden Versorgung von Covid-19-Patienten. Der Beschluss ist unanfechtbar.

Das Land Hessen hatte am 17. März Schritte beschlossen, um die Ausbreitung des Coronavirus zu bremsen. Die Regierung untersagte dabei Zusammenkünfte in Kirchen, Moscheen, Synagogen und Einrichtungen anderer Glaubensgemeinschaften. Dagegen hatte ein Mitglied der römisch-katholischen Kirche geklagt: Das Grundrecht der Religionsfreiheit dürfe nicht eingeschränkt werden und das Verbot sei unverhältnismäßig.

16:46 Uhr - Stornierte Reisen: Bundesregierung drängt Brüssel zu Gutschein-Lösung

Die Bundesregierung macht Druck auf die EU-Kommission, umgehend eine Gutschein-Lösung für stornierte Urlaubsreisen wegen der Corona-Krise zu akzeptieren. "Wir sind der Überzeugung, dass mit einer solchen Regelung nicht nur Deutschland, sondern vielen Mitgliedsstaaten, insbesondere aber den betroffenen Reiseveranstaltenden und auch Verbraucherinnen und Verbrauchern in dieser außergewöhnlichen und einmaligen Krise geholfen werden kann", heißt es in einem der Nachrichtenagentur Reuters vorliegenden Brief von drei Bundesministern an EU-Justizkommissar Didier Reynders. Justizminister Christine Lambrecht, Wirtschaftminister Peter Altmaier und Finanzminister Olaf Scholz fordern darin, dass die Reiseveranstalter und Reisebüros den Kunden für stornierte Reisen kein Geld auszahlen müssen, sondern einen Gutschein aushändigen können. Nur wenn dieser bis zum 31. Dezember 2021 nicht eingelöst worden sein sollte, soll es eine Geld-Erstattung geben.

Hintergrund ist, dass Fluggesellschaften, Reisebüros und Event-Veranstalter angesichts des wegbrechenden Geschäfts in der Corona-Krise Finanzierungsprobleme bekommen, wenn sie Kunden auch noch die Einnahmen für Tickets und Buchungen zurückerstatten müssen. "Angesichts des dringenden Handlungsbedarfs erwägen derzeit mehrere Mitgliedsstaaten, jedenfalls vorübergehend nationale Regelungen zu erlassen, die den Reiseveranstaltenden die Ausstellung von Vouchers anstelle der Erstattung der Vorauszahlungen ermöglichen", warnen die drei Minister die EU-Kommission. Einzelne EU-Staaten hätten bereits entsprechende nationale Regelungen erlassen. Die Bundesregierung wolle dies ohne Zustimmung aus Brüssel nicht tun, "weil dieses Vorgehen einem einheitlichen europäischen Verbraucherschutz zuwiderläuft". Es sei nicht im Interesse der Reisenden, dass jeder EU-Staat eine andere Regelung wähle.

16:40 Uhr - Coronavirus befördert Renaissance der Vuvuzela in Südafrika

FILE PHOTO: ON THIS DAY -- March 26  March 26, 2010     SOCCER - South African street vendor, Mpho Qhalane, blows a Vuvuzela outside the FNB Stadium during a game between Johannesburg Soccer Legend and City of Johannesburg municipal workers ahead of
Vuvuzela gegen den Corona-Blues
© REUTERS, SIPHIWE SIBEKO, tj

Die lärmige Stadion-Tröte und ihr durchdringender Ton, der während der Fußball-WM 2010 als Stadionsound des Kap-Staates weltweit bekannt wurde, ertönt jetzt als Mutmacher in einigen Stadtteilen von Johannesburg. Ein paar kräftige Stöße aus der Vuvuzela werden sowohl als Mutmacher und Zeichen gegen den Corona-Blues wie auch als Dank für die vielen Servicekräfte und medizinischen Helfer verstanden. In Kapstadt setzt sich das das Getröte dann zeitversetzt um 20.00 Uhr fort.

Das Virus, dessen Oberfläche selbst so ausschaut, als sei es gespickt mit einer Vielzahl umgedrehter langstieliger Vuvuzelas, hat auch Südafrika im Griff. Mit 1749 bestätigten Fällen und 13 Covid-19-Toten ist es das Land mit der höchsten Zahl an Fällen in ganz Afrika. Gleichzeitig führte es bisher aber auch mit rund 50 000 Tests die höchste Testreihe des Kontinents durch. Im Kampf gegen das Coronavirus hat es eine der weltweit strengsten Ausgangssperren verhängt - verboten sind selbst Jogging- oder Gassigeh-Runden. Nur medizinische Notfälle oder Versorgungsgänge sind erlaubt.

16:25 Uhr - Bonn sperrt Kirschblüten-Straßen wegen Corona

Weil trotz der Corona-Regeln zu viele Menschen die berühmte Kirschblüte in Bonn bewundert haben, sperrt die Stadt von diesem Mittwoch an Straßen in der Altstadt. "Leider hat sich seit Beginn der Kirschblüte Ende vergangener Woche gezeigt, dass die Anziehungskraft dieses Naturschauspiels größer ist als die Bereitschaft, das Kontaktverbot zu befolgen und Abstand zu halten", sagte der Bonner Oberbürgermeister Ashok Sridharan (CDU) laut Mitteilung vom Dienstag. Er habe gehofft, dass Appelle "bei den Menschen ankommen".

An acht Stellen sollen laut Mitteilung am Mittwochvormittag Absperrbaken aufgestellt werden. Die Stadt werde den Zugang kontrollieren. "Die Bewohnerinnen und Bewohner, deren Besucherinnen und Besucher, Handwerks- und Dienstleistungsunternehmen können passieren", hieß es.

 Traumwetter bei angenehmen Temperaturen, Baumbluete, Kirschbluete in der Heerstrasse in Bonn, dass Ordnungsamt ist unterwegs und schaut ob die Vorgaben wegen des Coronavirus eingehalten werden Fruehling in NRW am 06.04.2020 in Bonn/Deutschland. ACHT
Die Bonner Kirschblüte ist berühmt und ein beliebtes Fotomotiv - doch dieses Jahr wird die Altstadt wegen der Corona-Gefahr gesperrt.
© imago images/Rene Traut, Rene Traut via www.imago-images.de, www.imago-images.de

16:16 Uhr - Schwerkranke Corona-Patienten dürfen nicht zugelassenes Mittel testen

Besonders schwer erkrankte Corona-Patienten dürfen künftig mit dem noch nicht zugelassenen Wirkstoff Remdesivir behandelt werden, wenn alle anderen Mittel versagt haben. Das hat das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte in Bonn genehmigt, wie ein Sprecher am Dienstag bestätigte. Der Wirkstoff wurde von einem US-Pharmaunternehmen ursprünglich gegen Ebola-Infektionen entwickelt. Es gebe erste Anzeichen für eine Wirksamkeit auch gegen das Coronavirus, hatte die europäische Arzneimittelbehörde EMA vergangenen Freitag festgestellt und einen Einsatz des Mittel für Schwerkranke ohne Behandlungsalternative ("Compassionate use") empfohlen. Dem folgte die deutsche Behörde.

Aktuell ließen sich zu einer Wirksamkeit aber keine Aussagen machen, betonte ein Sprecher der deutschen Arzneimittelbehörde. Es gebe nur Anzeichen. "Die Ergebnisse laufender klinischer Prüfungen bleiben abzuwarten", hieß es.

16:07 Uhr - Israel schreibt Masken-Pflicht vor

Israel schreibt im Kampf gegen die Ausbreitung des Coronavirus das Tragen von Gesichtsmasken in der Öffentlichkeit vor. Die Vorschrift gelte ab Sonntag, teilte die Regierung am Dienstag mit. Menschen könnten dann selbst hergestellte oder industriell produzierte Masken tragen, um Mund und Nase zu bedecken.

Außerdem werden vom Dienstagabend (7. April) an bis zum Sonntagmorgen der öffentliche Nahverkehr sowie der internationale Passagierflugverkehr eingestellt. Flüge dürften dann nur noch mit vorheriger Genehmigung der Regierung stattfinden.

Die Regierung genehmigte zudem die bereits zuvor angekündigten Einschränkungen zu Beginn des jüdischen Pessachfestes am Mittwochabend. Von Dienstag bis Freitag dürfen Bürger ihre Städte und Dörfer nicht verlassen. Jerusalem mit den meisten nachgewiesenen Coronavirus-Fällen in Israel wurde dabei in mehrere Bezirke unterteilt. Von Mittwochnachmittag bis Donnerstagmorgen gelte landesweit eine Ausgangssperre. Bürger dürften ihr Haus grundsätzlich nicht verlassen.

15:36 Uhr - Pathologen-Verbände fordern mehr Obduktionen bei Corona-Verstorbenen

Zwei Pathologie-Fachverbände fordern möglichst viele Obduktionen bei gestorbenen Coronavirus-Infizierten. Dies sei nötig, um mehr über die Erkrankung «und deren oft erstaunlich fulminanten Verlauf» zu erfahren, teilten der Bundesverband Deutscher Pathologen (BDP) und die Deutsche Gesellschaft für Pathologie (DGP) am Dienstag mit. Bestenfalls könne man aus den Erkenntnissen weitere Optionen für die Behandlung ableiten, hieß es.

Die Verbände widersprechen damit nach eigenen Angaben Empfehlungen des Robert Koch-Instituts (RKI), wonach eine innere Leichenschau und andere Maßnahmen, bei denen winzige Tröpfchen produziert werden, vermieden werden sollten. Das vom RKI betonte Infektionsrisiko sei zwar ein wichtiger Aspekt, "aber als Entscheidungsgrundlage zu schmal", erklärten die Pathologen. Der Schutz der Mitarbeiter bei Obduktionen werde sichergestellt. "BDP und DGP bitten das RKI darum, die Gesundheitsbehörden entsprechend zu informieren."

15:10 Uhr - Kann Corona auch im Gehirn Entzündungen auslösen?

Das Coronavirus könnte nach Meinung von Neurologen auch im Gehirn Entzündungen auslösen. "Von früheren Coronaviren weiß man, dass der Hirnstamm von Viren mit einbezogen werden kann", sagte Peter Berlit, Generalsekretär der Deutschen Gesellschaft für Neurologie. Auch in der aktuellen Corona-Pandemie werde vielfach von neurologischen Symptomen berichtet. Eine durch die Sars-CoV-2-Infektion ausgelöste Entzündung im Hirnstamm könnte laut Berlit zum Beispiel einen Atemstillstand begünstigen. Für den Erreger der aktuellen Corona-Pandemie sei das aber noch nicht nachgewiesen.

Bei europäischen Covid-19-Patienten träten in bis zu 80 Prozent der Fälle Störungen von Geruchs- und Geschmackssinn auf. "Ein neurologisches Symptom als Indiz dafür, dass das Nervensystem mit einbezogen ist", so Berlit.

15:00 Uhr - 42 Bewohner eines Altenheims in Bramsche mit Coronavirus infiziert

In einem Altenheim in Bramsche bei Osnabrück sind 42 Bewohner mit dem Coronavirus infiziert worden. 16 von ihnen mussten ins Krankenhaus gebracht werden, zwei sind inzwischen gestorben, wie der Landkreis Osnabrück am Dienstag mitteilte. Bei sieben der 91 Mitarbeiter war ein Test positiv. Der Gesundheitsdienst habe inzwischen strenge Auflagen für die Einrichtung erlassen. So wurde angeordnet, dass die infizierten Bewohner, die Kontaktpersonen und die gesunden Bewohner voneinander getrennt betreut werden müssen.

Am Mittwoch vergangener Woche hatte das Heim gemeldet, dass ein Bewohner mit dem Coronavirus infiziert sei. Laut Landkreis hatte es dabei angegeben, umfangreiche Maßnahmen zur Hygiene und Isolation in der Wohngruppe umzusetzen. Am Samstag habe der Kreis allerdings einen Hinweis erhalten, dass es in dem Heim bereits mehr als 20 Menschen mit erhöhter Temperatur gebe und die hygienischen Zustände unzureichend seien. Eine Kontrolle bestätigte die Hinweise, woraufhin von den Bewohnern Abstriche gemacht und ins Labor geschickt wurden.

Inzwischen überwache der Landkreis, ob die verhängten Auflagen auch beachtet werden. Das Personal werde geschult. Eine Evakuierung des Heimes sei im Moment nicht sinnvoll, hieß es.

14:45 Uhr - USA: Mehr als 1.300 Tote an einem Tag

In den USA sind an einem Tag 1343 Menschen nach einer Infektion mit dem neuartigen Coronavirus gestorben. Das ging am Dienstag aus den Daten der amerikanischen Universität Johns Hopkins für den Montag hervor. Am Sonntag waren es noch rund 1200 Tote gewesen. Insgesamt sind demnach in den USA bislang rund 11 000 Menschen infolge einer Infektion mit der von dem Virus verursachten Lungenkrankheit Covid-19 gestorben.

Die Zahl der bekannten Infektionen mit dem Virus Sars-CoV-2 lag am Dienstagmorgen (Ortszeit) der Johns Hopkins Uni zufolge bei rund 370 000. Die USA, ein Land mit 330 Millionen Einwohnern, haben damit die höchste Infektionszahl aller Länder. Die Fallzahlen lassen sich wegen der unterschiedlichen Testquote und erwarteten hohen Dunkelziffer jedoch nur begrenzt vergleichen.

14:40 Uhr - Boris Johnsons Zustand soll stabil sein

Der Gesundheitszustand des britischen Premierministers Boris Johnson ist nach Regierungsangaben stabil. Johnson hatte die Nacht auf der Intensivstation eines Londoner Krankenhauses verbracht. Ein Regierungssprecher äußerte sich am Dienstag in London zum Zustand des Premiers.

Der 55-Jährige musste bislang auch nicht an eine Beatmungsmaschine angeschlossen werden. Dem Regierungschef werde zwar Sauerstoff zugeführt, aber er "atmet selbstständig ohne jegliche Unterstützung".

Der Premier wurde am Montag im St. Thomas' Hospital wegen seiner anhaltenden Corona-Beschwerden untersucht, als sich plötzlich sein Zustand deutlich verschlechterte. Johnson hatte am 27. März mitgeteilt, dass er sich mit dem neuartigen Virus angesteckt hat.

14:22 Uhr - 101-Jährige schleicht sich aus Seniorenheim, um Tochter zum Geburtstag zu besuchen

Eine 101-Jährige hat sich in Braunschweig aus einem Seniorenheim geschlichen, um ihre Tochter zu besuchen. Die Poliezi griff die ältere, offensichtlich orientierungslose Dame auf, und vermutete, dass sie im nahegelegenen Seniorenheim wohne. Das bestritt die Frau nach Polizeiangaben. "Vielmehr gab sie an, dass sie zusammen mit ihrer Tochter in Rühme wohnen würde. Die Beamten entschieden sich dazu, der Frau zu helfen und sie nach Hause zu bringen", teilte die Polizei mit.

Die Tochter klärte die Situation auf, die 101-Jährige wohnte seit 2 Wochen in dem Seniorenheim, vermisse sie aber sehr. Wie die Polizei weiter mitteilte, hatte sich die einfallsreiche 101-Jährige aus einem Notausgang geschlichen, um ihre Tochter zum Geburtstag besuchen zu können. "Zumindest aus dem Streifenwagen heraus konnte sie ihre Tochter kurz sehen, bevor die Polizeibeamten sie zurück zu ihrer richtigen Anschrift fuhren", erklärte die Polizei, die auf die Einhaltung des Besuchs- und Kontaktverbots für Menschen in Altenheimen bestehen musste.

13:30 Uhr: Söder: "Menschenleben gehen vor Shoppingtouren"

CSU-Chef Markus Söder hat vor einem Rückfall in der Corona-Epidemie gewarnt. Auch nach Ostern könne nicht alles plötzlich wieder so sein, wie es einmal war. Zwar zeige sich, dass die getroffenen Maßnahmen wirkungsvoll seien. "Solange es keinen Impfstoff gibt, bleibt Corona aber eine Herausforderung", sagte Söder. "Wir sind noch lange nicht über den Berg". Er appellierte an die Bürger, geduldig zu sein. "Freiheit ist ein unglaublich hohes Gut. Leben aber auch. Wir bringen beides in eine angemnessene Balance". Eine zu frühe Lockerung der Maßnhamen könne fatale Folgen haben: "Viele in der Welt, die das am Anfang unterschätzt haben, wären froh, wenn sie so reagiert hätten wie Deutschland", so Söder. Eine Aufhebung der Beschränkungen könne nur stufenweise erfolgen.

Zugleich sprach sich der bayerische Ministerpräsident dafür aus, in Abstimmung mit anderen Bundesländern zu handeln. Die Testkapazitäten sollen massiv ausgeweitet werden. Eine künftige Maskenverpflichtung für öffentliche Bereiche hält er für "hoch wahrscheinlich". Außerdem müssten "Lehrpläne und Noten der Situation entsprechend angepasst werden", sagte Söder.

13:04 Uhr: Spanien - Positive Tendenz bei Corona-Zahlen setzt sich fort

In Spanien hat sich die positive Tendenz im Kampf gegen die Corona-Pandemie am Dienstag weiter fortgesetzt. Innerhalb von 24 Stunden kletterte die Zahl der registrierten Neuinfektionen nur um vier Prozent auf rund 140.000. Das war zwar etwas mehr als noch am Montag, jedoch sehr viel weniger als noch vor einer Woche. Zu Beginn der Krise waren sogar Anstiege von mehr als 20 Prozent verzeichnet worden. Auch die Zahl der Todesfälle stieg wieder leicht an - jedoch wurden gleichzeitig Tausende Patienten als geheilt aus den Krankenhäusern entlassen. 

Seit Montag wurden nach Angaben des Gesundheitsministeriums 743 Tote verzeichnet. Insgesamt sind damit im besonders heftig von Covid-19 betroffenen Spanien fast 13.800 Menschen in Zusammenhang mit dem Virus gestorben. Binnen 24 Stunden wurden aber fast 2.800 erkrankte Patienten als genesen gemeldet. Somit sind schon mehr als 43.000 Betroffene wieder gesund.

12:57 Uhr - Paris verschärft Regeln: Tagsüber kein Sport im Freien mehr

Die Stadt Paris verschärft die ohnehin strengen Ausgangsbeschränkungen weiter und verbietet Sport an der frischen Luft zwischen 10 und 19 Uhr. Die neue Regelung gelte ab Mittwoch, teilten Bürgermeisterin Anne Hidalgo und die Polizeipräfektur am Dienstag mit. Sport sei weiterhin zwischen 19 Uhr und 10 Uhr erlaubt, wenn der Andrang auf den Straßen am geringsten sei. 

Paris hatte bereits vor drei Wochen alle Parks und Grünflächen geschlossen und Sportlerinnen und Sportler so auf die Fußgängerwege gedrängt. Außerdem sind Spaziergänge und Sport im ganzen Land auch nur noch im Radius von einem Kilometer zur Wohnung und eine Stunde am Tag erlaubt.

12:44 Uhr - Jens Spahn: Wichtig, konsequent zu bleiben

"Gerade jetzt, wo das Wetter schöner wird und Ostern vor der Tür steht, spüren wir die Einschränkungen besonders schmerzhaft", erklärte Bundesgesundheitsminister Jens Spahn in einer gemeinsamen Pressekonferenz mit Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann. Auch ihm falle es schwer, Besuche bei seinen Eltern zu Ostern in diesem jahr auszusetzen. "Es ist wichtig, konsequent zu bleiben", sagte der CDU-Politiker.

Kretschmann lässt offen, wann die Kontaktbeschränkungen gelockert werden können. "Wir können nur soviel sagen: Es wird Schritt für Schritt gehen", sagt Kretschmann in Stuttgart. "Bis dahin kann ich Sie nur um eiserne Geduld bitten." Auch Spahn betonte, die kommenden Tage seien entscheidend - bevor nach Ostern über mögliche Lockerungsmaßnahmen gesprochen werden könne.

12:01 Uhr - Daniel Günther (CDU) hofft auf Lockerungen nach Ostern

Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Daniel Günther (CDU) hofft auf eine schrittweise Lockerung der Corona-Auflagen nach Ostern. "Die Schließung etwa von Restaurants und Cafés war auch deshalb nötig, weil der Abstand nicht eingehalten wurde - anfangs war auch nicht das Bewusstsein für die notwendigen Verhaltensregeln vorhanden. Das ist jetzt anders", sagte Günther der Wochenzeitung "Die Zeit". Da, wo es räumlich möglich sei, den Abstand zu wahren, könne man Regelungen auch wieder lockern, so der 46-Jährige.

Günther nannte den 14. April als entscheidendes Datum. Dann wollen die Ministerpräsidenten mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) über eine mögliche Lockerung der massiven Einschränkungen des öffentlichen Lebens beraten. "Wir müssen den Menschen eine klare Perspektive aufzeigen", sagte Günther.

11:17 Uhr - Ethikrat: Nie zu früh für Diskussion über Lockerungsmaßnahmen

Der Deutsche Ethikrat hat in einer Pressekonferenz erklärt, es sei nie zu früh für Diskussionen über Lockerungsmaßnahmen. Dass noch kein Zeitpunkt für ein Ende der Kontaktsperre gesetzt worden sei, sei richtig. Doch es müsse neben der sachlichen auch die soziale Dimension betrachtet werden und den Menschen Hoffnung gegeben werden.

"Es darf, ja es muss, einen Ideenwettbewerb um Vorschläge geben", sagte Theologe Peter Dabrock mit Blick auf Maßnahmen zum Abbau der Einschränkungen. "Wir müssen weg von einem Alles-oder-Nichts-Denken und -Handeln."

11:06 Uhr - Düsseldorf: Ostergottesdienste im Autokino

Trotz der Corona-Krise sollen Gläubige in einem Düsseldorfer Autokino Ostergottesdienste besuchen können. Geplant sei ein ökumenischer Gottesdienst an Karfreitag, ein katholischer am Ostersonntag und ein evangelischer an Ostermontag, sagte ein Sprecher des Veranstalters der Deutschen Presse-Agentur. Beginnen sollen die Live-Gottesdienste jeweils um 11 Uhr.

Nach Angaben der Evangelischen Kirche in Düsseldorf sollen in dem Autokino ein Podest und ein Altar aufgebaut werden. Am Freitag führen demnach Stadtdechant Heidkamp und Superintendent Heinrich Fucks durch den ökumenischen Gottesdienst.

11:03 Uhr - Japan ruft Notstand für Tokio und sechs Provinzen aus

Japans Regierungschef Shinzo Abe hat wegen der Ausbreitung des Coronavirus den Notstand für Tokio und sechs andere Provinzen ausgerufen. Die Maßnahme tritt am Mittwoch in Kraft und gilt bis zum 6. Mai für Tokio, die drei Nachbarprovinzen Chiba, Kanagawa und Saitma sowie Osaka, Hyogo und Fukuoka. Damit dürfen die Behörden die Bürger anweisen, in ihren Häusern zu bleiben, sowie die Schließung von Schulen und anderen Einrichtungen verordnen.

Eine harte Abschottung wie in Italien oder Frankreich ist das aber nicht. Bürger können bei Missachtung weder belangt werden, noch können Firmen gezwungen werden, zu schließen. Doch dürften die Aufrufe der Behörden psychologischen Druck auf das Volk ausüben, sie zu befolgen.

10:35 Uhr - RKI kündigt App "Corona-Datenspende" an

Im Rahmen der Pressekonferenz hat das Robert-Koch-Insitut eine neu App im Kampf gegen das Coronavirus vorgestellt, die ab dem heutigen Dienstag zum Download verfügbar ist. Die App "Corona-Datenspende" soll auf freiwilliger Basis dazu dienen, besser einschätzen zu können, wo und wie sich das Coronavirus ausbreitet - dafür ist neben der App ein Fitnessarmband oder eine Smartwatch nöitg. Mehr zur "Corona-Datenspende"-App lesen Sie hier.

10:15 Uhr - RKI: Todesfall-Zahlen steigen, immer mehr Ältere erkranken

RKI-Präsident Dr. Lothar Wieler bei der Pressekonferenz am Dienstag 07.04.2020
Robert-Koch Institut: Präsident Dr. Lothar Wieler bei der Pressekonferenz am Dienstag
© ntv

In der Pressekonferenz des Robert-Koch Instituts am Dienstagvormittag erklärte RKI-Präsident Lothar Wieler, dass die Todesfall-Zahlen und die Erkrankungen älterer Mitbürger ansteigend seien. Dies liege unter anderem an den Coronavius-Ausbrüchen in Pflegeheimen. Verstorbene in Deutschland seien im Durchschnitt 80 Jahre alt, rund 1.400 Coronavirus-Tote seien 70 Jahre oder älter.

Nach Angaben Wielers sind Coronavirus-Erkrankte in Deutschland im Schnitt 48 Jahre alt. "Männer und Frauen sind gleich betroffen", sagte Wieler. Die Zahl der Genesenen schätzt das RKI auf 33.300.

09:39 Uhr - Bundesliga hofft auf Geisterspiele, Formel 1 plant Geisterrennen

Die Coronavirus-Krise legt weiterhin auch weltweit den Sport lahm. Die Deutsche Fußball Liga und die Bundesliga-Vereine hoffen, die Saison ab Mai mit Geisterspielen zu Ende spielen zu dürfen. Nach der Absage der ersten Saisonrennen der neuen Formel-1-Saison will offenbar auch die Königsklasse des Motosports einen ähnlichen Weg gehen. Die Formel 1 plant Geisterrennnen, das erste könnte in Silverstone steigen.

+++ Alle aktuellen Entwicklungen im Sport während der Coronavirus-Krise lesen Sie im Live-Ticker aus dem Sport-Ressort +++

09:10 Uhr - Altmaier will deutsche Produktion von Schutzmaterialien vorantreiben

Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) hat die Produktion von Schutzausrüstung für medizinisches Personal durch deutsche Firmen angemahnt. "Jetzt müssen wir dafür sorgen, dass hier in Deutschland Unternehmen anfangen zu produzieren, und zwar nicht irgendwann, sondern schon sehr bald", sagte er am Dienstag im ZDF-"Morgenmagazin".

Angesichts der Coronavirus-Krise sind Masken und andere Schutzausrüstung wie Anzüge derzeit weltweit knapp. Altmaier bekräftigte das Vorhaben von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU), die Abhängigkeit von internationalen Märkten bei diesen Produkten zu verringern.

08:35 Uhr - Gesundheitszustand des britischen Premiers Boris Johnson unverändert

Der an Covid-19 erkrankte britische Premierminister Boris Johnson liegt weiter auf der Intensivstation eines Londoner Krankenhauses. Sein Gesundheitszustand sei unverändert, sagten zwei Personen aus seinem Umfeld der Nachreichtenagentur Reuters. Johnson wurde am Montagabend auf die Intensivstation verlegt und mit Sauerstoff versorgt. Die Regierung sprach von einer Vorsichtsmaßnahme für den Fall, dass Johnson beatmet werden müsse.

08:30 Uhr - Corona-Hotspot Mitterteich hebt bundesweit erste Ausgangssperre auf

Drei Wochen nach dem Verhängen der bundesweit ersten weitreichenden Corona-Ausgangssperre im oberpfälzischen Mitterteich sind die Vorschriften vorzeitig gelockert worden. Seit diesem Dienstag gelten in der Kleinstadt nun dieselben Ausgangsbeschränkungen wie in ganz Bayern - die Übersicht über die Regelungen in den einzelnen Bundesländern finden Sie hier.

Das Infektionsgeschehen im Stadtgebiet Mitterteich weise keine signifikanten Unterschiede zum restlichen Landkreis Tirschenreuth mehr auf, hatte der Landkreis am Montag nach einer Sitzung des Krisenstabes Katastrophenschutz mitgeteilt. Die strengeren Regeln in der Mitte März besonders vom Coronavirus betroffenen 6.500-Einwohner-Gemeinde sollten ursprünglich bis einschließlich diesen Donnerstag gelten.

08:11 Uhr - Corona-Genesener Friedrich Merz: "Mir geht es wieder gut"

Friedrich Merz, Kandidat auf den CDU-Vorsitz, hat bei Guten Morgen Deutschland sein erstes TV-Interview nach seiner Coronavirus-Erkrankung gegeben. "Mir geht es wieder gut", sagte Merz. Er habe eine "leichte bis mittelschwere Grippe" gehabt, die ungewöhnlich lange angedauert habe, so der CDU-Politiker. Merz erklärte im RTL-Interview, er sei froh, weder in seiner Familie noch unter seinen politischen und freundschaftlichen Kontakten Menschen angesteckt zu haben. Das komplette Interview sehen Sie hier.

07:47 Uhr - Grünen-Chefin Baerbock warnt: Lern-Nachteile für Kinder aus sozial schwachen Familien

Potsdam: Grünen-Chefin Annalena Baerbock (39) im RTL/ntv Frühstart
Annalena Baerbock im RTL/ntv Frühstart aus Potsdam
© RTL

Im RTL/ntv-Frühstart hat Grünen-Chefin Annalena Baerbock vor den Folgen der Schulschließungen in der Coronavirus-Krise für Kinder aus sozial schwachen Familien gewarnt. "Kinder, die zuhause nicht so lernen können wie andere, fallen in der schulischen Leistung mit jeder Woche zurück", sagte Baerbock im Frühstart.

In der Frage nach der Aufnahme von Flüchtlingen (mehr dazu in der Frühstart-Meldung hier), die auf den griechischen Inseln in überfüllten Lagern ohne hygienische Versorgung festsitzen, stellte die Grünen-Chefin klar: "Wir müssen Schutzbedürftige dort rausholen." Dass die Bundesregierung seit der Ankündigung 1.500 unbegleitete Flüchtlinge nach Deutschland zu holen, nichts mehr getan habe, sei "ein Unding", so Baerbock weiter. "'Deutschland first' wäre das schlimmste, was wir tun können", erklärte die 39-Jährige mit Blick auf den Kampf gegen die wirtschaftlichen Folgen der Coronavirus-Pandemie und forderte bessere europäische Zusammenarbeit.

07:27 Uhr - Aktuelle Zahlen aus Deutschland und der Welt

Land Infizierte Todesfälle
Deutschland 103.375 1.810
USA 368.241 10.910
Spanien 136.675 13.341
Italien 132.547 16.523
Frankreich 98.984 8.911
Großbritannien 52.279 5.373
Weltweit 1.374.892 74.808

Quelle: Johns Hopkins University

07:05 Uhr - Fleischerverband: Das Osterlamm ist sicher

Auch wenn Ostern in diesem Jahr im Zeichen der Corona-Pandemie steht, ist zumindest die Versorgung mit dem Osterbraten gesichert. Obwohl in Deutschland weniger Schafe gezüchtet als verzehrt werden, ist der Nachschub an Lammfleisch nach Angaben des Deutschen Fleischer-Verbands (DFV) nicht ins Stocken geraten. Sowohl die in vielen Metzgereien angebotenen regionalen Produkte als auch Importe aus Neuseeland sind erhältlich.

"Damit können die Kunden auch zu Ostern gut versorgt werden", sagte Reinhard von Stoutz, Mitglied der Geschäftsleitung des DFV. Bei Schaf- und Ziegenfleisch liegt der Selbstversorgungsgrad nach Daten des Landwirtschaftsministeriums bei unter 40 Prozent - was umgekehrt bedeutet, dass der Importanteil mehr als 60 Prozent beträgt.

06:34 Uhr - Diskussion über Mängel in der Pflege bei "Hart aber fair"

"Fünfzig Prozent der Pflegeanbieter in der Bundesrepublik sind kommerziell. Das ist fatal und jetzt im Moment tatsächlich tödlich", erklärte Altenpflegerin Silke Behrendt-Stannies am Montagabend bei "Hart aber fair". In der ARD-Talkshow ging es dabei weniger um Lösungen für die Coronavirus-Krise als um das Aufzeigen der Mängel in der Pflege - wie unser Überblick zeigt.

06:27 Uhr - Umfrage: Mehrheit der Deutschen hat keine Angst vor schwerer Erkrankung

Das neue Coronavirus hat die Ängste der Deutschen vor einer schweren Erkrankung laut einer aktuellen Umfrage bisher kaum befeuert. Im Vergleich zu 2019 stieg diese Sorge lediglich moderat um sechs Punkte von 35 auf 41 Prozent, heißt es in einer repräsentativen Sonderumfrage der R+V-Versicherung zu den Ängsten der Deutschen. Das sei in diesem Bereich der zweitniedrigste Wert seit 1992.

Den niedrigsten (35 Prozent) gab es im vergangenen Jahr. "Das ist eine sensationelle Nachricht. Das hat mich echt erstaunt", sagt Manfred Schmidt, Politikwissenschaftler an der Universität Heidelberg, der die Langzeit-Studie seit 15 Jahren auswertet. Die Bundesbürger wirkten erstaunlich sorglos - oder cool.

04:00 Uhr - Höchster Anstieg bisher in Mexiko

Mexiko verzeichnet seinen bislang höchsten Anstieg an Corona-Fällen binnen eines Tages. Das Land registrierte 296 Neuinfektionen. Insgesamt seien damit bislang 2439 Fälle erfasst. Die Totenzahl liege bei 125. Der stellvertretende Gesundheitsminister Hugo Lopez-Gatell erklärt, die Fälle würden noch erheblich zunehmen. Es sei wichtig, mehr medizinische Fachkräfte einzustellen.

Alle Entwicklungen vom 6. April lesen Sieh hier in der Chronologie des Montages.