Wenige Tage nach dem Abstellen der Maschinen

Archie Battersbee: Das ist die offizielle Todesursache

Archies Mutter Hollie: "Er hat bis zum Ende gekämpft" 12-Jähriger stirbt nach Mutprobe im Internet
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12-Jähriger stirbt nach Mutprobe im Internet
Archies Mutter Hollie: "Er hat bis zum Ende gekämpft"

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Archie Battersbees (†12) Fall bewegte und beschäftigte seine Familie, Gerichte und die Menschen weit über die Grenzen Großbritanniens hinaus monatelang. Im April fand seine Mutter ihn bewusstlos zu Hause, der Junge lag monatelang im Koma. Am 6. August 2022 um elf Uhr deutscher Zeit beendeten Ärzte die lebenserhaltenden Maßnahmen des Jungen. Nun wurde die offizielle Todesursache bekannt.

Lese-Tipp: Therapeutin erklärt: Das kommt jetzt auf Archies (†12) Mutter zu

Obduktionsbericht: Hirnverletzung nach Strangulation

Im Obduktionsbericht heißt es, Archie Battersbee sei an einer Hirnverletzung infolge einer Strangulation gestorben. Das berichtet die britische Zeitung Daily Mail.

Im Video: Finales Urteil - Komapatient Archie Battersbee wird sterben

Finales Urteil: Komapatient Archie Battersbee wird sterben Maschinen werden endgültig abgestellt
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Maschinen werden endgültig abgestellt
Finales Urteil: Komapatient Archie Battersbee wird sterben

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Was ist mit Archie Battersbee (†12) passiert?

Warum genau Archie Battersbee am 7. April ins Koma fiel, weiß niemand genau. Seine Mutter fand ihn mit einer um den Hals gewickelten Binde. Sie vermutet, dass der Junge an einer Online-Challenge teilgenommen und sich, unbeabsichtigt, selbst verletzt habe.

Seine Eltern kämpften seitdem vor Gericht für ihn: Nach einem Gerichtsurteil des britischen High Court Mitte Juli sollten die Maschinen, die ihn am Leben hielten, erstmals abgestellt werden. Hollie Dance und Paul Battersbee zogen jedoch vor das Londoner Berufungsgericht, um Einspruch einzulegen – ohne Erfolg. Erst Ende Juli hatten drei Berufungsrichter ihr finales Urteil abgegeben und entschieden, dass die Ärzte die lebenserhaltenden Maßnahmen des hirntoten Jungen rechtmäßig beenden dürfen. Ein Prozess-Krimi folgte. Am Ende mussten die Eltern das Urteil akzeptieren und ihren Sohn gehen lassen. (sli)