GESCHÄTZT 64 Milliarden – so viele Zigaretten wurden letztes Jahr geraucht. Und das kostet die Konsumenten im Schnitt 46 Euro - im Monat! Zusätzlich zieht das Geschäft mit den E-Zigaretten an. Doch egal in welcher Form: Rauchen schädigt nahezu jedes Organ des Körpers, kann zu Krebs-, Atemwegs- oder Herz-Kreislauf-Erkrankungen führen. Der Abschied vom Glimmstängel lohnt sich also – und einige gelingt der sogar ganz gut:Mein Sohn war schon da und ich hatte nach der Geburt wieder gedacht und dachte dann so morgens beim Abgeben: äh dieser kalte Rauch ist ja ekelhaft. Und dann hab ich von heute auf morgen aufgehört, Feierabend. Ja hat sich einfach so ergeben, hat nicht wehgetan. Aber warum fällt es vielen so schwer, mit dem Rauchen aufzuhören?
Kaum ist das Zigarettenende entzündet, erreicht das enthaltene Nikotin in 7 Sekunden unserem Gehirn. Hier setzt es unter anderem das Glückshormon Dopamin frei, das uns kurzzeitig in einen Zustand von Glück und Entspannung versetzt. Doch dieses Hoch ist flüchtig. Bereits nach wenigen Minuten fällt der Dopaminpegel ab. Was steigt, ist das Verlangen nach dem nächsten Zug.
Spezielle Produkte sollen bei der Raucherentwöhnung unterstützen, helfen aber nicht immer:
Kaugummis hab ich früher mal benutzt, aber das hat bei mir gar nichts genutzt – leider. Laut einer Studie schaffen es von 70 %, die aufhören wollen, nur 3-7 % nach einem Jahr abstinent zu bleiben. Mit professioneller Unterstützung soll sich die Erfolgsrate aber auf 40 % erhöhen lassen – und das macht doch Mut!