Unser WM-TickerDaumen drücken! So kann Deutschland jetzt schon weiterkommen

Felix Nmecha bringt Deutschland in Führung.
Sichert sich Deutschland im zweiten WM-Spiel gegen die Elfenbeinküste schon das Ticket für die K.-o.-Runde?
Imago

Jetzt gilt’s für unsere DFB-Stars!
Bei der Fußball-WM 2026 in den USA, Kanada und Mexiko (11. Juni bis 19. Juli) wollen die Schützlinge von Bundestrainer Julian Nagelsmann die vergangenen beiden Blamagen bei Weltmeisterschaften vergessen lassen. Denn zweimal war zuletzt bereits in der Gruppenphase Schluss – das soll sich in diesem Jahr ändern! Klappt das? Und was hat dieses XXL-Turnier mit 48 Mannschaften und 104 Spielen sonst noch Spannendes zu bieten? Mit unserem Live-Ticker verpasst ihr nichts!

Lese-Tipp: Unglaubliche Zahlen! So kühl blicken wir Deutschen auf die WM 2026

Wie weit kommt Deutschland bei der WM 2026? Hier abstimmen!

Der Live-Ticker von RTL.de zur Fußball-WM 2026 – hier verpasst ihr nichts!

Filter
Jan Luhrenberg

SO kann Deutschland gegen die Elfenbeinküste schon weiterkommen

Wer die Vorrunde dieser Fußball-WM durchdringen will, sollte sich mit Mathematik gut auskennen. Der neue Modus des XXL-Turniers sieht vor, dass neben allen Siegern und allen Zweiten aus den zwölf Gruppen auch die acht besten Dritten weiterkommen.

Die Teams, die am zweiten WM-Spieltag den Sprung in die K.-o.-Runde schaffen können, wollen aber nicht rechnen – und dafür so schnell wie möglich Klarheit. Auch das deutsche Team von Bundestrainer Julian Nagelsmann hat nach dem 7:1-Start gegen Debütant Curaçao die Chance, vorzeitig die erste Hürde bei dieser WM zu nehmen.

Notwendig für die sichere Qualifikation nach zwei Spielen ist die Maximalausbeute von sechs Punkten. Die DFB-Elf kann also am Samstag (22 Uhr/ZDF und MagentaTV) gegen die Elfenbeinküste bereits das Ticket für die Runde der letzten 32 lösen. Sollte in dem Falle Ecuador im Anschluss nicht gegen Curaçao gewinnen, wäre vorzeitig auch der Gruppensieg perfekt.

Wie Deutschland kann auch die Elfenbeinküste mit einem Sieg am Samstag in Toronto vorzeitig die Qualifikation perfekt machen. In allen anderen Gruppen gilt ebenfalls: Die siegreichen gestarteten Teams würden mit einem weiteren Erfolg vorzeitig in die nächste Runde einziehen. Das sind: Mexiko, Südkorea (beide Gruppe A), Schottland (Gruppe C), USA, Australien (beide Gruppe D), Schweden (Gruppe F), Frankreich, Norwegen (beide Gruppe I), Argentinien, Österreich (beide Gruppe J), Kolumbien (Gruppe K) sowie England und Ghana (beide Gruppe L).
Jan Luhrenberg

Es geht um sein Alter! Neuer Rekord für Cristiano Ronaldo

Fußball-Superstar Cristiano Ronaldo hat sich einen weiteren Rekord geholt – einfach, weil er alt ist. Mit 41 Jahren und 132 Tagen ist der Portugiese seit dem Anstoß des WM-Spiels am Mittag (Ortszeit) in Houston der älteste Feldspieler, der jemals bei einer FIFA-Endrunde in der Startelf stand, wie der Datendienstleister Opta errechnete. Der mehrmalige Weltfußballer besetzte gegen die Demokratische Republik Kongo wie gewohnt die Sturmposition in der portugiesischen Auswahl, die zu den Mitfavoriten auf den Titel zählt.
Jan Luhrenberg

Mit dem Fahrrad zur WM! Deutscher lebt seinen Fan-Traum 

Eine so lange und auch beschwerliche Anreise zum ersten WM-Spiel der deutschen Fußball-Nationalmannschaft dürfte kaum ein anderer Fan auf sich genommen haben. Der Karlsruher Jakob Alberti reist seit knapp zwei Jahren auf dem Fahrrad um die Welt - und legte für die DFB-Auswahl einen für ihn bedeutenden Zwischenstopp in den USA ein.

„Ich wollte immer schon mal zu einer Fußball-WM“, erzählte der 26-Jährige im Gespräch der Deutschen Presse-Agentur in Houston. Das Weltereignis in den USA, Kanada und Mexiko habe „grob gepasst“ in seine Reiseroute. „Da habe ich vor zwei Jahren gesagt, ich versuche auf jeden Fall, zur Fußball-WM zu radeln“. 

Inzwischen hat Alberti eigenen Angaben zufolge 26.000 Kilometer hinter sich. Mit dabei sind nur wenige Taschen, auf seinem Rad kleben Aufkleber mit den Flaggen der bereisten Länder. Ein Höhepunkt der Reise? Lässt sich schwer benennen, sagte der Deutsche. „Es gibt auch viele Momente, in denen wenig passiert“, in Wüsten etwa. „Aber es sind in diesen zwei Jahren so viele Dinge passiert, ich kann kein Highlight herauspicken“, sagte er.

Das 7:1 der DFB-Auswahl gegen Außenseiter Curaçao am vergangenen Sonntag in Houston sei dennoch sehr besonders gewesen. „Am Stadion einzuradeln, war mega emotional“, sagte der 26-Jährige. „Ich habe mich einfach nur gefreut und die ganze Zeit gelacht.“ Den Zwischenstopp erreicht zu haben, sei ein „extremes Gefühl“ gewesen. „Richtig verarbeiten konnte ich es noch nicht“, sagte Alberti.

Nach der WM soll die Reise weitergehen, die den Weltenbummler wieder zurück nach Karlsruhe führt. Während des Turniers bleibt das Rad aber erst einmal in Houston bei einer Gastfamilie. „Und dann werde ich dem deutschen Team so gut es geht hinterherreisen, mit dem Bus, Zug, Anhalter, vielleicht mal Flug“, sagte er. „Vielleicht nehmen mich deutsche Fans mit.“ Tickets für die weiteren Vorrundenspiele hat er bislang nicht. Sein Wunsch: „Hoffentlich werden wir Weltmeister.“
Manuel Lippert

Messi-Bonus? Ja, nein, vielleicht

Mit seinen drei Treffern beim 3:0-Sieg von Argentinien gegen Algerien egalisierte Lionel Messi Miroslav Kloses WM-Rekord (16 WM-Tore). Doch eigentlich hätte es so weit nicht kommen dürfen. In der 31. Minute hatte der argentinische Superstar beim Stand von 1:0 Algeriens Kapitän Aissa Mandi mit offener Sohle an der Wade erwischt. Während Schiedsrichter Szymon Marciniak die Aktion nicht ahndete und auch der VAR sich nicht einschaltete, meint Patrick Ittrich. „Für mich ist das eine Rote Karte“, sagte der Bundesliga-Schiedsrichter bei MagentaTV. Und weiter: „Wir haben diverse Beispiele aus der Bundesliga, wo das mit Rot bestraft wurde. Er wollte das nicht, ohne Frage, aber das ist kein Grund, keine Rote Karte zu geben.“

Einen Messi-Bonus sieht Ittrich aber nicht als Grund für die milde Entscheidung. „Ich bin immer vorsichtig mit solchen Aussagen, weil ich als Schiedsrichter immer nach bestem Wissen und Gewissen handle.“

Am Ende blieb Messis übles Foul ungesühnt. Der Rest ist Miro-Klose-Geschichte ...
Für dieses Foul hätte Lionel Messi mit Rot vom Platz fliegen müssen, meint Bundesliga-Schiedsrichter Patrick Ittrich.
Für dieses Foul hätte Lionel Messi mit Rot vom Platz fliegen müssen, meint Bundesliga-Schiedsrichter Patrick Ittrich. Imago
Manuel Lippert

Türkischer Sender suspendiert WM-Kommentator

Da war wohl jemand nicht ganz wach. Weil er beim Kommentieren des WM-Spiels zwischen Neuseeland und dem Iran (2:2) minutenlang beide Teams verwechselte, zieht der türkische TV-Sender TRT seinen Kommentator Murat Ekrem Çimen von der WM ab.

Ganze vier Minuten dauerte es, bis ihm der Lapsus auffiel. Da nämlich zeigten die TV-Kameras Irans Kapitän Mehdi Taremi (33) im weißen Trikot von hinten. Bis dato hatte der Kommentator des türkischen Staatsfernsehens gedacht, die Neuseeländer spielten in Weiß und nicht in blauen Jerseys.

Der Sender dazu: „Der betreffende Kommentator wurde im Rahmen des Untersuchungsverfahrens aus dem WM-Übertragungsteam in den USA abgezogen und wird die Turnierübertragungen nicht fortsetzen. Für TRT ist es inakzeptabel, dass eine Persönlichkeit mit über 30 Jahren Erfahrung in der Sportberichterstattung einen solchen Fehler begeht. TRT toleriert keinerlei Praktiken, die gegen die Übertragungsstandards bei nationalen und internationalen Veranstaltungen verstoßen, die Millionen von Zuschauern erreichen.“
Manuel Lippert

Kriegt der Held von Kap Verde jetzt doch seine Mama in die USA?

Die sensationelle WM-Premiere ihres Sohnes hatte die Mutter von Kap Verdes Fußballheld Vozinha verpasst. Mit Hilfe des US-Außenministeriums soll sie beim zweiten Auftritt aber live dabei sein. Wie ein Sprecher laut eines CNN-Berichts mitteilte, versuche das Außenministerium, der Mama des 40 Jahre alten Keepers ein Visum auszustellen und sie so in die Vereinigten Staaten zu bringen. 

Nach dem sensationellen 0:0 der Afrikaner zum Auftakt gegen den Europameister Spanien hatte Vozinha erklärt, dass seine Mutter „wegen eines Visaproblems und der damit verbundenen Kosten“ nicht in Atlanta sein konnte. „Wir haben es nicht rechtzeitig geschafft, und ich würde mir wünschen, dass sie hier wäre“, sagte der Torhüter.

Kap Verde gehört zu den 50 Ländern, deren Staatsangehörige dazu verpflichtet sind, eine Kaution in Höhe von bis zu 15.000 US-Dollar für ein Visum zu hinterlegen. So viel Geld hatte die Familie spontan nicht übrig.

Vozinha, dessen Follower-Zahlen bei Instagram seit Beginn des Spiels gegen die Spanier auf über elf Millionen in die Höhe geschossen sind, trifft in der Nacht zu Montag (00.00 Uhr/ARD und MagentaTV) mit Kap Verde in Miami auf Uruguay. Dann soll auch seine Mama vor Ort sein. Laut des Berichts besitzt sie derzeit allerdings keinen gültigen Reisepass.
Manuel Lippert

Erst mal nur noch Haertz, Unda und Paloic? Adidas geht das V aus 

Fans von Kai Havertz, Alexander Pavlovic und Deniz Undav haben derzeit ein ernsthaftes Problem. Ausrüster Adidas ist bei der Beflockung der Buchstabe V ausgegangen. Derzeit können Anhänger der DFB-Elf online keine Originaltrikots von Havertz, Pavlovic und Undav bestellen. Ein entsprechender Bericht der Bild wurde von Adidas bestätigt. Aufgrund der hohen Nachfrage sei es „kurzfristig zu Engpässen bei der Verfügbarkeit des Buchstabens V“, gekommen. 

Der Ausrüster gab aber sofort Entwarnung. Die Flocks sollen „in Kürze“ online wieder bestellbar sein.
Jan Luhrenberg

WM-Experte Klopp feiert Geburtstag mit Sport-Legenden

Startrainer Jürgen Klopp hat seinen 59. Geburtstag teilweise mit Dirk Nowitzki verbracht. Der frühere Meistermacher von Borussia Dortmund und des FC Liverpool traf sich am Vormittag am Rande der Fußball-WM mit dem einstigen Top-Basketballer – zum Padel-Tennis, wie der Experte des Bezahlsenders MagentaTV vor der Übertragung der Partie Frankreich gegen Senegal erzählte. „Es war unglaublich. Wir hatten den Tag unseres Lebens. Auch wenn ich deutlich älter geworden bin heute“, sagte Klopp. 

Der gebürtige Schwabe bekam auch noch ein Geburtstagsständchen von seinen Magenta-Kollegen im Stadion – unter anderem von den Ex-Weltmeistern Mats Hummels und Thomas Müller, die jeweils einen Luftballon hochhielten. „Was schenkt man einem Mann, er schon alles hat: ein Geburtstagsständchen, ein schräges Geburtstagsständchen“, sagte Klopp lächelnd, der von Moderator Johannes B. Kerner noch ein Törtchen überreicht bekam.
Manuel Lippert

Jetzt ist Messi so gut wie Klose

Das ging schnell. Mit seinem Dreierpack beim 3:0-Sieg Argentiniens gegen Algerien ist Lionel Messi (38) in Sachen WM-Tore mit Miroslav Klose (48) gleichgezogen. Seine drei Treffer im WM-Auftaktspiel des Titelverteidigers waren seine WM-Tore 14, 15 und 16. Damit zog der argentinische Superstar in der ewigen WM-Torschützenliste mit Klose gleich. Der hatte seinen 16. WM-Treffer beim epischen 7:1 im Halbfinale der WM 2014 gegen Brasilien erzielt. Jetzt ist sein WM-Rekord eingestellt.

Für Klose allerdings kein Ding. „Ich rechne damit, dass mein Rekord in diesem Turnier fällt“, hatte der Trainer des 1. FC Nürnberg vor der WM in der Süddeutschen Zeitung gesagt.

Messis Dreierpack seht ihr unten im Video!
Thomas Lipke

DFB-Team begegnete giftiger Schlange 


Joshua Kimmich zeigt im deutschen WM-Camp seine ganz weiche Naturfreund-Seite. Ein Baum hat es ihm besonders angetan. Bei einem anderen Camp-Bewohner hält der DFB-Kapitän aber lieber Abstand. 
Der DFB-Kapitän entdeckt im deutschen WM-Camp in Winston-Salem gerade nicht nur den Trainingsplatz, sondern auch die Natur von North Carolina. Besonders eine „immergrüne Magnolie” hat es dem Kapitän der deutschen Nationalmannschaft angetan.

Joshua Kimmich schwärmt von seinem „krassen Baum”
„Das kenne ich so nicht aus Deutschland”, sagt Kimmich über die Magnolie. In seinem eigenen Garten steht zwar auch so ein Baum, doch der mache längst nicht so viel her. „Der in meinem Garten blüht nie und ist auch nicht so groß”, erzählt der 31-Jährige.

Schon bei der Heim-EM zeigte Joshua Kimmich seine grüne Seite. Damals kümmerte er sich liebevoll um einen Bonsai. Jetzt ist es also die Magnolie, die für Begeisterung sorgt.

Im WM-Camp begegnet Kimmich einer giftigen Schlange
Ganz so entspannt läuft es mit der Tierwelt allerdings nicht. Denn im Camp haben Kimmich und Co. bereits eine Schlange gesehen. „Da wurde uns gesagt, dass die giftig ist, auch wenn man vom Biss nicht gleich stirbt”, berichtet er.

Seitdem bewegt sich der Nationalspieler lieber vorsichtig durchs Grüne. Wenn man auf so eine Schlange trete, könne das „übel ausgehen”, erklärt Kimmich. Sein Fazit: lieber mit Respekt nähern.
Ein tierischer Nachfolger für EM-Kanarienvogel Ringo ist damit noch nicht gefunden. Zwar flitzen rund um das Camp viele Eichhörnchen über die Bäume. Kimmich scherzt aber trocken, dass man da erst einmal hinterherkommen müsse.
Manuel Lippert

Die perfekte pinke Welle

Man muss nicht sonderlich aufmerksam sein um zu sehen, dass viele Spieler bei der WM mit pinken Fußballschuhen auflaufen. Vorab: Es ist keine Hommage an Lennart Karl. Vielmehr haben alle großen Sportartikelhersteller wie Nike, Adidas und Puma pinke Schlappen auf den Markt gebracht. Der Grund: Maximale Sichtbarkeit, hoher Wiedererkennungswert, hoher Kontrast zum saftigen Grün (wenn denn gewässert wurde), insbesondere bei Kurzclips in den sozialen Medien.

Grundsätzlich bringen Ausrüster zu großen Turnieren wie die Fußball-WM immer neue Modelle und neue sogenannte Colorways auf den Markt. Und in diesem Jahr ist die Wahl eben auf die Signalfarbe Pink gefallen, die offenbar bei vielen Spielern auf Gegenliebe stößt.
Friedrich Merz
Donald Trump
Jan Luhrenberg

Merz schenkt Trump unser Nationalmannschafts-Trikot 

Kanzler Friedrich Merz hat Donald Trump beim G7-Gipfel mit einem Geburtstagsgeschenk passend zur Fußball-WM überrascht: Der CDU-Chef überreichte dem US-Präsidenten ein Trikot in den Farben der deutschen Fußball-Nationalmannschaft. Spielername: Trump. Nummer: 47. Der Republikaner ist der 47. Präsident der Vereinigten Staaten, wo derzeit die Fußballweltmeisterschaft ausgetragen wird. Am Sonntag feierte er seinen 80. Geburtstag.

Merz überreichte das Trikot vor einer Arbeitssitzung zur Lage in der Ukraine an Trump. Dieser hatte zu dem Zeitpunkt bereits am runden G7-Tisch Platz genommen. Merz ging zu seinem Platz, wickelte das Shirt aus einem Papier und ging auf Trump zu. Der Präsident nahm das Trikot im Sitzen entgegen.

Wie viel ihm das Leibchen des viermaligen Weltmeisters bedeutet, ist schwer einzuschätzen: Trump gab Merz zum Dank die Hand, drehte sich dann aber schnell wieder dem Tischgeschehen zu. In einem erneuten Anlauf überreichte Merz, der schräg hinter Trump stand, das Shirt. Trump hielt es mit Namen und Nummer auf der Rückseite in die Kameras. Dann legte der Präsident das Shirt zusammengewickelt auf den Tisch neben sich.
Donald Trump hat jetzt auch ein Deutschland-Trikot
Donald Trump hat jetzt auch ein Deutschland-Trikot. Imago
Jan Luhrenberg

Greenpeace attackiert FIFA-Boss für Privatjet-Reisepläne

Die Umweltorganisation Greenpeace hat FIFA-Präsident Gianni Infantino (56) für seine Pläne kritisiert, bei der Fußball-WM täglich zwei Spiele zu besuchen. „Dass Funktionäre täglich in extrem klimaschädlichen Privatjets fliegen, vermittelt nicht gerade den Eindruck, dass die FIFA die Ursachen des Klimawandels oder ihre eigene Verantwortung, Teil der Lösung zu sein, erkannt hat“, sagte John Hocevar von Greenpeace USA The Athletic.

Sowohl das Portal als auch die englische Tageszeitung The Guardian berichten unter Bezug auf nicht näher genannte FIFA-Quellen, dass Infantino zwei Begegnungen pro Tag sehen möchte und dafür auch einen von Sponsor Qatar Airways zur Verfügung gestellten Privatjet nutzt. Bei der Weltmeisterschaft in den USA, Kanada und Mexiko mit insgesamt 104 Begegnungen sind enorme Distanzen zu überwinden, um diese Bestrebungen in die Tat umzusetzen. 

In einer Stellungnahme der FIFA an The Athletic hieß es: „Wie wir stets betont haben, hat die FIFA Regeln aufgestellt, die den Rahmen für Flüge und Reisen aller FIFA-Funktionäre festlegen.“ Demnach reise der FIFA-Präsident «regelmäßig gemeinsam mit den zuständigen Funktionären zu geschäftlichen und turnierbezogenen Anlässen und ist bestrebt, die FIFA-Mitgliedsverbände zu besuchen, wann immer es ihm möglich ist», schrieb der Weltverband weiter.

Laut FIFA erfolgen die Reisen aber nicht nur mit Charterflügen in Privatjets, sondern auch mit regulären Linienflügen. „Je nachdem, welche Option unter den jeweiligen Umständen effizienter und kostengünstiger ist. Die FIFA kommt für die Reisekosten auf“, hieß es.
Anzeige:
Empfehlungen unserer Partner

Fußball-WM 2026 ist das größte Turnier der FIFA-Geschichte

Vom 11. Juni bis 19. Juli steigt in den USA, Mexiko und Kanada die Fußball-Weltmeisterschaft – das größte Turnier der FIFA-Geschichte. Insgesamt 48 Nationalteams kämpfen in 104 Spielen um den Titel. Das Eröffnungsspiel wird am 11. Juni im legendären Aztekenstadion in Mexiko-Stadt angepfiffen, das Finale am 19. Juli (beide 21 Uhr/MagentaTV und ZDF) im MetLife Stadium in New York. TV-Fans in Europa benötigen ein besonderes Stehvermögen: Zahlreiche Partien werden wegen der Zeitverschiebung erst spätabends oder nachts angepfiffen.

Wer sind die Favoriten bei der Fußball-WM 2026?

Titelverteidiger Argentinien gehört mit Superstar Lionel Messi erneut zum engsten Favoritenkreis – auch wenn offen ist, welche Rolle der inzwischen 38-Jährige noch spielen wird. Ebenfalls hoch gehandelt werden WM-Dauerbrenner wie Frankreich, Spanien, England und Brasilien. Allerdings: Bislang gab es außerhalb des europäischen Kontinents mit Spanien (2010 in Südafrika) und Deutschland (2014 in Brasilien) erst zwei Weltmeister aus Europa.

Wie stehen die deutschen Chancen bei der Fußball-WM 2026?

Unter Bundestrainer Julian Nagelsmann wirkt die Mannschaft nach den enttäuschenden Turnieren der vergangenen Jahre stabiler. Ein Titelgewinn wäre nach den Vorrunden-Blamagen von 2018 und 2022 dennoch eine große Überraschung. Das Achtelfinale scheint realistisch, danach wird vieles von Form, Auslosung und Momentum abhängen. In der Vorrunde warten zunächst Curacao (14. Juni), die Elfenbeinküste (20. Juni) und Ecuador (25. Juni) als Gegner auf die DFB-Elf.

Unsere Jungs für die USA! Das ist Julian Nagelsmanns WM-Kader

Was ist bei der Fußball-WM 2026 neu?

Die WM wird größer denn je: Statt bislang 32 nehmen erstmals 48 Teams teil. Dadurch steigt die Zahl der Spiele von 64 auf 104. Von den zwölf Vierergruppen erreichen jeweils die zwei besten Mannschaften sowie die acht besten Gruppendritten die K.-o.-Runde. Dadurch gibt es erstmals ein Sechzehntelfinale, für die Finalisten steigt die maximale Zahl der Spiele somit von sieben auf acht. Außerdem wird das Turnier erstmals in drei Ländern gespielt – den USA, Mexiko und Kanada. Für die FIFA ist die WM ein gigantisches Prestigeprojekt, Kritiker sprechen dagegen von einer weiteren Aufblähung des Kalenders.

Video-Tipp: Kreative Fußball-Snacks zur Fußball-WM 2026

Wo sind die Spiele der Fußball-WM 2026 im TV zu sehen?

In Deutschland zeigt die Telekom mit einem Abo von MagentaTV alle 104 WM-Spiele live, davon 44 exklusiv. Die öffentlich-rechtlichen Sender ARD und ZDF übertragen insgesamt 60 Partien im Free-TV, darunter die Spiele der deutschen Nationalmannschaft, das Eröffnungsspiel, die Halbfinals und das Finale. So kann jeder in den Genuss dieser XXL-WM kommen! (mit sid)

Verwendete Quellen: SID