Unser WM-Ticker„Denkzettel”! Hohn für Deutschland nach Ecuador-Enttäuschung

June 25, 2026, Rutherford, New Jersey, USA: Germany midfielder Joshua Kimmich (6) during the June 25th FIFA World Cup 2026 matchup between Ecuador and Germany at MetLife Stadium in East Rutherford, New Jersey. (Credit Image: © Jess Stiles/ZUMA Press Wire
Nach der Niederlage gegen Ecuador sind die DFB-Stars bitter enttäuscht.
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Deutschland hat die Vorrunde bei der WM geschafft, aber im letzten Spiel gegen Ecuador einen heftigen Dämpfer kassiert!
Im RTL.de-Liveticker seid ihr ganz nah beim XXL-Turnier in den USA, Kanada und Mexiko mit 48 Mannschaften und 104 Spielen dabei.

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Jan Luhrenberg

„Denkzettel"! Hohn für Deutschland nach Ecuador-Enttäuschung

Die deutsche Nationalmannschaft verliert ihr letztes WM-Gruppenspiel gegen Ecuador verdient mit 1:2 (1:1) und geht angeschlagen ins Sechzehntelfinale. Die Weltpresse bestaunt Ecuadors Auftritt und sieht das Selbstvertrauen der DFB-Auswahl beim Start in die K.o.-Runde angekratzt. Internationale Pressestimmen zum dritten Gruppenspiel im Überblick:
  • Daily Mail (England): „Die Südamerikaner verleihen ihrer Kampagne neuen Schwung, weil ein Patzer von Manuel Neuer den Underdogs in New Jersey den Sieg schenkt."
  • The Guardian (England): „Hochverdienter Sieg! Deutschland traf nach zwei Minuten, doch Ecuador weigerte sich einfach, sein Schicksal hinzunehmen. In den verbleibenden 88 Minuten (...) waren sie die bessere Mannschaft, und ihre Belohnung für diese Aufholjagd ist ein sicherer Platz in der K.o.-Runde."
  • Marca (Spanien): „Goldenes Tor von Plata! La Tri kämpfte sich gegen ein Deutschland zurück, dessen Form bei dieser Weltmeisterschaft nachlässt und dessen Status als potenzieller Titelkandidat nun wie ein Mantel wirkt, der nicht mehr passt."
  • AS (Spanien): „Das heldenhafte Ecuador sicherte sich in letzter Minute den Einzug ins Sechzehntelfinale nach einem sensationellen Sieg gegen ein schwaches Deutschland. Ecuador präsentierte sich auf denkbar schwierigstem Terrain und demonstrierte unbändigen Kampfgeist."
  • El Universo (Ecuador): „Ecuador schrieb eines der größten Kapitel seiner WM-Geschichte, indem es den viermaligen Weltmeister Deutschland mit 2:1 besiegte. Dieser Sieg markiert den ersten Sieg der La Tri überhaupt gegen eine Mannschaft, die bereits den WM-Pokal gewonnen hat.“
  • La Hora (Ecuador): „Ecuador lieferte eine seiner komplettesten Leistungen des Turniers ab. Nicht nur drehte es das Ergebnis gegen eine Mannschaft voller Stars, sondern es war auch über weite Strecken der Partie überlegen und zeigte Intensität, einen guten Umgang mit dem Ball und eine Persönlichkeit, die Hoffnung macht, weiterhin Geschichte bei der WM zu schreiben. Einmal mehr haben wir Ecuadorianer gezeigt, dass es immer möglich ist."
  • Gazzetta dello Sport (Italien): „Ecuador feiert: Sieg gegen Deutschland und Einzug ins Sechzehntelfinale – Plata entscheidet, Neuer mit Unsicherheit (...). Neben der Niederlage droht auch ein Kratzer im Selbstvertrauen.“
  • Blick (Schweiz): „Denkzettel für Deutschland – Ecuador weint vor Glück. Kann es den Deutschen egal sein? Sie sind schon vor dem Spiel gegen Ecuador Gruppensieger. Aber es ist den Deutschen ganz sicher nicht egal. Es fuchst sie, dass sie bisher an dieser WM nie zu null gespielt haben. Und auch gegen Ecuador schaffen sie es nicht. Im Gegenteil. Am Ende gibt's sogar zwei Gegentore.“ 
  • Tages-Anzeiger (Schweiz): „Deutschland stolpert über Ecuador: Selbst Joker Undav konnte es nicht verhindern. Nach einem Traumstart hat Deutschland das Spiel aus der Hand gegeben und sicherte dadurch Ecuador das Weiterkommen.“ 
  • Krone (Österreich): „Schwache Deutsche gehen gegen Ecuador k.o.“
Jan Luhrenberg

Der nächste Deutschland-Gegner: zu 99 Prozent Paraguay

Den Gruppensieg hatte sich die deutsche Fußball-Nationalmannschaft schon vor der abschließenden 1:2-Vorrundenniederlage bei der WM gegen Ecuador gesichert – nun scheint auch festzustehen, auf welchen Gegner das Team von Julian Nagelsmann im Sechzehntelfinale trifft: Laut der Plattform „Football meets Data" kommt es am Montag in Boston (22.30 Uhr MESZ, ZDF/MagentaTV) mit einer Wahrscheinlichkeit von 99 Prozent zum Duell mit Paraguay. 

Das Team aus Südamerika hat die Gruppe D hinter den USA und Australien als Dritter abgeschlossen und gehört Stand Freitagmorgen deutscher Zeit mit vier Punkten und einem Torverhältnis von 2:4 mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit zu den acht besten Gruppendritten. Paraguay hatte sich in seinem abschließenden Gruppenspiel 0:0 von Australien getrennt.

Rein theoretisch kämen als mögliche deutsche Gegner in der ersten K.o.-Runde auch noch Schottland und Schweden in Frage, laut Football meets Data ist die Wahrscheinlichkeit hierfür aber verschwindend gering: Sie liegt bei einem beziehungsweise unter einem Prozent. 

Schon vor dem Turnier hatte festgestanden, dass der Sieger der deutschen Gruppe E im Sechzehntelfinale auf einen Dritten der Gruppen A, B, C, D oder F treffen wird. Ursprünglich hatte es 495 mögliche Konstellationen für die Verteilung der acht besten Gruppendritten der insgesamt zwölf Gruppen auf das Sechzehntelfinale gegeben. Die erst- und zweitplatzierten jeder Gruppe ziehen automatisch in die K.o.-Phase ein.
Jan Luhrenberg

DFB-Star Goretzka plötzlich im Ecuador-Partybus

Leon Goretzka wurde schnell stutzig. Mit einem Becher in der Hand war der Fußball-Nationalspieler über den Parklatz des WM-Stadions in East Rutherford gelaufen, er wollte nach dem 1:2 gegen Ecuador im letzten Gruppenspiel nur in den Bus und weg - aber er brauchte zwei Anläufe: Zunächst stieg er fälschlicherweise in den „Partybus" des euphorisierten Gegners. 

Immerhin konnte er sich so kurz wie ein Sieger fühlen, denn er blickte dort wohl in viele glückliche Gesichter. Goretzka drehte noch im Fahrerbereich um, bog links um die Ecke und stieg dann doch ins richtige Gefährt. Die beiden blauen Hyundai-Busse, optisch durchaus sehr ähnlich, aber jeweils mit Flagge und riesigem Landesnamen bedruckt, standen direkt nebeneinander.
Jan Luhrenberg

Sein Fehler? Das sagt Manuel Neuer nach dem Ecuador-Gegentor

Manuel Neuer hat die Frage nach einem Torwartfehler beim Siegtreffer Ecuadors gegen die deutsche Fußball-Nationalmannschaft energisch verneint. „Auf gar keinen Fall“, schloss der Rekordschlussmann seine ausführliche Erklärung zur Ursache und zum Ablauf der fatalen Situation in der 77. Minute, als Gonzalo Plata den Ball über seine fangbereiten Arme zum entscheidenden 2:1 für die der Südamerikaner ins Tor schoss.

Neuer wirkte bei der Fragerunde im WM-Finalstadion von East Rutherford klar in seiner Meinung. „Jeder Torwart, der schon einmal gespielt hat, der weiß, dass ich mich so zu dem Ball hinstellen muss. Das ist wie, wenn ein Spieler zum Ball geht, und der eine, der kommt halt eine Fußspitze vor dem anderen dran. Ich schaue natürlich auf die Verlängerung, auf das, was vorn passiert“, erläuterte der 40-Jährige.

Für Neuer war es im dritten Spiel der XXL-WM bei seinem Comeback bereits der vierte Gegentreffer. Obwohl es das erste Tor war, bei dem er eine zumindest unglückliche Figur abgab, wurden nach der Niederlage im letzten Gruppenspiel kritische Fragen zum bisherigen Turnierauftritt gestellt. 

Bundestrainer Julian Nagelsmann stärkt indes seinen Torhüter nach den bisherigen Gegentoren der DFB-Elf in der WM-Vorrunde. „Es ist wieder extrem ärgerlich für Manu, dass er so die Winner-Aktion leider noch nicht hatte. Die Abschlüsse waren alle eklig“, sagte Nagelsmann nach der 1:2-Niederlage gegen Ecuador bei MagentaTV.
Jan Luhrenberg

Trotz DFB-Pleite! Nächste Top-Quote für ARD

Ihr letztes Vorrundenspiel bei der Fußball-WM hat die deutsche Nationalmannschaft mit 1:2 (1:1) gegen Ecuador verloren – der ARD dabei jedoch erneut eine starke Quote beschert. Den schwachen Auftritt des Teams von Bundestrainer Julian Nagelsmann sahen am späten Donnerstagabend deutscher Zeit durchschnittlich 18,47 Millionen Zuschauer im Ersten. Der Gesamt-Marktanteil lag bei 71,9 Prozent. Nicht einberechnet sind Livestreams und die Anteile von MagentaTV, wo das Spiel ebenfalls zu sehen war.

Die Übertragung der Partie in der ARD übertraf knapp die Zahlen des zweiten Gruppenspiels gegen die Elfenbeinküste (2:1). Den Sieg des DFB-Teams hatten im ZDF am Samstag durchschnittlich 18,26 Millionen Zuschauer verfolgt. Der Marktanteil lag mit 72,1 Prozent bei diesem Spiel allerdings leicht höher. Die stärksten Werte erzielte die ARD mit der Übertragung des deutschen Auftaktspiels gegen Curacao (7:1), das mehr als 24 Millionen Fans gesehen hatten. 

Ein besonders hohes Interesse rief das Spiel gegen Ecuador in der ARD in der Altersgruppe der 14- bis 49-Jährigen hervor: Hier lag der Marktanteil bei 76,7 Prozent. Ihr Sechzehntelfinale bestreitet die deutsche Mannschaft am Montag (22.30 Uhr, MESZ), dann wird wieder das ZDF übertragen. ARD und ZDF zeigen bei der WM in den USA, Mexiko und Kanada zusammen 60 der 104 Spiele. Bei MagentaTV sind alle Partien live zu sehen. 
Roger Saha
Zähne zusammenbeißen und erst dann gucken: Das bittere 2:1 von Ecuador im VIDEO
Roger Saha

Sichtlich bedient: Julian Nagelsmann

AP Photo/Steve Luciano
Wir hatten einen super Start. Leider haben wir direkt nach dem Tor angefangen, Harakiri bei der Positionierung zu machen. Dann wird es schwer. Für Ecuador ging es um alles, das hat man gemerkt, sie standen auf dem Gaspedal. Ich kann aber auch von keinem meiner Spieler sagen, dass er nicht Gas gegeben hat. Das ist mir zu plakativ. Wir müssen aus den Umschaltmomenten mehr machen.
Jan Luhrenberg
Roger Saha

Bastian Schweinsteiger: "Großer Erfolg für Ecuador"

Er habe sich von der Deutschen Nationalmannschaft mehr erwartet. "Wir sind nicht Weltspitze, wir sind auch nicht schlecht."
Roger Saha

Kimmich: "Das war eine verdiente Niederlage"

Ecuador
Leroy Sané
Roger Saha

Dämpfer gegen Ecuador: DFB-Team verliert beim Vorrundenabschluss 


So wird es nichts mit dem Titel. Die DFB-Elf liefert ein ganz schwaches Spiel gegen Ecuador ab. Sanés erstes Turniertor ist zu wenig. Auch der Edeljoker kann die erste Turnierpleite nicht verhindern. 

Inmitten der ecuadorianischen Fußball-Party schlichen die deutschen Fußballer sichtlich bedient vom Rasen des WM-Finalstadions, Bundestrainer Julian Nagelsmann diskutierte indes noch heftig mit Schiedsrichterin Tori Penso. Es half alles nichts. Vor den Toren New Yorks hat die deutsche Nationalmannschaft auch mit Super-Joker Deniz Undav die Einstimmung aufs erste K.o.-Spiel gründlich verpasst. 
Nach dem zweitschnellsten Tor in der deutschen WM-Historie durch Leroy Sané nach 1:49 Minuten verlor das DFB-Team in East Rutherford gegen Ecuador mit 1:2 (1:1). Nilson Angulo (9.) und Gonzalo Plata (77.) wendeten die Partie für die Südamerikaner, die nach dem ersten Turniersieg das Weiterkommen ausgelassen bejubelten. Nationaltrainer Sebastian Beccacece war kaum mehr zu bändigen.
Der bislang schwächste Turnierauftritt der DFB-Auswahl vor 80.663 Zuschauern vertrieb erstmal alle Träume von einer New-York-Rückkehr beim Endspiel am 19. Juli. Die Defensive um Abwehrchef Jonathan Tah wackelte in der zweiten Hälfte bedenklich. Auch Rekordtorwart Manuel Neuer agierte beim zweiten Gegentor viel zu zögerlich. Und im Vorwärtsgang fehlten klare Aktionen und Durchsetzungsvermögen. 
«Wir sind gut ins Spiel gekommen, gehen früh in Führung. Wir haben dann wieder zu viele Ballverluste, laden dadurch den Gegner ein und machen ihn stark. In der zweiten Halbzeit war es eine verdiente Niederlage. (...) Trotzdem ist nichts passiert zum Glück», sagte Kapitän Joshua Kimmich und ergänzte: «Wir dürfen uns keine weitere Niederlage erlauben, das ist klar. Wir dürfen nicht in jedem Spiel ein, zwei Gegentore bekommen. Wir müssen die Ballverlustquote minimieren. Dann können wir auch jeden schlagen.»
Im Sechzehntelfinale am kommenden Montag (22.30 Uhr/ZDF und MagentaTV) in Foxborough muss sich das Team von Bundestrainer Julian Nagelsmann deutlich steigern, egal auf welchen Gruppendritten man dann trifft.

Undav weiter nur Joker

Als Schiedsrichterin Penso - die Amerikanerin war zum zweiten Mal bei der WM im Einsatz - das Spiel anpfiff, musste Deutschlands WM-Torjäger Deniz Undav wieder auf der Bank Platz nehmen. Ungeachtet der drei Tore des Stuttgarters in den ersten beiden Partien setzt Nagelsmann weiter auf dessen Joker-Qualitäten. «Wer ist der Spieler im Kader, der der Finisher ist? Wir haben nicht allzu viele Spieler im Kader mit der Quote von Deniz. Dieser klassische Finisher im Kader ist nur er», begründete der Bundestrainer seine Entscheidung in der ARD.
Trotzdem musste Nagelsmann zwei Änderungen vornehmen. Den angeschlagenen Nathaniel Brown, dessen Wechsel zum FC Bayern laut Medienberichten feststehen soll, ersetzte David Raum. Und für Nico Schlotterbeck, für den die WM nach dem Bänderriss am Knöchel gelaufen ist, rückte Antonio Rüdiger in die Innenverteidigung.
Schlotterbeck war aber als moralische Unterstützung auf Krücken im Stadion - und wurde von den Fans entsprechend gefeiert. «Ein super Zeichen», lobte Nagelsmann. «Er hätte auch sagen können: Ich fliege in den Urlaub.»

Schwache erste Halbzeit trotz Traumstart

So musste der Dortmunder Verteidiger allerdings mit ansehen, wie sich seine Teamkollegen bei Temperaturen von rund 30 Grad schwertaten und ein ganz schwaches Spiel absolvierten. Mit der Körperlichkeit der robust auftretenden Ecuadorianer hatten Jamal Musiala und Co. ihre Probleme, das deutsche Offensivspiel war oftmals zu ungenau.
Dabei hatte das DFB-Team noch einen optimalen Start erwischt. Bereits nach 109 Sekunden durfte Sané über sein erstes Tor im fünften großen Turnier jubeln. Ein Treffer, der nach Meinung einiger Experten nicht hätte zählen dürfen. Denn zuvor hatte Aleksandar Pavlovic mit extrem hohem Bein den Ball gespielt und dabei auch den Kopf von Pedro Vite getroffen.
Der VAR griff aber nicht ein, und so war zugleich das zweitschnellste Tor im 115. deutschen WM-Spiel besiegelt. Nur Ernst Lehner war beim Spiel um Platz drei gegen Österreich 1934 noch schneller.

Raum mit Problemen - Fehler Nmecha

Danach übernahm aber Ecuador das Kommando. Viel lief über die deutsche linke Seite, wo Raum große Probleme hatte. Den entscheidenden Fehler beim Ausgleich machte aber der gegen die Elfenbeinküste noch überragende Nmecha. Beim Schuss von Angulo war Routinier Neuer im Tor dann machtlos. Ein Treffer, der das Stadion beben ließ. Die vielen in Gelb gekleideten Fans waren deutlich in der Überzahl. Kein Wunder, hat Ecuador doch in New York seine größte Community in den USA.
In der Folgezeit ging nicht mehr viel nach vorne auf deutscher Seite. Ein Distanzschuss von Nmecha (14.) und ein abgeblockter Schuss von Musiala (35.) - das war's. Entsprechend bedient stapfte Nagelsmann in die Kabine.
Zur zweiten Halbzeit kam Angelo Stiller für den schwachen Pavlovic, zumal der Münchner auch Gelb-vorbelastet war. Und es ging wieder vielversprechend los. Nach 30 Sekunden zeigte Penso nach einem ungeschickten Einsteigen gegen Kai Havertz auf den Elfmeterpunkt, doch der Strafstoß wurde wieder einkassiert, da in der Entstehung Sané seinen Gegenspieler gefoult hatte.

Undav kommt nach einer Stunde ins Spiel

Fußballerisch blieb es aber überschaubar. Die deutschen Fans riefen nach Undav - und wurden von Nagelsmann nach einer Stunde erhört. Der Torjäger kam für Havertz ins Spiel. Chancen gab es aber kaum, einzig Sané kam noch zu einer guten Gelegenheit (76.).
Doch es waren die Südamerikaner, die alles nach vorne warfen. Nach einem Missverständnis zwischen Neuer und Jonathan Tah verpasste Plata knapp die Führung (72.), danach blockte Stiller in höchster Not einen Schuss von Kevin Rodriguez (77.) ab. Doch bei der anschließenden Ecke war es passiert. Plata spitzelte den Ball vor Neuer ins Tor. Der Bayern-Keeper machte keine gute Figur, aber auch Tah hatte seinen Gegenspieler nicht im Griff.
Jan Woitas/ dpa
Roger Saha

Undav trifft – aber nur das Außennetz

Kein Tor!
Roger Saha

7 Minuten Nachspielzeit

Geht noch was für Deutschland? Ecuador schenkt uns gar nichts und macht Druck, Druck, Druck.
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Fußball-WM 2026 ist das größte Turnier der FIFA-Geschichte

Vom 11. Juni bis 19. Juli steigt in den USA, Mexiko und Kanada die Fußball-Weltmeisterschaft – das größte Turnier der FIFA-Geschichte. Insgesamt 48 Nationalteams kämpfen in 104 Spielen um den Titel. Das Eröffnungsspiel wird am 11. Juni im legendären Aztekenstadion in Mexiko-Stadt angepfiffen, das Finale am 19. Juli (beide 21 Uhr/MagentaTV und ZDF) im MetLife Stadium in New York. TV-Fans in Europa benötigen ein besonderes Stehvermögen: Zahlreiche Partien werden wegen der Zeitverschiebung erst spätabends oder nachts angepfiffen.

Wer sind die Favoriten bei der Fußball-WM 2026?

Titelverteidiger Argentinien gehört mit Superstar Lionel Messi erneut zum engsten Favoritenkreis – auch wenn offen ist, welche Rolle der inzwischen 38-Jährige noch spielen wird. Ebenfalls hoch gehandelt werden WM-Dauerbrenner wie Frankreich, Spanien, England und Brasilien. Allerdings: Bislang gab es außerhalb des europäischen Kontinents mit Spanien (2010 in Südafrika) und Deutschland (2014 in Brasilien) erst zwei Weltmeister aus Europa.

Wie stehen die deutschen Chancen bei der Fußball-WM 2026?

Unter Bundestrainer Julian Nagelsmann wirkt die Mannschaft nach den enttäuschenden Turnieren der vergangenen Jahre stabiler. Ein Titelgewinn wäre nach den Vorrunden-Blamagen von 2018 und 2022 dennoch eine große Überraschung. Das Achtelfinale scheint realistisch, danach wird vieles von Form, Auslosung und Momentum abhängen. In der Vorrunde warten zunächst Curacao (14. Juni), die Elfenbeinküste (20. Juni) und Ecuador (25. Juni) als Gegner auf die DFB-Elf.

Unsere Jungs für die USA! Das ist Julian Nagelsmanns WM-Kader

Was ist bei der Fußball-WM 2026 neu?

Die WM wird größer denn je: Statt bislang 32 nehmen erstmals 48 Teams teil. Dadurch steigt die Zahl der Spiele von 64 auf 104. Von den zwölf Vierergruppen erreichen jeweils die zwei besten Mannschaften sowie die acht besten Gruppendritten die K.-o.-Runde. Dadurch gibt es erstmals ein Sechzehntelfinale, für die Finalisten steigt die maximale Zahl der Spiele somit von sieben auf acht. Außerdem wird das Turnier erstmals in drei Ländern gespielt – den USA, Mexiko und Kanada. Für die FIFA ist die WM ein gigantisches Prestigeprojekt, Kritiker sprechen dagegen von einer weiteren Aufblähung des Kalenders.

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Wo sind die Spiele der Fußball-WM 2026 im TV zu sehen?

In Deutschland zeigt die Telekom mit einem Abo von MagentaTV alle 104 WM-Spiele live, davon 44 exklusiv. Die öffentlich-rechtlichen Sender ARD und ZDF übertragen insgesamt 60 Partien im Free-TV, darunter die Spiele der deutschen Nationalmannschaft, das Eröffnungsspiel, die Halbfinals und das Finale. So kann jeder in den Genuss dieser XXL-WM kommen! (mit sid)

Verwendete Quellen: SID