Braunschweig testet klimafreundlichen AsphaltFahren Autos bald über Straßen aus Kiefernholz?

Können Straßen bald klimafreundlich sein?
Genau das wird in Braunschweig jetzt getestet. Auf einer 600 Meter langen Teststraße erproben mehrere Universitäten und die Stadt Braunschweig, ob sich Asphalt aus natürlichen Rohstoffen bewährt. Doch worum geht es bei dem Projekt und woraus ist die ökologische Straße zusammengesetzt?
Straßen zukünftig aus Kiefernholz und Harz?
Viele Straßen sind nach nur wenigen Jahren wieder rissig. Gleichzeitig belastet das für den Wiederaufbau nötige Erdöl das Klima. Das soll sich bald ändern, wenn es nach Forschern der TU Braunschweig geht. Die Idee: alten Asphalt wiederverwenden und mit biologischen Zusatzstoffen ergänzen. Gemeint sind damit etwa Kiefernholz und Harz.
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So wird der Bio-Asphalt hergestellt
Der Bio-Asphalt soll klimafreundlicher als herkömmlicher Straßenbelag sein. Ziel ist es nämlich, Bitumen zu ersetzen. Den braucht es, damit eine Straße zusammenhält. Die klebrige, schwarze Masse wird aus Erdöl hergestellt, aber ist nicht besonders klimafreundlich. „Das Ziel wäre, dass wir mit dieser neuen Asphaltmischung weniger Emissionen haben”, erklärt Forscherin Teresa Seifried von der TU Wien. Den Test im Labor hat der Öko-Baustoff schon bestanden. Ob er aber auch dem Härtetest standhalten kann, soll sich auf einer 600 Meter langen Straße in Braunschweig zeigen. Neben dem Kiefernholz-Asphalt werden parallel noch zwei weitere Belage mit Zusatzstoffen zur Temperaturabsenkung getestet.
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Ganz neu ist die Idee nicht
Schon vor mehr als 20 Jahren wurden in Nordfriesland Straßen mit einer rapsölhaltigen Mischung geflickt und auch in Hamburg gab es danach Versuche, in denen Cashew-Schalen als Bindemittel für Straßenbau eingesetzt wurden. Doch bislang waren die Versuche von noch nicht all zu großem Erfolg gekrönt. Ob sich das bald ändern wird, zeigt sich allerdings wohl erst in ein paar Jahren.
Verwendete Quellen: Eigene RTL-Recherche

































