DARAN droht der Hamburger CO2-Ausstieg zu scheitern!Diese Politiker zweifeln an Klimaneutralität bis 2040

Fünf von zehn!
So hoch ist laut Hamburgs Finanzsenator Andreas Dressel (SPD) die Wahrscheinlichkeit, dass Hamburg tatsächlich bis 2040 klimaneutral wird. Der Grünen-Landeschef geht sogar noch weiter: Auf einer Skala von eins bis zehn beziffert er die Wahrscheinlichkeit nur mit eins. Warum die Politiker so skeptisch sind.
Hamburger Politik ist auf Berlin angewiesen
Wie kann der geplante CO2-Ausstieg Hamburgs bis 2040 gelingen? Darüber diskutierten am Dienstagabend (10. März) in der Hamburger Sternschanze Finanzsenator Andreas Dressel (SPD) und der Landesvorsitzende der Hamburger Grünen, Leon Alam. Ein Punkt ist beiden besonders wichtig: Damit die Klimaneutralität innerhalb von nur 14 Jahren klappt, braucht Hamburg Unterstützung aus der Bundespolitik.
Aus Berlin kommen aber aktuell andere Signale: Die Bundesregierung weicht das Heizungsgesetz auf, Kanzler Merz setzt sich gegen das EU-weite Verbrenner-Aus bis 2035 ein. „Wir können in Hamburg ja nur das machen, was mit Bordmitteln, also landespolitischen, landesrechtlichen Möglichkeiten geht”, so Finanzsenator Dressel im RTL Nord-Interview. Wenn auf EU- oder Bundesebene Klimaschutz abgebaut werden sollte, würde es zu Verzögerungen kommen.
Grünen-Chef Alam blickt noch pessimistischer nach Berlin: „Die aktuellen Entwicklungen machen wenig Hoffnung darauf, dass die Bundesregierung da in die richtige Richtung geht.”
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Hamburg will bis 2040 klimaneutral werden
Am 12. Oktober 2025 entschieden die Hamburgerinnen und Hamburger, dass die Stadt nicht - wie bisher geplant - bis 2045, sondern schon bis 2040 klimaneutral werden soll. Das bedeutet: Industrie, Verkehr und Gebäude dürfen nur noch so viel CO2 ausstoßen, wie die Stadt kompensieren kann. Wenn Zwischenziele nicht eingehalten werden, muss die Stadtregierung umgehend nachsteuern – aber nur, falls sie selbst die Verzögerungen zu verantworten hat.

































