Mit voller Rotweinflasche erschlagen!Mann (37) gesteht, die Mutter des gemeinsamen Sohnes getötet zu haben

Auf perfide Weise wollte Dennis H. die Tat vertuschen.
Nach einem Streit erschlägt ein 37-Jähriger seine Ex-Partnerin (†34) mit einer Weinflasche. Dann wickelt er sie in Tücher und versteckt sie in einem Wandschrank. Erst ein beißender Verwesungsgeruch alarmiert die Nachbarn. 17 Monate später fällt das Urteil am Hamburger Landgericht.
Eva atmete Mageninhalt ein und starb
Bei der Urteilsverkündung am Freitagmittag (24. April) wird endlich klar, was am 14. November 2024 wirklich geschah: Dennis H. gesteht seiner Partnerin mit einer vollen Flasche Rotwein zweimal gegen den Kopf geschlagen zu haben. Die Frau erlitt schwere Verletzungen am Kopf: drei Platzwunden und einen großflächigen Trümmerbruch am Schädel. Eva-Maria P. verlor das Bewusstsein und starb wenig später in ihrer eigenen Wohnung in Hamburg-Altona. Die Untersuchen haben ergeben, dass sie Mageninhalt einatmete.
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Nach der Tat versuchte der Angeklagte, alles zu vertuschen: Er wischte Blutspuren weg, verließ kurz mit dem Hund die Wohnung und telefonierte sogar mit der Mutter des Opfers, heißt es in der Urteilsverkündung.

Später kehrte er zurück, wusch den leblosen Körper, wickelte ihn ein und versteckte ihn in einem Schrank, den er zusätzlich zustellte. Auch Handy und Laptop des Opfers entfernte er, sein eigenes zerstörte er. Die Leiche wurde erst zwei Wochen später entdeckt, nachdem Nachbarn einen unangenehmen Geruch in der Eva-Marias Wohnung gemeldet hatten.
Streit um Sohn eskaliert
Bei dem Streit soll es um den gemeinsamen Sohn gegangen sein, der zwar beim Vater lebt, aber guten Kontakt zu seiner Mutter hatte. Thema sei die ADHS-Diagnose des Elfjährigen gewesen und die Frage, wie es für ihn in der Schule weitergehen soll. Die Diskussion wurde immer hitziger, bis sie schließlich eskalierte.

Der Mann wurde am 10. September 2025 festgenommen, also knapp zehn Monate nach der Tat. Wenig später beginnt der Prozess. Die Ermittlungen gestalten sich schwierig, berichtet die Staatsanwaltschaft im Februar. Es gibt keine direkten Tatzeugen, keine Videoaufnahmen, kein klares Geständnis.
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Auch die Öffentlichkeit wird direkt zu Beginn des Prozesses ausgeschlossen. Es könnten „höchstpersönliche Umstände“ zur Sprache kommen, begründet die Vorsitzende Richterin Birgit Woitas die Entscheidung.
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Acht Jahre Haft für Dennis H.
Nach elf Prozesstagen und Zeugenvernehmungen im Umfeld der Beteiligten, folgt im Fall der getöteten Hamburgerin jetzt die Entscheidung: Das Gericht spricht den 37-Jährigen schuldig. Urteil: Acht Jahre Haft. Die Schuldfähigkeit des Angeklagten war nicht eingeschränkt. Heißt: Weder Alkohol, Medikamente noch eine psychische Ausnahmesituation spielten bei der Tat eine Rolle.
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Mit dem Urteil ist juristisch ein Schlussstrich gezogen, doch die Tat wird viele noch lange beschäftigen. Der gemeinsame Sohn lebt inzwischen in einem Kinderheim und wird vom Jugendamt betreut.
Dennis H. nahm die Urteilsbegründung regungslos zur Kenntnis.
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Verwendete Quellen: dpa, RTL-Recherche

































