Dieser Fall bewegte ItalienSpektakuläre Wende! Tod von Mutter (50) und Tochter (15) nach Festmahl war Mord

Es war Mord!
Das Schicksal von Antonella Di Jelsi (50) und ihrer 15-jährigen Tochter Sara Di Vita hat um die Weihnachtszeit Italien bewegt. Nach einem Festessen verschlechterte sich ihr Zustand plötzlich. Wenig später sind sie tot. Auch Vater Gianni Di Vita (55) muss im Krankenhaus behandelt werden. Zunächst vermuten die Ermittler eine Lebensmittelvergiftung – aber jetzt ergaben Laboruntersuchungen Spuren eines tödlichen Giftes.
Tod kurz nach Weihnachten
Am Abend des 23. Dezember 2025 genießt die Familie im italienischen Pietracatella ein vorweihnachtliches Festessen. Mutter Antonella, Vater Gianni und Tochter Sara verzehren Muscheln, Pilze und Fisch. Kurz darauf fühlen sich die Familienmitglieder unwohl. Am ersten und zweiten Weihnachtsfeiertag (25. und 26. Dezember) eilen sie in ein nahegelegenes Krankenhaus – werden aber beide Male wieder nachhause geschickt. Die Ärzte gehen von einer harmlosen Lebensmittelvergiftung aus. In der Nacht vom 27. auf den 28. Dezember kommen Mutter und Tochter ums Leben. Die Behörden glauben zunächst an verdorbenes Essen als Todesursache. Ein weiterer früher Verdacht: Rattengift, welches der Vater versehentlich von seiner Arbeit mitgebracht haben könnte. Ein tragisches Unglück, aber kein Verbrechen, so die Überzeugung – bis jetzt, als mehrere Gutachten dem Fall eine schockierende Wendung verleihen.
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Tödliches Gift im Blut nachgewiesen
Im Blut der beiden Toten konnten Experten das Gift Rizin nachweisen, so berichten es italienische Medien am Dienstag (31. März) übereinstimmend. Die Analysen eines italienischen Instituts seien von Laboren in der Schweiz und den USA bestätigt worden. Rizin wird aus Samen des Wunderbaums gewonnen, schon wenige Gramm können für Menschen tödlich sein. Eine spektakuläre Wendung in den Ermittlungen. Jetzt ermittelt die zuständige Staatsanwaltschaft wegen eines Doppelmordes gegen Unbekannt, so Medienberichte. Von einer Spur, wer für die Vergiftung verantwortlich sein könnte, ist noch keine Rede. (fga)
Verwendete Quellen: La Repubblica, RAI, La Stampa





























