Dieser Abschied wird zum AlbtraumUnfassbare Panne im Bestattungshaus! Fremde Tote trägt Kleid ihrer Mutter

ARCHIV - Särge stehen am 28.03.2012 in Berlin in einem Ausstellungsraum des Bestatters Woite. Foto: Maurizio Gambarini/dpa (zu dpa "Bestatter in Berlin unter zunehmendem Konkurrenzdruck" vom 09.03.2015) +++(c) dpa - Bildfunk+++
Eine Familie in Detroit wollte Abschied von ihrer verstorbenen Mutter nehmen – doch im Sarg lag eine fremde Frau, die sogar das Kleid und Make-up der Verstorbenen trug. (Symbolbild)
dpa, Maurizio Gambarini
von Martina Lewinski

Diese Familie erlebt bei der Beerdigung den Schock ihres Lebens.
Bianca Robinson möchte ihrer verstorbenen Mutter Kimberly Kaye Moore in einem Bestattungshaus in Detroit ein letztes Mal die Nägel und Wimpern machen. Doch als sie die Frau sieht, die für die Trauerfeier vorbereitet wurde, merkt sie schnell: Das ist nicht ihre Mutter. Trotzdem trägt die Tote Kimberlys Kleidung und wurde offenbar sogar mit deren Haarstyling und Make-up hergerichtet.

Ein fehlendes Muttermal bringt die Wahrheit ans Licht

Kimberlys Familie hatte sich darauf vorbereitet, am 18. September Abschied von der 61-Jährigen zu nehmen. Ihre Tochter Bianca kommt bereits vor der eigentlichen Trauerfeier in das Bestattungsunternehmen.

Schon beim Anblick der Toten kommen ihr Zweifel. Gewissheit bringt schließlich ein ganz persönliches Detail: Ihre Mutter hatte ein auffälliges Muttermal am Fuß – die Frau vor ihr nicht. „Das ist nicht meine Mama“, macht Bianca dem Mitarbeiter des Bestattungshauses klar.

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Auch ihr Bruder Byron Moore ist fassungslos. Die fremde Frau liege dort im Kleid seiner Mutter und sei mit deren Haaren beziehungsweise Perücke und Make-up für den Abschied vorbereitet worden, schildert er gegenüber dem lokalen Sender 7 News Detroit.

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Wurde Kimberly versehentlich eingeäschert?

Für die Familie folgt der nächste Schock. Nach ihrer Darstellung erklärt ein Mitarbeiter, dass es offenbar zu einer Verwechslung gekommen sei. Kimberly könnte bereits versehentlich eingeäschert worden sein. Dabei sollte die Einäscherung eigentlich erst nach der Abschiednahme stattfinden.

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Als mögliche Ursache für die Verwechslung soll ein Identifikationsschild am Zeh eine Rolle gespielt haben. Laut Familienangaben wurde ihnen erklärt, dass dieses möglicherweise nass geworden und abgefallen sei. Zwei Frauen seien ungefähr zur gleichen Zeit in das Bestattungshaus gebracht worden.

Familie wartet auf Antworten

Das Bestattungsunternehmen „Hutchison Funeral Home” entschuldigte sich für das, was die Familie erlebt habe, und kündigte eine interne Untersuchung an. Gleichzeitig gibt es inzwischen unterschiedliche Darstellungen darüber, was mit Kimberlys Asche geschah.

Die Familie erklärte zunächst, sie habe die Asche ihrer Mutter nicht erhalten. Das Bestattungshaus teilte später gegenüber FOX 2 Detroit dagegen mit, die Angehörigen hätten die angebotene Urne zunächst nicht angenommen, weil sie einen DNA-Test wollten. Das Unternehmen habe angeboten, diesen zu bezahlen.

Für Bianca und ihre Geschwister bleibt vor allem die Frage, wie eine derartige Verwechslung überhaupt passieren konnte. Aus einem geplanten letzten Abschied von ihrer Mutter wurde so eine Suche nach Antworten.

Verwendete Quellen: WXYZ/7 News Detroit, FOX 2 Detroit, People, oe24