Die Bildungsminister vollziehen eine Rolle rückwärtsBundesjugendspiele sollen wieder leistungsorientierter werden – was haltet ihr davon?

Zurück zu Stoppuhr und Maßband?
Bundesjugendspiele an Grundschulen sollen wieder leistungsorientierter werden können. In dritten und vierten Klassen soll künftig wieder der klassische Wettbewerbsmodus erlaubt sein – wenn die Schulen das wollen.
Bundesjugendspiele: Eher spielerischer Wettbewerb oder doch wieder härterer Wettkampf?
Die Bundesjugendspiele sollen nach dem Willen der Bildungsministerkonferenz auch an den Grundschulen wieder leistungsorientierter werden – sofern das im Interesse der Schulen ist. Künftig soll es in dritten und vierten Klassen wieder erlaubt sein, die Bundesjugendspiele in der Leichtathletik und im Schwimmen wieder im klassischen Wettbewerbsmodus durchzuführen. Bedeutet beispielsweise mit genauem Messen und Zeitnehmen.
Umfrage: Bundesjugendspiele sollen wieder mehr Wettkampf ermöglichen. Was sagt ihr dazu?
Seit dem Schuljahr 2023/2024 waren die jährlich stattfindenden Spiele für alle Grundschulkinder bis zur vierten Klasse nur noch als Wettbewerb und nicht mehr als Wettkampf organisiert worden. Davor war das nur in den ersten beiden Klassen der Fall gewesen. Die Reform hatte für viele Diskussionen gesorgt.
Video-Tipp: Klassische Bundesjugendspiele werden abgeschafft
„Wettbewerb, aber eben auch Wettkampf”
Zum nächsten Schuljahr seien nun wieder zwei Austragungsformen zulässig: „Wettbewerb, aber eben auch Wettkampf”, sagte die amtierende Präsidentin der Bildungsministerkonferenz, Bayerns Kultusministerin Anna Stolz (Freie Wähler). „Das unterstütze ich ausdrücklich, weil das am Ende eben auch eine positive Leistungskultur stärkt.” Die Schulen hätten aber Wahlfreiheit, betonte sie: ob in den betreffenden Klassenstufen beispielsweise nun wieder Zeiten und Weiten genau gemessen werden – oder wie zuletzt in Zonen oder ähnlichem.
Verwendete Quellen: dpa
































