Mutter (22) verzweifelt Wegen Herpes! Baby Maggie stirbt nur zehn Tage nach der Geburt

Die junge Mutter wusste nichts von der Gefahr!
Nur zehn Tage nach der Geburt stirbt Baby Maggie an einer schweren Herpesinfektion. Ihre Mutter Meg (22) hatte selbst schmerzhafte Bläschen im Mund – doch Ärzte sollen ihre Sorgen abgetan haben. Jetzt will sie andere Eltern warnen.
„Das Virus stammte von mir, und damit zu leben ist unerträglich schwer“
Eigentlich sollte die Geburt von Magnolia, liebevoll Maggie genannt, das Familienglück von Meg Edmonds (22) und ihrem Partner Ben Brookes (27) perfekt machen. Am 1. Februar kommt die Kleine in Großbritannien zur Welt. Doch nur zehn Tage später ist sie tot, wie die britische Daily Mail berichtet.
Die Ursache: eine schwere Infektion mit dem Herpes-Simplex-Virus Typ 1 (HSV-1), das normalerweise Lippenherpes verursacht. Besonders tragisch: Meg glaubt, dass sie ihre Tochter selbst angesteckt hat, ohne von der Gefahr zu wissen. „Das Virus stammte von mir, und damit zu leben, ist unerträglich schwer“, so die junge Mutter zur Daily Mail. „Niemand in unserer Familie oder im Freundeskreis wusste, dass eine Fieberblase ein Baby töten kann. Ich wusste erst nach ihrem Tod, dass Fieberblasen durch das Herpesvirus verursacht werden.“
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Neugeborenes wird immer schwächer – dann versagen die Organe
Schon am Tag der Geburt bemerkt die junge Mutter schmerzhafte Wunden an ihren Lippen und im Mund. Sie fragt das medizinische Personal, ob es sich um Herpes handeln könnte. Doch laut Meg wird ihr erklärt, die Beschwerden seien hormonell bedingt oder sie müsse einfach mehr trinken.
Und bei Maggie scheint zunächst alles in Ordnung zu sein. In den ersten beiden Tagen trinkt das Mädchen gut und ist munter. Doch am dritten Tag verändert sich sein Zustand plötzlich. Das Baby wird zunehmend schläfrig und wacht nicht mehr zum Trinken auf.
In den folgenden Tagen kommen Atemprobleme, Hautausschlag und Beschwerden an einem Auge hinzu. Das Baby schreit schrill und schwach. Maggies Haut verfärbt sich grau, ihr Körper fühlt sich kalt an. Laut den Eltern werden die Symptome bei Untersuchungen zunächst mit Stillproblemen, Gewichtsverlust und Gelbsucht erklärt.
Als Maggie schließlich auf die Intensivstation des Birmingham Children’s Hospital kommt, hat sich das Virus bereits im gesamten Körper ausgebreitet. Mehrere Organe versagen. Am 11. Februar stirbt das Mädchen nach einem Herzstillstand in den Armen seiner Eltern.
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Mutter vermutet Herpes-Ansteckung beim Stillen
Besonders schwer wiegt für Meg die Frage, wie sich ihre Tochter angesteckt hat. Denn auch an ihren Brustwarzen hatten sich schmerzhafte Wunden gebildet. Als das Stillen kaum noch auszuhalten war, pumpte die 22-Jährige ihre Milch weiterhin für Maggie ab.
Heute vermutet sie, dass sie das Virus versehentlich von ihrem Mund auf die Brustwarzen übertragen hat und Maggie sich anschließend beim Stillen durch direkten Kontakt mit den infizierten Stellen ansteckte. Bestätigt ist dieser Übertragungsweg allerdings nicht. Wichtig: Herpes wird nicht über die Muttermilch selbst übertragen, sondern durch direkten Kontakt mit infizierten Hautstellen oder Speichel.
Erst am Todestag ihrer Tochter erfährt Meg nach eigenen Angaben, dass ihre eigenen Beschwerden wahrscheinlich auf eine erste Herpesinfektion zurückzuführen waren. Eine offizielle Diagnose erhielt sie selbst jedoch nie.
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Nach dem Tod ihrer Tochter will Meg andere Eltern warnen
Mit ihrer Geschichte möchte Meg nun verhindern, dass andere Familien dasselbe Schicksal erleiden. Gemeinsam mit ihrem Partner unterstützt sie eine Aufklärungskampagne der britischen Babyhilfsorganisation The Lullaby Trust.
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Denn was bei Erwachsenen meist nur unangenehme Fieberbläschen verursacht, kann für Neugeborene lebensgefährlich werden. Ihr Immunsystem ist noch nicht vollständig entwickelt, sodass sich das Virus im schlimmsten Fall im ganzen Körper ausbreiten kann. Deshalb sollten Menschen mit Lippenherpes Neugeborene nicht küssen und direkten Kontakt zwischen infizierten Stellen und dem Baby unbedingt vermeiden. Auch gründliches Händewaschen ist wichtig.
Meg appelliert an andere Eltern, klare Grenzen zu setzen, wenn Angehörige ihr Baby anfassen oder küssen möchten. Es gehe nicht darum, unhöflich zu sein, sondern das eigene Kind zu schützen. Denn genau dieses Wissen hätte ihrer kleinen Maggie möglicherweise das Leben retten können.
Verwendete Quellen: Daily Mail






























































