Wenn Gemütlichkeit ein Gericht wäre – ich finde, dann wäre es doch wirklich Kaiserschmarrn, oder? So habe ich ihn gemacht. Los geht's. Und zwar habe ich die Eier schon getrennt. Damit es richtig fluffig wird, muss das Eiweiß jetzt aufgeschlagen werden.
Ich glaube, er wird. Soll ich mich trauen? Immer wieder ein Schockmoment, aber ist fest. Weiter geht's mit dem Teig. Dafür brauche ich Mehl, Eigelb, geschmolzene Butter. Jetzt kommt noch Milch dazu, weil ein guter Kaiserschmarrn braucht einfach Zucker. Und weil's so lecker ist, auch noch ein bisschen Vanillezucker und Backpulver. Zack, das war's schon. Alles miteinander verrühren. Das wird gut. Jetzt müssen wir noch den Eisschnee unterheben. Und jetzt vorsichtig unterrühren. Jetzt darf der Teig in die Heißluftfritteuse, bei 190 Grad 20 Minuten. Nach der Hälfte der Zeit einmal durchrühren. Und keine Sorge, wenn es noch etwas flüssig ist, der stockt schon.
Dazu gibt's das beste und leckerste gepimpte Apfelkompott überhaupt. Dafür schnipple ich drei Äpfelchen klein. Jetzt kommt obendrauf ein bisschen trüber Apfelsaft, Butter, brauner Zucker, auch ein bisschen mehr, bisschen Zimt und Apfelmark. Einmal verrühren, und der kommt jetzt in den Crispi bei 180 Grad für circa 15 Minuten. Die Zeit kann ich wunderbar nutzen, um den Kaiserschmarrn perfekt zu machen. Einfach noch ein paar Mandelstifte obendrauf und noch mal für fünf Minuten rein in die Heißluftfritteuse. Boah, wie das duftet. Und auch der Apfelkompott sieht doch herrlich aus.
Hmmmm fluffig, süß. Und dann mit diesem Apfel gepimpten Apfelkompott dazu. Ich finde, mehr geht nicht.