RTL News>Verbrauchertests>

Salmonellen-Verdacht bei Ferrero: Rückruf von Ü-Eiern, Schokobons & Co. - diese Produkte sind betroffen

"Kinder"-Schokolade

Mega-Rückruf bei Ferrero: EU-Behörden untersuchen Salmonellen-Fälle - auch bei Ü-Eiern

Ferrero ruft diese Kinder-Produkte zurück Salmonellen-Gefahr!
00:27 min
Salmonellen-Gefahr!
Ferrero ruft diese Kinder-Produkte zurück

30 weitere Videos

Knapp zwei Wochen vor Ostern hat Ferrero in Deutschland mehrere Chargen bekannter Kinder-Produkte wie Schoko-Bons und Überraschungseier zurückgerufen . Hintergrund ist eine mögliche Verbindung zu Salmonellen-Ausbrüchen nach dem Verzehr derartiger Produkte in neun europäischen Ländern. Die EU-Behörde ECDC hat angekündigt, die Fälle nun untersuchen zu wollen. Eine Einschätzung soll in der kommenden Woche folgen.

Ferrero ruft vorsorglich mehrere bekannte Kinder-Schokolade-Produkte zurück

Wie der Süßwarenkonzern Ferrero am Dienstag (5. April) mitteilte, habe man sich freiwillig als Vorsichtsmaßnahme zu dem Rückruf in Deutschland entschlossen. Das Unternehmen arbeite eng mit der zuständigen Lebensmittelbehörde in Deutschland zusammen, um einen möglichen Zusammenhang mit einer Reihe von gemeldeten Salmonellenfällen aufzudecken.

Bislang sei keines der auf den Markt gebrachten Produkte von Ferrero in Deutschland positiv auf Salmonellen getestet worden. Das Unternehmen habe laut eigenen Angaben auch keine Beschwerden von Verbrauchern bekommen. Dennoch würde man „die Angelegenheit sehr ernst nehmen“, teilt Ferrero in einer aktuellen Meldung mit. Das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) gab am Dienstag eine Warnung vor Kinder-Schokolade-Produkten heraus. Ein Zusammenhang mit den publik gewordenen Salmonellen-Fällen könne zum aktuellen Zeitpunkt nicht ausgeschlossen werden.

Empfohlener redaktioneller Inhalt

An dieser Stelle finden Sie einen relevanten Inhalt der externen Plattformtwitter, der den Artikel ergänzt. Sie können sich den Inhalt einfach mit einem Klick anzeigen lassen und auch wieder ausblenden. Weitere Einstellungenkönnen Sie imPrivacy Centervornehmen.

Salmonellen-Fälle wegen Schokolade von Ferrero? EU-Behörde untersucht Zusammenhänge

Ob die gemeldeten Salmonellen-Infektionen in mehreren europäischen Ländern tatsächlich auf den Verzehr von Kinder-Schokolade des Konzerns Ferrero zurückzuführen sind oder eine andere Ursache haben, ist nun Aufgabe der EU-Gesundheitsbehörde ECDC. Erste Untersuchungsergebnisse sollen in der kommenden Woche vorliegen.

Die ECDC erwähnte zwar am Mittwoch weder Ferrero noch einen anderen Hersteller, warnte jedoch, dass die gemeldeten Fälle vorwiegend Kinder unter zehn Jahren beträfen. "Der Ausbruch ist durch einen ungewöhnlich hohen Anteil von Kindern gekennzeichnet, die ins Krankenhaus eingeliefert werden, einige mit schweren klinischen Symptomen wie blutigem Durchfall".

Von dem Ferrero- Rückruf betroffen sind die folgenden Produkte:

  • Kinder-Überraschungseier (Dreierpack) mit einem Mindesthaltbarkeitsdatum zwischen April und Juni 2022
  • Kinder-Schoko-Bons und Kinder-Schoko-Bons White mit einem Mindesthaltbarkeitsdatum zwischen Mai und September 2022
  • Kinder-Überraschung Maxi (100 Gramm)
  • Kinder-Mini-Eggs (100 Gramm)
  • Kinder-Mix-Packungen, die einen der oben genannten Artikel enthalten, mit einem Mindesthaltbarkeitsdatum zwischen August und September 2022
Wie Ferrero mitteilt, seien alle genannten Produkte in derselben Fabrik hergestellt worden und unterlagen daher denselben Herstellungsprozessen.
Anzeige:

Empfehlungen unserer Partner

Krankmachende Bakterien: Woher kommen eigentlich Salmonellen?

Woher kommen eigentlich Salmonellen? Gesundheitslexikon
01:06 min
Gesundheitslexikon
Woher kommen eigentlich Salmonellen?

30 weitere Videos

Bislang sind 134 bestätigte oder wahrscheinliche Fälle von Salmonellen in insgesamt neun europäischen Ländern bekannt geworden. Mit 63 bestätigten Fällen (Stand: 5. April) hat Großbritannien die höchste Anzahl an Vorfällen.

Andere Länder mit wahrscheinlichen oder bestätigten Fällen sind nach Angaben der Behörde ECDC Deutschland, Frankreich, Irland, Belgien, Luxemburg, die Niederlande, Schweden und Norwegen. (dpa/ahi)