Aktuelle Studie veröffentlichtEinsamkeit erhöht Krebsrisiko – Millionen Deutsche betroffen!

Es ist eine bislang unbekannte Gefahr!
In Deutschland leben Millionen Menschen alleine oder fühlen sich einsam. Das kann zu bislang unerkannten schweren gesundheitlichen Problemen führen, wie eine neue Studie jetzt herausgefunden hat: Demnach erhöht eine soziale Isolation das Risiko für Krebs! Wir fassen die wichtigsten Ergebnisse für euch zusammen.
Neue Studie belegt: Einsamkeit erhöht das Risiko für Krebs!
Die Forscher aus Großbritannien halten für ihre Arbeit mit dem Titel „Eine Studie zu den Zusammenhängen zwischen sozialer Isolation und Einsamkeit mit geschlechtsspezifischem Krebsrisiko in der UK Biobank” fest: Soziale Isolation, in dem Fall ausgedrückt durch Personen mit wenig sozialen Kontakten, ist ein Risikofaktor für Krebs! Demnach sei soziale Isolation mit einem um 8 Prozent höheren Krebsrisiko verbunden, wie die Forscher festhalten. Zudem hätten Frauen ein höheres Risiko als Männer.
Auch welche Krebsarten dann häufiger diagnostiziert werden können, führt die Studie auf: Brust-, Lungen-, Gebärmutter-, Eierstock-, Blasen- und Magenkrebs bei Frauen und Blasenkrebs bei Männern. Und somit Krebsarten, die zu den gefährlichsten und tödlichsten zählen!
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In der am vergangenen Montag (2. März) veröffentlichten Studie sind Daten von über 350.000 Erwachsenen im Vereinigten Königreich ausgewertet worden. Ihr Alter liegt zwischen 38 und 73 Jahren. Die benutzten Daten stammen dabei aus der Langzeitstudie UK Biobank.
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Anzeige:17 Millionen Deutsche leben alleine
Einsamkeit ist auch bei uns in Deutschland ein großes Problem! Nach Angaben des Statistischen Bundesamts leben hierzulande circa 17 Millionen Menschen allein. Das ist gut jede fünfte Person (20,6 Prozent). Mehr von Einsamkeit belastet sind Frauen, Jüngere (18 bis 29 Jahre), Menschen ohne Partner oder Menschen, die ohne Partner im Haushalt leben – das geht aus dem Einsamkeitsbarometer 2024 vom Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend hervor.
Und wie können besonders solche Risikogruppen nun geschützt werden? Die Studienautoren schlagen in ihrem Artikel in der Fachzeitschrift Communications Media vor: „Die Bekämpfung sozioökonomischer Herausforderungen (z. B. Armut, Arbeitslosigkeit, Bildungsungleichheit, Anm. d. Red.), ungesunder Lebensweisen und schlechter psychischer Gesundheit durch gesundheitspolitische Maßnahmen könnte dazu beitragen, das Krebsrisiko in isolierten Bevölkerungsgruppen zu senken.”
Verwendete Quellen: Studie, Statistisches Bundesamt, Einsamkeitsbarometer 2024



