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Fotoapparat Test 2021 • Die 7 besten Fotoapparate im Vergleich

Um besondere Momente im Urlaub, bei Reisen oder Familienfeiern festzuhalten bietet sich ein Fotoapparat an. Aber auch um wunderschöne Landschaften zu fotografieren, oder winzige Details riesengroß abzubilden. Die Anwendung geht dabei von Benutzung im privaten Bereich, über Fotografieren als Hobby bis hin zur Profi-Fotografie. Dabei kann es schwer werden, den richtigen Fotoapparat für einen Zweck zu finden. Fotoapparate gibt es in vielen verschiedenen Ausführungen, wobei Sie sich grundlegend in der Qualität der Aufnahmen unterscheiden. In unserem Ratgeber erfahren Sie, welche Arten von Fotoapparaten es gibt und welche Kriterien Sie beim Kauf beachten sollten, damit der Fotoapparat Ihre Bedürfnisse erfüllt. Anschließend beantworten wir Ihnen noch die häufigsten Fragen.

Fotoapparat Bestenliste 2021

Letzte Aktualisierung am:

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Was ist ein Fotoapparat und wie funktioniert er?

Ein Fotoapparat ist ein optisches Gerät, mit dessen Hilfe Bilder und Aufnahmen von Gegenständen erstellt werden können. Klassische Fotoapparate besitzen einen Film, auf denen die Fotos gespeichert werden, moderne Digitalkameras speichern diese wiederum in digitaler Form ab. Diese können somit zwischen verschiedenen Geräten geteilt und im Nachhinein auch bearbeitet werden.

Ob privat, im Hobby oder Beruf. Fotoapparate haben Zahlreiche Anwendungen in unserem Alltag. Sie können persönliche Erinnerungen festhalten, Ihren Blog mit neuen Fotos pflegen oder Aufnahmen für Medien produzieren.Das Fotografieren mit einem Fotoapparat unterliegt drei grundsätzlichen Zeitabschnitten. Dem vor, während und nach der Belichtung. Vor der Belichtung wird die Kamera auf ein Motiv gerichtet. Über das Display oder den eingebauten Sucher kann dieses betrachtet werden.

Nachdem der Auslöser betätigt wurde, startet die Belichtung, welche normalerweise nur wenige Millisekunden dauert. Dabei trifft Licht über die Linse auf den Bildsensor oder den Film. Belichtungsdauer und -intensität sind allerdings beeinflussbar und stehen in direktem Zusammenhang. Bei einer weit geöffneten Blende fällt viel Licht ein, wodurch die Belichtungszeit kürzer ist. Eine fast geschlossene Blende lässt weniger Licht durch, weshalb die Belichtungszeit höher ist. Folglich unterscheiden sich auf die Zeiten bei Nacht- und Tageslicht Fotos.

Nach der Belichtung werden Ihre Fotos auf dem Film oder in digitaler Form auf dem Fotoapparat gespeichert. Die gängigsten Datentypen sind dabei JPG, eine stark komprimierte Form, und RAW. Die RAW-Daten sind sehr groß, da sie alle Bildinformationen enthalten, wodurch eine detaillierte Bildbearbeitung

Diagramm zum Preis-Leistungs-Verhältnis der Fotoapparate

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Welche Arten von Fotoapparaten gibt es?

Abhängig von den Anforderungen, die Sie an Ihren Fotoapparat stellen, gibt es verschiedene Modelle, die Sie präferieren sollten. Wir zeigen Ihnen, welche Modelle für Hobbyfotografen geeignet sind und auf welche professionelle Fotografen zurückgreifen sollten.

Kompaktkameras

Die kleinste und günstigste Form von Digitalkameras sind die Kompaktkameras. Diese für Anfänger geeigneten Geräte besitzen die wichtigsten Grundfunktionen wie Zoom, Blitzlicht und eine kleine Auswahl an Aufnahmemodi.

Diese Fotoapparate sind sehr kompakt und leicht zu transportieren, verlieren jedoch zunehmend an Bedeutung, da zahlreiche Smartphones bereits Fotos in vergleichbarer Qualität produzieren. Zudem ist der geringe Funktionsumfang nur für sehr unerfahrene Fotografen vom Vorteil.

Spiegelreflexkameras

Die Besonderheit der digitalen Spiegelreflexkameras ist, dass das einfallende Licht nicht direkt von der Linse auf den Sensor trifft, sondern vorher von einem Spiegel reflektiert wird. In diesen Modellen sind dadurch große Sensoren eingebaut, weshalb sie oftmals eine deutlich bessere Bildqualität als andere Fotoapparate haben.

Neben den umfassenden Einstellungsmöglichkeiten lässt sich auch das Objektiv austauschen und so mit verschiedenen Brennweiten arbeiten. Spiegelreflexkameras fokussieren zudem sehr schnell und haben eine geringe Auslöseverzögerung. Der eingebaute optische Sucher erleichtert den Blick auf das gewählte Motiv. Die meist sehr kostspieligen Geräte können Anfänger schnell mit der Vielzahl an Funktionen überfordern, weshalb sich diese für ambitionierte Hobbyfotografen und professionelle Fotografen eignen.

Systemkameras

Systemkameras sind wohl die größten Gegenspieler zu den Spiegelreflexkameras. Der grundlegende Unterschied liegt darin, dass Systemkameras keinen Spiegel verwenden. Trotzdem besitzen diese ebenfalls große Sensoren und bieten eine vergleichbare Bildqualität.

Systemkameras sind kompakter und verfügen über ein Display, welches das Motiv digital abbildet. Ein Nachteil ist, dass Systemkameras nicht mit der kurzen Belichtungszeit von Spiegelreflexkameras mithalten können.

Bridgekameras

Bridgekameras sind eine Kombination aus Kompakt- und Spiegelreflexkamera. Sie arbeiten nach demselben Prinzip wie Spiegelreflexkameras, sind aber meist nicht viel größer als Kompaktkameras. Da dadurch auch die Sensoren kleiner sind, ist die Bildqualität im Vergleich zu herkömmlichen Spiegelreflexkameras geringer.

Allerdings sind sie meist deutlich Kostengünstiger und bieten somit möglichst hohe Bildqualität zu einem geringen Preis. Für Hobbyfotografen mit geringerem Budget empfiehlt sich somit eine Bridgekamera.

Kaufkriterien im Fotoapparat Test 2021

Die Qualität der Fotos eines Fotoapparates baut auf vielen technischen Eigenschaften auf. Wir fassen Ihnen die wichtigsten zusammen und erklären Ihnen, worauf Sie beim Kauf achten sollten.

Megapixel

Die Megapixel geben die Auflösung, also die Anzahl der Bildpunkte in einem Foto, an. Ein Megapixel steht dabei für 1000 Bildpunkte. Inzwischen besitzt fast jeder Fotoapparat eine relativ hohe Bildqualität.

Allgemein können Sie sich merken, dass ab 12 Megapixel ein Foto scharf wirkt. Ein Unterschied zwischen 12 Megapixel und beispielsweise 20 Megapixel ist für den Menschen kaum erkennbar. Ausschlaggebend für die Auflösung sind die Größe des Bildsensors und die Brennweite, durch die Auswahl des richtigen Objektivs.

Bildsensor

Mit Hilfe des Bildsensors kann das von der Kameralinse eingefangene Licht in ein digitales Bild umgewandelt werden. Je größer der Sensor, desto höher ist die Fotoqualität. Der Bildsensor ist also ausschlaggebend dafür, wie nah Ihre Bilder an das ursprünglich fotografierte Motiv herankommen.

Objektiv

Damit das Licht auf den Bildsensor trifft, befindet sich davor das Objektiv, welches aus mehreren, hintereinander liegenden Linsen besteht. Diese bestimmen die Brennweite. Verschiedene Objektive sind für unterschiedliche Zoombereiche verwendbar.

Man unterscheidet zwischen normalen Objektiven, Tele- und Weitwinkelobjektiven. Zoom Objektive besitzen eine variable Brennweite und sind somit sehr vielseitig einsetzbar.

Zoom

Mit dem Zoom lassen sich Ihre Motive vergrößert fotografieren. Dabei unterscheidet man zwischen digitalem und analogem Zoom. Beim analogen Zoom funktionieren die Kameralinsen wie eine Lupe. Der digitale Zoom vergrößert hingegen das digitale Bild, was meist mit einem stärkeren Qualitätsverlust einher geht.

Die Bildqualität ist allgemein nicht vom Zoom abhängig. Ein Zoom lohnt sich für Sie, wenn Sie häufig Fotos aus größerer Distanz machen, beispielsweise bei großen Veranstaltungen, Konzerten oder auch beim Fotografieren von Wildtieren.

Lichtempfindlichkeit

Die Lichtempfindlichkeit, auch ISO Empfindlichkeit, gibt an, wie viel Licht auf Ihren Sensor trifft. Entsprechend wird Ihr Foto aufgehellt oder abgedunkelt. Ein hoher ISO ermöglicht Ihnen gute Fotos, auch bei schwachem Licht.

Wenn Sie häufig bei Dämmerung, Nacht oder auch an schlecht beleuchteten Orten Fotos machen, empfiehlt sich für Sie ein hoher ISO, um auf verschieden starke Lichtintensitäten vorbereitet zu sein und immer ein optimales Bildergebnis zu erhalten.

Bildstabilisator

Nutzen Sie eine Kamera mit hoher Brennweite und starkem Zoom, drohen Ihre Bilder zu verwackeln und unscharf zu werden. Um dies zu verhindern, unterstützt sie der Bildstabilisator. Man unterscheidet in mechanische und elektronische Bildstabilisatoren.

  • elektronischer Stabilisator: Der Fotoapparat verkürzt die Belichtungszeit so, dass die Wahrscheinlichkeit des Verwackelns verringert wird. Hierbei kann es allerdings zu Qualitätsverlusten kommen.
  • mechanischer Stabilisator: Hierbei ist ein bewegliches Element im Fotoapparat verbaut, welches sich der Bewegung des Fotoapparats anpasst. Dadurch hat die Stabilisierung keine Auswirkung auf die Bildqualität.

Kompaktkameras haben meistens einen elektronischen Stabilisator. Mechanische Stabilisator sind häufig in hochpreisigen Modelle verbaut und anfälliger für physische Störungen.

Autofokus

Der Autofokus nimmt Ihnen die aufwendige, manuelle Einstellung der Fokussierung ab. Man unterscheidet in eine Reihe an verschiedenen Autofokus-Arten.

  • manueller Fokus: Neben dem automatischen Fokus besteht auch die Möglichkeit, den Fokus selbst einzustellen. Somit kann dieser präziser an das Motiv angepasst werden.
  • stabiler Fokus: Der Fotoapparat legt den Fokus automatisch auf ein bestimmtes Objekt. Bei Bewegung kann dieser aber nicht darauf gehalten werden.
  • kontinuierlicher Fokus: Der Fokus wird auf dem Motiv gehalten, auch wenn Sie sich dem Motiv nähern oder entfernen.
  • automatischer Fokus: Die Kamera übernimmt die Fokussierung vollautomatisch, wobei die Steuerelektronik entscheidet, ob der Fokus dem Objekt folgt oder nicht.

Welchen Fokus Sie bei Ihrem Fotoapparat nutzen, sollten Sie nach Ihrer Erfahrung abwägen. Ein manueller Fokus ist für erfahrene Fotografen vorteilhaft. Sollten Sie gerade erst anfangen, zu Fotografieren, kann ein automatischer Fokus viel Arbeit abnehmen und das Fotografieren erleichtern.

Alternativen zu Fotoapparaten

Fotoapparate erstellen digitale Aufnahmen von Motiven. Die Qualität der Bilder oder Videos ist dabei von einer Vielzahl an technischen Komponenten abhängig.Die beliebteste Alternative zu herkömmlichen Fotoapparaten haben Sie wahrscheinlich immer bei sich, Ihr Smartphone. In den letzten Jahren hat sich die Qualität der Kameras in Handy extrem gesteigert und kann bereits mit niedrig- und mittelpreisigen Fotoapparaten mithalten.

Der Umgang ist weitaus einfacher, da das Smartphone die Einstellungen und Optimierungen der Bilder meist selbstständig übernimmt. Mit vorinstallierten Foto-Bearbeitungs-Programmen können danach noch Korrekturen vorgenommen werden.

Da der gesamte Foto-Vorgang allerdings digital abläuft, kommt es zu Farb- und Helligkeitsstörungen, welche vom Handy per Software geglättet werden. Ausschnitte des Fotos können daher unnatürlich und verwaschen wirken, was ein deutlicher Nachteil zu richtigen Fotoapparaten ist. Die in Handy verbauten Sensoren sind verhältnismäßig klein und sind somit allgemein anfälliger für Bildstörungen.

Für Hobbyfotografen und Anfänger können Handykameras vollkommen ausreichen, um die Leidenschaft der Fotografie auszuleben. Sind allerdings gewisse Qualitätsstandards gesetzt, sollte auf einen Fotoapparat zurückgegriffen werden.

Weiterführende Links und Quellen

FAQ

Wer braucht einen Fotoapparat?

Ein Fotoapparat eignet sich für alle, die regelmäßig Fotos machen, egal ob im Beruf, der Freizeit oder als Hobby. Mit einem Fotoapparat haben Sie immer die Möglichkeit qualitativ hochwertige Fotos zu bekommen und bestimmte Momente bildlich festzuhalten. Der Anwendungsbereich ist somit enorm, sowohl im privaten wie auch beruflichen Feld. Durch die Vielzahl an Fotoapparat Modellen können Sie ganz nach persönlichen Präferenzen ein Modell wählen, welches genau zu Ihren Bedürfnissen passt.

Welcher ist der beste Fotoapparat?

Darauf gibt es leider keine Antwort. Jeder Fotograf hat andere Anforderungen und Bedürfnisse, die erfüllt werden sollen. Überlegen Sie sich im Voraus, wofür der Fotoapparat verwendet werden soll, wie hoch Ihre Anforderungen an das Gerät sind und welche Erfahrungen Sie bereits mitbringen.

Welcher Fotoapparat eignet sich für Sie?

Für Anfänger empfehlen sich meist Kompaktkameras mit einer überschaubaren Auswahl an Einstellungen. Bildkorrekturen und Fokussierung werden vom Gerät übernommen, weshalb Sie auch mit wenig Vorwissen gute Fotos machen können. Für ambitionierte Hobbyfotografen und Profifotografen mit dem nötigen Know-How bieten sich komplexere Fotoapparate an, beispielsweise Spiegelreflexkameras. Diese haben mehr Einstellungen und bieten zudem die Möglichkeit, das Objektiv zu tauschen und somit die Brennweite selbst zu bestimmen.

Welche Anwendungsbereiche hat ein Fotoapparat?

Ein Fotoapparat hat ein sehr breites Repertoire an Anwendungsmöglichkeiten. So ist ein Fotoapparat in Ihrem Urlaub oder auf Ausflügen unverzichtbar, wenn Sie die Erinnerung festhalten wollen. Ebenso können Sie die Orte festhalten, die Sie besuchen. Finden Sie Spaß am Fotografieren, so können Sie dies auch als Hobby ausleben. Schöne Bilder sind besonders im Social Media Bereich beliebt und können als Ergänzung zu einem Blog dienen. Um etwas Geld zu verdienen, können Sie Ihre Fotos auch zu Lizenzgebühren im Internet anbieten. Im beruflichen Feld findet der Fotoapparat ebenso Anwendung. Professionelle Fotografen sind gefragt und erfüllen die verschiedensten Dienstleistungen, vom Dokumentieren von Großveranstaltungen, über Pressearbeit bis hin zur Tätigkeit als Hochzeitsfotograf. Sie sehen also, dass ein Fotoapparat im privaten, beruflichen und Hobby-Bereich seine Anwendungsmöglichkeiten findet. Fotos sind in unserer heutigen Zeit ein nicht wegzudenkendes Medium, was nahezu von jedem genutzt wird.

Welches Zubehör zu Fotoapparaten gibt es?

Wenn Sie alle Möglichkeiten von modernen Fotoapparaten ausschöpfen wollen, bietet es sich verschiedenes Zubehör anzuschaffen. Um Ihren Fotoapparat stets sicher zu transportieren empfiehlt sich eine Kameratasche. In dieser können Sie das Gerät und oftmals noch weiteres Zubehör, wie Ladekabel oder Objektive, verstauen. Um professionelle und hochwertige Aufnahmen zu machen, können Sie sich ein Stativ zulegen. Mit dieser höhenverstellbaren Halterung werden wackelfreie Fotos und Videos garantiert. Für Kompaktkameras gibt es Ministative, welche sich leicht im Rucksack transportieren lassen. Wenn Sie regelmäßig fotografieren, können Sie sich eine zusätzliche Speicherkarte zulegen. Der interne Speicher der Fotoapparate ist meist sehr gering, dafür verfügen Sie aber oft über einen SD-Karten-Slot. Somit können noch mehr Bilder gespeichert und am Ende schnell auf ein externes Gerät übertragen werden.

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