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Anki Kosten 2026: Gratis auf Android, teuer auf iPhone?

Anki Kosten 2026: Gratis auf Android, teuer auf iPhone?

Anki nennt sich kostenlos – und verlangt trotzdem knapp 30 Euro, sobald du ein iPhone benutzt. Kein Widerspruch, sondern Ankis Besonderheit: Je nach Gerät gilt ein komplett anderes Preismodell. Am PC oder mit Android zahlst du nie auch nur einen Cent, auf iOS kaufst du einmalig ein – dafür ganz ohne Abo. Wie diese ungewöhnliche […]

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Anki nennt sich kostenlos – und verlangt trotzdem knapp 30 Euro, sobald du ein iPhone benutzt. Kein Widerspruch, sondern Ankis Besonderheit: Je nach Gerät gilt ein komplett anderes Preismodell. Am PC oder mit Android zahlst du nie auch nur einen Cent, auf iOS kaufst du einmalig ein – dafür ganz ohne Abo. Wie diese ungewöhnliche Preisstruktur bei Anki im Detail aussieht und wo für dich der günstigste Einstieg liegt, erfährst du hier.

Anki: Preise auf einen Blick

Anki kennt kein einheitliches Preismodell, sondern trennt strikt nach Plattform. Zwei Varianten sind dauerhaft gratis, eine kostet einmalig – ein Abo gibt es in keinem Fall:

PlattformPreisZahlweise
Anki Desktop (Windows/Mac/Linux)0 €dauerhaft kostenlos
AnkiDroid (Android)0 €dauerhaft kostenlos
AnkiWeb (Browser)0 €dauerhaft kostenlos
AnkiMobile (iOS/iPhone/iPad)29,99 €einmaliger Kaufpreis, kein Abo

Mit einem Android-Gerät oder einem Computer lernst du also komplett umsonst – mit dem vollen Funktionsumfang, nicht einer abgespeckten Demo. Nur wer auf iPhone oder iPad setzt, zahlt einmalig 29,99 € und danach nie wieder etwas.

Anki
Desktop und Android vollständig kostenlos, iOS einmalig 29,99 € – ganz ohne Abo und ohne laufende Kosten.

Was kostet Anki im Detail?

Die Desktop-Version für Windows, Mac und Linux ist die mächtigste Variante von Anki – und komplett gratis. Du legst eigene Karteikartendecks an, lädst dir tausende fertige Decks aus der Community herunter und stellst den Lernalgorithmus frei ein. Es gibt keine Pro-Version, keine Paywall, keine gesperrten Funktionen. Was du hier siehst, ist bereits alles.

AnkiDroid, die Android-App, ist rechtlich betrachtet gar nicht das offizielle Produkt der Anki-Entwickler, sondern eine eigenständige Community-Entwicklung – wird von diesen aber ausdrücklich empfohlen. Im Google Play Store lädst du sie kostenlos herunter und bekommst nahezu denselben Funktionsumfang wie am Desktop, inklusive Offline-Nutzung und Synchronisation über AnkiWeb. Für Android-Besitzer gibt es damit schlicht keinen Anlass, für Anki zu bezahlen.

Anders bei iOS: AnkiMobile ist die einzige App im gesamten Anki-Universum, die direkt von Hauptentwickler Damien Elmes programmiert und im Apple App Store vertrieben wird – und damit auch die einzige, die Geld kostet. Einmalig 29,99 € kaufst du dir lebenslangen Zugriff inklusive aller künftigen Updates, ganz ohne Folgekosten. Einen günstigeren Weg am App Store vorbei gibt es für AnkiMobile nicht, da Apple ausschließlich Käufe über den eigenen Store zulässt.

Rabattaktionen kennt Anki grundsätzlich nicht: keine Black-Friday-Deals, keine Studentenpreise, keine Gutscheincodes. Der Preis für AnkiMobile ist seit Jahren stabil geblieben – Anki setzt bewusst auf ein simples, dafür ehrliches Modell statt auf wechselnde Rabattschlachten.

Gibt es eine Testphase für AnkiMobile – und warum kostet nur die iOS-App?

Nein, eine kostenlose Testphase oder ein Rückgaberecht gibt es für AnkiMobile nicht. Wer sich unsicher ist, ob Anki überhaupt zum eigenen Lernstil passt, sollte deshalb zuerst die kostenlose Desktop-Version oder AnkiDroid ausprobieren – Funktionsumfang und Bedienlogik sind nahezu identisch, sodass sich ein Kauf der iOS-App danach viel gezielter entscheiden lässt.

Der Grund für die unterschiedliche Bepreisung liegt in der Entstehungsgeschichte der einzelnen Anki-Varianten: Die Desktop-Version ist Open-Source-Software, AnkiDroid stammt von einer unabhängigen Entwickler-Community – beide entstehen also außerhalb eines klassischen kommerziellen Modells. AnkiMobile dagegen wird allein vom Hauptentwickler selbst gebaut, gepflegt und über den Apple App Store verkauft. Der einmalige Kaufpreis ist damit die einzige direkte Einnahmequelle aus dem iOS-Zweig des Projekts.

So sparst du bei Anki

  • Android statt iPhone nutzen: Besitzt du beide Systeme oder stehst vor einem Gerätewechsel, sparst du dir mit AnkiDroid die kompletten 29,99 € gegenüber AnkiMobile.
  • Erst am Desktop lernen: Die kostenlose PC-Version zeigt dir vor jedem Kauf, ob Anki überhaupt zu deiner Lernroutine passt.
  • AnkiWeb statt Zusatz-App: Für schnelles Nachlernen unterwegs reicht oft der kostenlose Browser-Zugang – ganz ohne zusätzliche Installation.
  • Fertige Community-Decks laden: Statt eigene Karteikarten mühsam selbst zu tippen, findest du auf AnkiWeb tausende kostenlose Decks für zahlreiche Sprachen und Fachgebiete.
  • Auf Rabatte nicht warten: Da es bei AnkiMobile keine Aktionen gibt, lohnt sich Abwarten nicht – wer kaufen will, zahlt zu jedem Zeitpunkt denselben Preis.

Alternativen zu Anki

Wer eine fertigere Oberfläche, mehr Struktur oder speziell auf Schule und Studium zugeschnittene Inhalte sucht, findet bei Quizlet, Memrise und Phase 6 passende Alternativen zu Ankis reinem Karteikarten-Prinzip.

Quizlet: Karteikarten mit fertigen Lernsets
Ähnliches Karteikarten-Prinzip wie Anki, aber mit moderner Oberfläche und Millionen bereits fertiger Lernsets von anderen Nutzern.
Memrise: Vokabeln lernen mit echten Muttersprachler-Videos
Setzt statt reiner Textkarten auf kurze Videoclips echter Muttersprachler – dafür ohne Ankis Tiefe bei individuell einstellbaren Lernalgorithmen.
Phase 6: Vokabeltrainer eng am Schulbuch
Orientiert sich direkt an gängigen Schulbüchern und richtet sich damit besonders an Schülerinnen und Schüler – strukturierter, aber weniger frei konfigurierbar als Anki.

Häufig gestellte Fragen zu Anki Kosten

Ist Anki wirklich komplett kostenlos?

Auf Desktop (Windows, Mac, Linux), im Browser über AnkiWeb und auf Android über AnkiDroid ja – alle drei Varianten sind dauerhaft und vollständig kostenlos, ohne Einschränkungen oder versteckte Zusatzkosten. Nur AnkiMobile für iPhone und iPad kostet einmalig 29,99 €.

Warum kostet nur die iPhone-App bei Anki Geld?

Die Desktop-Version ist Open-Source-Software, AnkiDroid stammt von einer unabhängigen Entwickler-Community. AnkiMobile dagegen wird ausschließlich vom Hauptentwickler Damien Elmes selbst programmiert und über den Apple App Store verkauft – der einmalige Kaufpreis ist die einzige Einnahmequelle aus diesem Teil des Projekts.

Kann ich AnkiMobile vor dem Kauf testen?

Eine Testphase oder ein Rückgaberecht bietet AnkiMobile nicht an. Da die kostenlose Desktop-Version und AnkiDroid nahezu denselben Funktionsumfang bieten, lohnt es sich, Anki zuerst dort auszuprobieren, bevor du auf dem iPhone einmalig 29,99 € investierst.

Verlängert sich der Kauf von AnkiMobile automatisch?

Nein. Anki kennt bei AnkiMobile kein Abo-Modell, sondern nur einen einmaligen „Kauf statt Miete“ – es gibt weder eine automatische Verlängerung noch wiederkehrende Abbuchungen. Du zahlst genau einmal und nutzt die App danach dauerhaft.

Was ist der Unterschied zwischen AnkiDroid und der offiziellen Anki-Software?

AnkiDroid ist keine offizielle Eigenentwicklung des Anki-Teams, sondern eine von der Community gebaute Android-App, die vom Hauptentwickler ausdrücklich empfohlen wird. Funktional unterscheidet sich AnkiDroid kaum von der Desktop-Version – beide sind vollständig kostenlos.

Fazit

Bei Anki entscheidet allein dein Endgerät über den Preis: Mit Android oder einem Computer lernst du dauerhaft kostenlos und ohne jede Einschränkung, auf dem iPhone zahlst du einmalig 29,99 € – dafür nie wieder. Ein Abo, versteckte Kosten oder Rabattaktionen gibt es in keinem Fall. Wer unsicher ist, startet risikofrei mit der Gratis-Version am PC oder auf Android und entscheidet erst danach, ob sich der einmalige Kauf für iOS lohnt.