Krankheit kam „lautlos, gnadenlos und unaufhaltsam”Dressur-Star Jessica von Bredow-Werndl trauert um Diallo

AACHEN - CHIO 2025
Jessica von Bredow-Werndl nahm 2025 mit Diallo am berühmten CHIO in Aachen teil (Archivbild)
IMAGO/Stefan Lafrentz

Das Herz der Olympiasiegerin ist gebrochen.
Dressurreiterin Jessica von Bredow-Werndl (39) trauert um ihr Nachwuchspferd Diallo. Wie die 39-Jährige in den Sozialen Netzwerken erklärte, sei der elfjährige Wallach an den Folgen einer plötzlichen Erkrankung verstorben.

Auf Diallo ruhten große Hoffnungen

„Die Untersuchungen laufen noch, der Verdacht liegt auf dem Bornavirus”, schrieb die Reiterin bei Instagram. Bereits am Montag (5. Januar) war Diallo in eine Klinik eingeliefert worden, so die Deutsche Reiterliche Vereinigung (FN) in einer Mitteilung.

Diallo galt als Nachwuchshoffnung und von Bredow-Werndls große Chance, nach dem Abschied der Wunderstute Dalera wieder sportlich in die Dressurelite vorzustoßen. „Noch am Wochenende haben wir gemeinsam getanzt, es hat sich alles leicht angefühlt”, schrieb die viermalige Olympiasiegerin in ihrem emotionalen Beitrag.

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Verdacht auf Bornavirus bei Pferd

„Und dann kam diese Krankheit wie ein Sturm, lautlos, gnadenlos und unaufhaltsam, hat sich in Stunden durch deinen Körper gefressen und mir das Herz aus der Brust gerissen”, schrieb die Reiterin weiter. Das Bornavirus ist eine Krankheit, die bei Pferden meist tödliche Gehirn- und Rückenmarksentzündungen verursacht und durch Ausscheidungen der Feldspitzmaus sowie kontaminiertes Futter übertragen werden kann.

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Von Bredow-Werndl tastete sich mit Diallo langsam an große internationale Turniere heran, er sollte vorsichtig als mögliches neues Spitzenpferd aufgebaut werden. Im vergangenen Jahr siegte das Paar bei Turnieren in Hagen, München, Wiener Neustadt und bei der Weltcupstation im November in Stuttgart. Beim Festhallenturnier in Frankfurt kurz vor Weihnachten hatte Diallo einen Preis für vielversprechende Nachwuchspferde erhalten. (lha)

Verwendete Quellen: Instagram, sid