Schluss mit Microsoft-Programmen!Schleswig-Holstein macht sich unabhängig von großen US-Konzernen

Fast 95 Prozent der Kommunikation in deutschen Unternehmen läuft über US-Konzerne wie Microsoft!
Kaum vorstellbar also, dass es auch anders funktionieren kann. Doch genau das versucht jetzt das Land Schleswig Holstein: Kommunizieren, ganz ohne die Programme der US-Riesen. Wie gut die neue Technik im Amtsgericht Ahrensburg funktioniert, erfahrt ihr im Video.

Umstellung auf digitale Alternativen

Das Land Schleswig Holstein hat bereits vor fünf Jahren beschlossen, dass sie IT-Programme wie Microsoft nicht mehr nutzen wollen. „Uns geht es als Landesregierung darum, digitale Souveränität, also Unabhängigkeit von einzelnen Lösungsanbietern, sicherzustellen”, erklärt Schleswig Holsteins Digitalisierungsminister Dirk Schrödter, CDU, im Gespräch mit RTL. Am Dienstag (16. Juni) wird auch im Europäischen Parlament über digitale Unabhängigkeit diskutiert.

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Außerdem unterzeichnete Schleswig-Holstein am Dienstag (16. Juni) eine gemeinsame Vereinbarung mit dem Bundesamt für Sicherheit und Informationstechnik, um sich besser gegen Hackerangriffe und andere digitale Bedrohungen zu schützen. Das BSI möchte die digitale Souveränität der Bundesländer stärken, indem sie sich nicht zu stark von ausländischen Unternehmen abhängig machen und ihre IT-Systeme selbst kontrollieren. Nach und nach müssen die neuen Programme jetzt in den täglichen Arbeitsalltag integriert werden. Und auch andere Bundesländer wollen in Zukunft nachziehen.

Verwendete Quellen: Eigene RTL-Recherche