Raubkatze auf Flucht offenbar erschossenTiger in Leipzig ausgebrochen - offenbar ein Verletzter!

Schock am Sonntagnachmittag im Raum Leipzig!
Bei Dompteurin Carmen Zander soll ein Tiger einen Menschen angegriffen und verletzt haben. Kurz darauf entkommt die Raubkatze aus dem Gehege – schwer bewaffnete Polizisten und ein Rettungshubschrauber rücken an.
Tiger in Leipzig sorgt für Großeinsatz
Plötzlich herrscht Ausnahmezustand in einem Gewerbegebiet bei Leipzig. Bei der als „Tigerkönigin” bekannten Dompteurin Carmen Zander ist es am Sonntag zu einem dramatischen Zwischenfall gekommen. Nach ersten Informationen der Zeitung hat ein Tiger einen Mann attackiert und verletzt. Der Mann wurde danach in ein Krankenhaus gebracht. Die Polizei bestätigte den Einsatz. Zuerst hatte die Leipziger Volkszeitung berichtet.
Besonders brisant: Offenbar entkam die Raubkatze anschließend aus dem Gehege.
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Feuerwehr, Polizei und Rettungskräfte rückten sofort nach Dölzig bei Schkeuditz aus. Auch ein Rettungshubschrauber kreiste über dem Gebiet. Bilder vom Einsatz zeigen schwer bewaffnete Polizisten vor Ort. Der Tiger soll schließlich in der Nähe einer Gartenanlage entdeckt worden sein. Dort wurde das Tier nach ersten Angaben erschossen. „Für die Bevölkerung besteht keine Gefahr mehr”, sagte die Polizeisprecherin.
Wie es zu dem Angriff kommen konnte und warum der Tiger aus dem Gehege entkam, müssen nun die Ermittler klären. Weitere Tiere seien nicht frei. Die Polizei wolle das Gelände mit einer Drohne überfliegen. Damit solle geklärt werden, dass auch wirklich keine weiteren Tiere frei herumlaufen.
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Carmen Zander stand schon länger in der Kritik
Der Name Carmen Zander sorgt in Leipzig schon länger für Diskussionen. Gegen die Dompteurin gab es in der Vergangenheit immer wieder Vorwürfe wegen ihrer Großkatzenhaltung.
So soll sie trotz fehlender Genehmigung eine Tigerschau im Schkeuditzer Ortsteil Dölzig beworben haben. Die Staatsanwaltschaft Leipzig leitete daraufhin ein Ermittlungsverfahren ein.
Auch mit der Unterbringung der Tiere soll es Probleme gegeben haben. Die Haltung der Tiere in dem Gewerbegebiet soll gegen geltende Vorschriften verstoßen. (jve)
Verwendete Quellen: LVZ, dpa
































