Erfolglose Suche nach neuem InvestorJetzt muss wirklich alles raus! Bekannte Matratzen-Kette schließt alle Filialen

Der Traum von der Rettung ist ausgeträumt!
Seit März wurde nach einem neuen Investor für die insolvente Matratzen Direct AG aus Köln gesucht. Jetzt steht fest: Alle 97 zum Unternehmen gehörenden MFO-Filialen müssen zum Ende des Jahres dicht machen!
Erste Schließungen bereits Anfang des Jahres
Es sind niederschmetternde Nachrichten für die rund 300 Mitarbeiter: Sie alle werden ihren Job verlieren. Dabei wurde monatelang nach einer Lösung gesucht. Ende März hatte die Matratzen Direct AG, zu der MFO gehört, beim Amtsgericht Köln ein Insolvenzverfahren in Eigenverwaltung beantragt.
Das Ziel: Das in Schieflage geratene Unternehmen sollte stabilisiert werden, um später durch einen neuen Investor übernommen zu werden. Laut Wirtschaftswoche sollen daraufhin bereits 27 der ursprünglichen 124 MFO-Filialen geschlossen worden sein. Gleichzeitig wurde nach einem möglichen Investor gesucht. Es sollte eine Rettungsmission werden.
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Auf die Rettung folgt die Pleite
44 potenzielle Investoren wurden laut Wirtschaftswoche kontaktiert. Doch alle sagten ab. Es ist nicht die erste Krise für die Matratzen Direct AG. Das Unternehmen kämpfte bereits 2017 mit seinen Finanzen und durchlief ein Schutzschirm-Insolvenzverfahren. Auch damals mussten zahlreiche Filialen schließen. Doch die Matratzen Direct AG und damit auch MFO konnten vorerst weitermachen.
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Die fehlende Kaufkraft der Kunden und eine allgemein wirtschaftlich angespannte Lage haben die Situation für das Unternehmen nun jedoch offenbar zu sehr zugespitzt. Bis zum Ende des Jahres sollen alle Matratzen in den Läden und im Onlineshop abverkauft werden. (xas)
Verwendete Quellen: Wirtschaftswoche
































