Großer SchockmomentKind stürzt in Chemnitz aus Fenster
![[M] Ein symbolisches, silbernes / weisses Schild mit einem roten Kreuz sowie der Aufschrift "Notaufnahme" haengt leicht schraeg an Lederbaendern in einem Fenster. Foto mit Composing als Symbolbild fuer die Notfallversorgung in Krankenhaeusern. Oft werden die Notaufnahmen auch von Leuten zur Behandlung aufgesucht, die keine Notfaelle sind. Die Notaufnahme ist fuer Patienten mit Lebensbedrohlichen Zustaende, schweren Verletzungen oder akuten, schweren Erkrankungen.](https://www.rtl.de/img/30743908/1776873714/c16_9/1200/m-ein-symbolisches-silbernes-weisses-schild-mit-einem-roten-kreuz-sowie-der-aufschrift-notaufnahme-haengt-leicht-schraeg-an-lederbaendern-in-einem-fenster-foto-mit-composing-als-symbolbild-fuer-die-notfallversorgung-in-krankenhaeusern-oft-werden-die-notaufnahmen-auch-von-leuten-zur-behandlung-aufgesucht-die-keine-notfaelle-sind-die-notaufnahme-ist-fuer-patienten-mit-lebensbedrohlichen-zustaende-schweren-verletzungen-oder-akuten-schweren-erkrankungen.webp)
Junge (3) stürzt in Chemnitz aus Fenster im 4. Stock – Polizei ermittelt nach Drama.
Schwerstverletzt kommt das Kind in ein Krankenhaus dort kämpfen Notärzte um sein Leben. Während Polizei und Rettungskräfte den Bereich absperren und Spuren sichern, fragen sich viele Eltern in der Stadt: Wie schnell kann so etwas auch bei uns passieren – und sind unsere Fenster wirklich sicher genug für kleine Kinderhände?
Chemnitz: Dreijähriger Junge stürzt aus Fenster in vierter Etage – Ärzte kämpfen um sein Leben
Es ist einer dieser Abende, an denen alles ganz normal scheint – bis ein einziger Moment alles verändert. Gegen 19.25 Uhr geht in Chemnitz der Notruf ein: Ein kleiner Junge ist aus einem Fenster im vierten Stock eines Mehrfamilienhauses gestürzt. Der Dreijährige erleidet schwerste Verletzungen, wird von Notärzten versorgt und mit Blaulicht ins Krankenhaus gebracht. Wie es ihm heute geht, ist noch unklar – die Ärzte kämpfen um sein Leben.
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Für Rettungskräfte und Polizei ist der Einsatz „außerordentlich belastend“, wie es in einem Bericht von Audiovision Chemnitz heißt. Als die ersten Fahrzeuge ankommen, ist die Straße bereits abgesperrt, Blaulichter spiegeln sich in den Fensterscheiben. Sanitäter rennen zwischen Notarztwagen und Einsatzstelle, Polizisten sichern das Haus, Nachbarn stehen fassungslos hinter der Absperrung. In der vierten Etage klafft ein offenes Fenster – darunter der Bereich, an dem der Junge aufgefunden wurde.
Ein kurzer Moment der Unachtsamkeit
Wie es zu dem Sturz kommen konnte, ist bislang völlig ungeklärt. War das Fenster gekippt, stand ein Möbelstück davor, hat der Kleine kurz unbeaufsichtigt gespielt? Die Polizei ermittelt, Zeugen werden befragt, Spuren gesichert. Klar ist nur: Es war offenbar ein tragischer Unfall – einer, vor dem sich alle Eltern fürchten. Ein Augenblick, in dem man die Milch holt, das Handy klingelt oder ein Geschwisterkind ruft, kann reichen, damit ein neugieriges Kind auf die Fensterbank klettert.
Genau deshalb warnen Experten seit Jahren: Kinder haben kein Gefühl für Höhe und Gefahr. Für sie ist die Fensterbank ein Abenteuerspielplatz, kein Abgrund. Schon ein Sturz aus dem ersten oder zweiten Stock kann lebensgefährlich sein – aus der vierten Etage ist es ein Albtraum. Eltern sollen deshalb Fenstergriffe sichern, Kippstellungen vermeiden, keine Stühle, Sessel oder Betten direkt unter Fenster stellen und Kinder nie allein in Räumen lassen, in denen ein offenes oder gekipptes Fenster erreichbar ist.
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In Chemnitz hoffen Nachbarn, Einsatzkräfte und viele Eltern in Gedanken jetzt vor allem eines: dass der kleine Junge es schafft und seine Familie ihn irgendwann wieder in den Arm nehmen kann. Für sie ist dieser Unfall mehr als eine Meldung – er trifft mitten in die größte Angst, die man als Mutter oder Vater haben kann. Und vielleicht sorgt genau das dafür, dass heute Abend in vielen Wohnungen die Fenstergriffe doppelt kontrolliert werden.
Verwendete Quellen: eigene RTL-Recherchen, freiepresse.de
































