Vier Schafe fallen den Raubtieren zum OpferBlutiger Angriff auf dieselbe Herde! Wölfe töten erneut Schafe in Cuxhaven

Wölfe schlagen nur wenige Meter hinter dem Dorf zu!
Wenige Tage nach dem ersten blutigen Vorfall erschüttert erneut ein Wolfsangriff Stinstedt in der Börde Lamstedt (Kreis Cuxhaven). Wieder haben die Raubtiere es auf dieselbe Herde abgesehen. Vier Schafe sterben und lassen die Anwohner nicht zur Ruhe kommen.
Zweiter Angriff in fünf Tagen
Die Herde von Schäfer Frank Mählmann steht am Sonntagmorgen (22. Februar) auf einer Weide direkt hinter dem Dorf, wie die Nordsee Zeitung berichtet. Seit dem ersten Angriff habe Landwirt Jörg Offermann dort nach dem Rechten sehen. Ihm gehöre laut der NZ das Weideland, auf dem die Tiere stehen.
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Noch am frühen Morgen kontrolliert der Landwirt den Wolfsschutzzaun. „Morgens um sechs Uhr war hier noch alles okay,” sagt Offermann der Zeitung. Nur ein paar Stunden später schlagen die Wölfe zu.
Im Video: Mit Problemwölfen umgehen – aber wie?
Wölfe greifen bei Tageslicht an
Der erschütternde Anruf erreicht Schäfer Mählmann gegen zehn Uhr. Zwei Schafe werden dieses Mal totgebissen, berichtet die Nordsee Zeitung. Zwei weitere werden demnach so schwer verletzt, dass sie vom Tierarzt eingeschläfert werden müssen.
Nach der Einschätzung des Veterinärs haben die Risse zu diesem Zeitpunkt noch nicht lange zurückliegen können. Die Totenstarre habe bei den Tieren noch nicht eingesetzt, so der Bericht. Es werde davon ausgegangen, dass die Wölfe die Herde gegen acht Uhr angegriffen haben – also nach Sonnenaufgang.

Angst nach Vorfällen steigt
Nach dem erneuten Angriff sichern laut der NZ zwei Förster am Sonntagmittag Spuren an der Weide und nehmen DNA-Proben. Es soll sich laut Schäfer Mählmann um die gleichen Wölfe handeln, wie zuvor am Dienstag (17. Januar). Er fürchtet: So lange diese Raubtiere unterwegs sind, werde er keine ruhige Nacht haben.
Bereits bei dem ersten Vorfall hatten die Raubtiere ein regelrechtes Massaker an der Herde verübt. In blinder Panik sollen die Schafe selbst den Schutzzaun niedergetrampelt haben. In einer blutigen Hetzjagd verfolgen die Wölfe die Tiere und töten dabei insgesamt 20 Schafe, zwölf weitere werden verletzt.
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Im Ort Lamstedt steigt die Angst, man geht nur noch ungern alleine vor die Tür. „Man kommt abends nicht richtig zur Ruhe“, sagt Jörg Offermann am Dienstag zu RTL. „Unsere Tochter hat extreme Probleme damit. Wir haben einfach Angst.“ (okr)
Verwendete Quellen: Nordsee Zeitung
































